15 namhafte Experten unterschiedlicher Fachbereiche diskutierten darüber, wie sich Wirtschaft und Gesellschaft entwickeln, wenn das Wachstum der Wirtschaft ausbleibt.
Das Denkwerk Zukunft schlägt vor, das BIP durch ein Verteilungsmaß, die gesellschaftliche Ausgrenzungsquote, den ökologischen Fußabdruck und die Schuldenquote zu ergänzen.
Die westliche Konsumkultur ist nicht zukunftsfähig.
Wie sie zu einer Wohlstandskultur entwickelt werden kann, zeigt das Denkwerk Zukunft in einem Memorandum.
Wie müssen Städte gebaut werden, damit Menschen sich bei sinkendem materiellen Wohlstand in ihnen wohl fühlen? Das Denkwerk Zukunft hat hierzu Lösungsansätze entwickelt.
In seinem Dokumentarfilm “Die 4. Revolution – Energy Autonomy“ stellt der Journalist Carl-A. Fechner die Vision einer demokratisierten Energieversorgung aus erneuerbaren Energien vor. Die Umsetzung illustriert Fechner an Beispielen aus zehn Ländern: von energieeffizienten Bürogebäuden in Deutschland bis zur Armutsbekämpfung durch erneuerbare Energien in Mali oder Bangladesch. Der Film ist kostenfrei online verfügbar.
Das Verlangen nach allzeit verfügbaren Konsumgütern und Wissen hat Erde und Gesellschaft an ihre Grenzen gebracht. Um den nötigen Wandel erfolgreich gestalten zu können, müsse jeder anfangen selbst zu denken und gegen Konsumdruck und politisches Illusionstheater aufbegehren, so Harald Welzer in seinem neuen Buch. Bereits heute machen viele Gruppen vor, wie eine nachhaltige und somit zukunftsfähige Gesellschaft funktionieren kann.
Am 22. Mai 2013 diskutiert das Denkwerk Zukunft mit namhaften Experten darüber, welche psychischen Ressourcen nachhaltige Lebensstile fördern und wie sie gestärkt werden könnten. Einer der Diskutanten ist der Umweltpsychologe und Professor für Allgemeine Psychologie Marcel Hunecke.
Statt Wachstum zu entwerten fordert der Zukunftsforscher Horst W. Opaschowski, Wachstum aufzuwerten. Er plädiert dafür, den Wachstumsbegriff wieder ganzheitlich zu verstehen und um qualitative Aspekte zu erweitern.