Medienbeiträge
Immer mehr Journalisten, Autoren und Regisseure kritisieren unser vorherrschendes Wohlstandsverständnis. Wir möchten Ihnen hier ausgewählte Medienbeiträge aus Zeitungen, Film, Fernsehen, Radio und Internet vorstellen, die die negativen Folgen unseres konsum- und wachstumsfokussierten Handelns schonungslos aufdecken und/oder alternative zukunftsfähige Denkansätze vorstellen.
Falls Sie hierzu auf weitere interessante Zeitungsartikel, Radio-, Film oder Fernsehbeiträge stoßen, schreiben Sie uns an inspiration@denkwerkzukunft.de. Wir werden sie gegebenenfalls an dieser Stelle vorstellen.
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Ein Jahr auf Erdöl Diät
Süddeutsche Zeitung, 3. August 2010
Zeitungsartikel,
Wie glücklich kann man sein ohne Auto, Flugreisen und Plastikprodukte? Dokumentarfilmer John Webster hat es mit seiner Familie ausprobiert. Und erlebte eine Überraschung. Hierüber berichtet er im Interview mit der Süddeutschen Zeitung.
Zum InterviewEine Million Dollar für Ideen gegen endloses Wachstum
Die Presse.com, 11. August 2010
Zeitungsartikel,
Der australische Millionär Dick Smith verspricht demjenigen einen Koffer voll Geld, der eine Alternative zum weltweiten Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum präsentieren kann.
Deutschland soll sich deglobalisieren
Deutsche Welle, 6. August 2010
Radiobeiträge + Podcasts,
Politiker tun alles, um für ein höheres Wachstum zu sorgen. Doch immer mehr Ökonomen glauben, dass die Grenzen des Wachstums erreicht sind. Sie setzen auf eine nachhaltige Entwicklung, die Umwelt und Ressourcen schont.
Zum BeitragNachhaltigkeit statt Wachstum
Deutsche Welle, 3. August 2010
Radiobeiträge + Podcasts,
Während herkömmliche Ökonomen sich den Kopf zerbrechen, ob der momentane Aufschwung selbsttragend ist, setzen andere Wissenschaftler auf Nachhaltigkeit - und nehmen sogar ein sinkendes Wachstum in Kauf.
Zum BeitragAm Ende der Ausbeutung
Süddeutsche Zeitung, 27. Juli 2010
Zeitungsartikel,
Mit ihrer globalen Konsumwirtschaft stellt die Menschheit der Erde die Existenzfrage. Nur ein Schock kann den Paradigmenwechsel zur nachhaltigen Ökonomie erzwingen.
Zum BeitragDas Öl und die Macht des Wandels
Jetzt.de, 19. Juli 2010
Zeitungsartikel,
Noch immer hängt die Weltbevölkerung am Tropf: Zehn Millionen Tonnen Erdöl verfeuert die Menschheit Tag für Tag, fast 13 Millionen Tonnen Steinkohle und acht Milliarden Kubikmeter Erdgas. Immer tiefer graben die Konzerne deshalb nach jenen Ressourcen, die vor allem den in Industrieländern gepflegten Lebensstil erhalten sollen. Und gefährden ihn nur noch stärker.
Zum BeitragZufriedenheit: "Materiell sind wir satt"
Rheinischer Merkur, 15. Juli 2010
Zeitungsartikel,
Wovon Wohlstand wirklich abhängt. Dieser Frage geht Stefan Deges vom Rheinischen Merkur im Interview mit Karlheinz Ruckriegel nach.
Zum InterviewNeue Bescheidenheit - Darf's etwas weniger sein?
Rheinischer Merkur, 15. Juli 2010
Zeitungsartikel,
Was das Volk schon länger ahnt, greift nun auch bei den Eliten um sich: Nur mit steigendem Bruttoinlandsprodukt lässt sich kein Staat mehr machen.
Essay von Stefan Deges
Alarmstufe Braun
Handelsblatt, 5. Juli 2010
Zeitungsartikel,
Wie viel Wirtschaftskrise hält unsere Demokratie aus? Immer mehr Forscher stellen sich diese Frage. Ihre Antworten beunruhigen.
Frederic Spohr sprach hierzu mit renommierten Sozialwissenschaftlern und Ökonomen.
Optimales statt maximales Wachstum
Cicero Magazin für politische Kultur, Juni 2010
Zeitungsartikel,
Muss die Wirtschaft wachsen, damit wir in Wohlstand leben können? Seit der Finanzkrise wird diese Frage wieder intensiv gestellt. Schlagworte wie "Besser statt mehr" oder "Wohlstand ohne Wachstum" kursieren auf aktuellen Buchtiteln und Konferenzeinladungen.
Zum ArtikelIrgendwann hilft Freiwilligkeit nicht mehr
Welt Online, 26. Juni 2010
Zeitungsartikel,
Renate Schmidt fordert, dass die Politik sich stärker um das Thema Ernährung kümmert.
Zum BeitragDie Lokomotive der Geschichte
weed-Sonderbeilage in der taz, 19.Juni 2010
Zeitungsartikel,
Auf dem Weg in den Abgrund oder in eine post-neoliberale Ära? Streitgespräch zwischen Wolfgang Sachs und Elmar Altvater.
Zum StreitgesprächVorwärts zur Mäßigung - Die Grenzen des Wachstums
Hessischer Rundfunk, Der Tag, 9. Juni 2010
Radiobeiträge + Podcasts,
Wir müssen aus den Schulden raus, wir müssen den Haushalt in Ordnung bringen, die Konjunktur muss wieder anspringen: Denn wir brauchen Wachstum, damit's mit unserem Land weitergeht, aufwärts geht. Das ist der oberste Glaubenssatz, der die Politik fast aller Parteien beherrscht.
Zur SendungWie kommen wir aus der Schuldenfalle?
ZDF heute journal, 08. Juni 2010
Fernsehbeiträge + Filme + Videos,
Die weltweite Verschuldung hat ein Ausmaß angenommen, das mit "besorgniserregend" noch milde umschrieben ist. Nicht wenige Ökonomen sehen da schon die apokalyptischen Reiter heran galoppieren.
Zum BeitragDeutschland schwindet die Kraft
Handelsblatt, 27. Mai 2010
Zeitungsartikel,
Der Deutschlandreport von Prognos zeichnet ein düsteres Bild: Nach der Finanzkrise kommt die Wachstumskrise. Selbst wenn wir die akuten Probleme der Euro-Zone bald überwinden, wird die deutsche Wirtschaft in den nächsten 25 Jahren keine große Dynamik entfalten: Ein Prozent Wachstum, fehlende Fachkräfte und mehr Exportabhängigkeit.
Von Dirk Heilmann, Axel Schrinner und Dorit Heß
Bis 2035 kaum Wachstum Studie zeichnet düstere Zukunft für Deutschland
Tagesspiegel, 19. Mai 2010
Zeitungsartikel,
Düsseldorf - Nach der Finanzkrise kommt die Wachstumskrise. Selbst wenn die Euro-Zone ihre akuten Probleme überwindet, wird die deutsche Wirtschaft in den kommenden 25 Jahren keine große Dynamik entfalten. Das sagt das Forschungsinstitut Prognos in seinem Deutschland-Report voraus. Die alle fünf Jahre erneuerte Langfristvorhersage, die dem „Handelsblatt“ vorab vorliegt, prognostiziert bis 2035 nur noch ein durchschnittliches Wirtschaftswachstum von einem Prozent pro Jahr. Der Grund: Die Zahl der Deutschen geht bis 2035 um 3,74 Millionen auf knapp 78 Millionen zurück. Das lässt sich nicht so einfach kompensieren.
Zum BeitragWachstum? Die Zeiten sind vorbei
SpiegelONLINE, 18. Mai 2010
Zeitungsartikel,
Den Griechen sei Dank: Das Pleite-Land hat uns allen gezeigt, dass Wachstum auf Pump nicht mehr funktioniert. Damit steht auch das deutsche Wirtschaftsmodell zur Disposition - es drohen Stagnation und brutale Verteilungskämpfe.
Ein Kommentar von Wolfgang Kaden
Die Geschichtslosigkeit ist schuld an der Baumisere
SpiegelONLINE, 18. Mai 2010
Zeitungsartikel,
Nüchtern, streng, funktional: So gestalteten Städteplaner den Wiederaufbau nach 1945. Doch beliebt war die Beton-Moderne nie. Im SPIEGEL-ONLINE-Interview erklärt Architekt Albert Speer, wie ein Mangel an Geschichtsbewusstsein unsere Städte verhunzte - und was jetzt zu tun ist.
Ein Interview mit Architekt Albert Speer
Lernen von der Natur
Die Zeit, 7. Mai 2010
Zeitungsartikel,
Jens Mittelsten Scheid erhält in dieser Woche den Deutschen Stifterpreis – als Förderer von Nachhaltigkeit und Menschlichkeit.
Ein Gespräch mit Jens Mittelsten Scheid
Können wir uns Kultur noch leisten?
WDR, 1. Mai 2010
Radiobeiträge + Podcasts,
Theater stehen vor der Schließung, Projekte werden gestrichen: Bröckelt das Kulturland NRW? Vor der Landtagswahl kamen Vetreter der Parteien zum WDR3-Gespräch zusammen - und diskutierten über finanzielle Engpässe und kulturelle Bildung.
Zum BeitragWachstum schafft nicht zwingend Reichtum
Handelsblatt, 26. April 2010
Zeitungsartikel,
Für unseren Wohlstand ist nicht nur die Höhe des Wachstums zentral. Viel wichtiger ist, dass es wenig Krisen gibt. John Joseph Wallis erklärt wie der "New Deal" die Marktwirtschaft stabiler gemacht hat.
Von Olaf Storbeck
Akute Wachstumsschmerzen
Die Presse, 17. April 2010
Zeitungsartikel,
Immer mehr, immer besser, immer reicher: So lautet das Rezept für erfolgreiches Wirtschaften. Doch die Krise sorgt für eine Diskussion über den Sinn dieser Regel. Gibt es Wohlstand ohne Wachstum?
Von Rosemarie Schwaiger
Fortschritt ja, aber bitte Grün
SpiegelONLINE, 15. April 2010
Zeitungsartikel,
Der Kapitalismus pur stößt an seine Grenzen. Die Weltbevölkerung wächst rasant, die Ökosysteme kollabieren, ganze Landstriche drohen zu veröden. Die Unternehmen müssen deshalb radikal umdenken und ihre Produkte an einem höheren Ziel ausrichten: der grünen Revolution.
Ein Essay von Ernst Ulrich von Weizsäcker
Grüne kämpfen gegen die Wunderwaffe Wachstum
SpiegelONLINE, 14. April 2010
Zeitungsartikel,
Rechtzeitig vor der NRW-Wahl erinnern sich die Grünen an ihre Wurzeln als Kämpfer gegen die Wachstumsgläubigkeit. Ihre Methoden sind freilich nicht mehr so revolutionär wie einst. Statt Flugverboten und Benzinpreisdiktaten fordern sie heute eine Enquetekommission des Bundestags.
Von Ralf Beste
Leb wohl, Wohlstand!
SWR2 Aula, 5. April 2010
Radiobeiträge + Podcasts,
Leb wohl, Wohlstand! Eine Herausforderung für die Zukunft.
Von Horst W. Opaschowski.
Wohlstand ohne Wachstum
SpiegelONLINE, 4. April 2010
Zeitungsartikel,
Die Wirtschaft muss wachsen, wachsen, wachsen - das predigen Ökonomen und Politiker immer wieder. Doch manche Firmenchefs denken um. Ein Bremer Unternehmer verweigert sich dem Wachstumsdiktat: "Wir haben eine optimale Größe."
Aus Bremen berichtet Daniela Schröder
Die alternde Gesellschaft
Deutschlandradio, 1. bis 4. April 2010
Radiobeiträge + Podcasts,
Vierteilige Serie über die Auswirkungen des demografischen Wandels
Deutschland altert. Weil seit Ende der 60er-Jahre die Zahl der Geburten in Deutschland deutlich zurückgegangen ist, verändert sich die Altersstruktur wie noch nie zuvor. Vor rund hundert Jahren hatte der Altersaufbau der Bevölkerung die Form einer Pyramide: Oben eine dünne Spitze von alten und sehr alten Menschen - unten eine breite Basis mit jungen Menschen und Kindern.
Wenn der Kuchen nicht mehr größer wird
Berliner Republik 2/2010
Zeitungsartikel,
Die alte Wachstumslogik funktioniert nicht mehr: In den Schoß des kuscheligen Modells Deutschland werden wir nicht mehr zurückkehren können. Aber was dann? Wie kann unsere Demokratie auch in Zeiten gleichbleibenden Wohlstands gesellschaftlichen Zusammenhalt hervorbringen, ohne die Nachhaltigkeit aufs Spiel zu setzen – und damit ihre eigene Existenz?
Von Henrik Enderlein
Wachstumswahn und Wachstumswahrheit
Berliner Republik 2/2010
Zeitungsartikel,
Je mehr die Basisbedürfnisse einer Gesellschaft erfüllt sind, desto mehr definiert sich Wachstum als Verbesserung der Lebensqualität. Das einzig relevante Maß, an dem wir unser wirtschaftschaftliches Tun messen sollten, ist das Wohlergehen des Individuums, der Gruppe und der gesamten Gesellschaft.
Von John Kay und Johanna Vorholz
Wo die Vision fehlt
Berliner Republik 2/2010
Zeitungsartikel,
Wir müssen miteinander reden: Darüber, wie wir in 20 oder 30 Jahren leben, arbeiten und wirtschaften wollen. Darüber, wonach wir in der Praxis streben und was wir theoretisch für erstrebenswert halten. Darüber, welchen Planeten wir dereinst hinterlassen wollen. Kurzum, es geht um eine Vision für unser Zusammenleben, die uns motiviert, die Zukunft mit beiden Händen zu gestalten, statt ihr angstvoll entgegenzusehen. Genau diese Vision aber fehlt uns
Von Dominik Cziesche
Die Suche nach dem Bruttoglücksprodukt
Berliner Republik 2/2010
Zeitungsartikel,
Wo materielle Probleme fortbestehen und jedes sechste Kind in Armut aufwächst, wäre allgemeiner Wachstumspessimismus fehl am Platz. Doch im 21. Jahrhundert müssen wir mehr als bisher danach fragen, zu welchem Preis und zu welchem Zweck wir Wachstum erzielen
Von Christian Kroll
Unabhängig von Wachstum und Einkommen
Deutschlandfunk, Lebenszeit, 26. März 2010
Radiobeiträge + Podcasts,
Wie sieht ein erfülltes Leben aus? Jeder Mensch mag darauf eine andere Antwort geben. Lebensunglück wird vielfach aus Notsituationen wie Hunger und Krieg, Missbrauchserfahrungen oder Gewalt definiert. Auf der anderen Seite aber scheint bescheidener Wohlstand, Frieden und Geborgenheit allein noch nicht glücklich zu machen.
Es diskutierten:
Wolf Schneider, Journalist, Sachbuchautor und Sprachkritiker
Dr. Karlheinz Ruckriegel, Professor für Volkswirtschaftslehrer an der Fakultät für Betriebswirtschaft an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg
Katja Schönherr, Autorin
Ralph Sina, ARD-Korrespondent Washington, vormals langjähriger Afrikakorrespondent.
Auch Krieg ist gut fürs Wirtschaftswachstum
Spiegel Online, 24. März 2010
Zeitungsartikel,
Ihre Bestseller machten sie zum Symbol der Antiglobalisierungsbewegung. Noreena Hertz warnte schon 2001 vor übermächtigen Banken, ungezügelter Gier und unregulierten Märkten. Im SPIEGEL-ONLINE-Interview erklärt sie, warum Wachstum nicht alles ist und der Kapitalismus am Wendepunkt steht.
Das Interview führte Friederike Ott
HühnerWahnsinn: Das eiskalte Geschäft mit Geflügel
WDR, die Story, 15. März 2010
Fernsehbeiträge + Filme + Videos,
Brust oder Keule? Die Deutschen haben sich eindeutig entschieden. Seit dem Trend zur fettarmen Ernährung werden nirgendwo so viel Hähnchenbrüste gegessen wie in Deutschland. Die Industrie bedient diesen Trend, denn das Filet wirft ordentlichen Profit ab. Doch wohin mit den übrigen Hühnerresten? Tiefgekühlt werden sie weltweit verschoben. Dabei landen diese Hühnerteile häufig in afrikanischen Ländern. Die Folge: lokale Märkte dort werden zerstört und Menschen erkranken an dem minderwertigen Fleisch - auch, weil unsere Hygienevorschriften dort nicht mehr gelten: Afrika ist nicht Europa.
Ein Film von Joachim Vollenschier
Ohne Wachstum würde Deutschland zur Kolonie
Focus, 1. März 2010
Zeitungsartikel,
Wachstum ohne Ende? Unsere Wirtschaft verlangt danach. Und doch muss es Grenzen geben, sagt Professor Ulrich Witt vom Max-Planck-Institut für Ökonomik.
Ein Interview mit Ulrich Witt.
Forscher entdecken riesigen Müllteppich im Atlantik
Spiegel Online, 25. Februar 2010
Zeitungsartikel,
Die Ozeane verwandeln sich in Meere von Müll: Forscher haben jetzt auch im Atlantik gewaltige Mengen an Plastikunrat gefunden. Stellenweise wurden mehrere hunderttausend Müllteile pro Quadratkilometer erfasst.
Zum BeitragWider die Globalisierung
Zeit-Online, 9. Februar 2010
Zeitungsartikel,
Wir leben über unsere Verhältnisse. Doch für mehr Nachhaltigkeit müssen wir die Region zum ökonomischen Zentrum machen - und Verzicht üben.
Autoren: Pierre Ibisch und Lars Schmidt
Unterrichtsfach Wirtschaft: Neues Fach - altes Weltbild
Süddeutsche Zeitung, 8. Februar 2010
Zeitungsartikel,
Homo oeconomicus und soziale Marktwirtschaft: Die Pläne für mehr Wirtschaftsunterricht sind inhaltlich erschreckend einseitig. Um die Wirtschaftswelt zu verstehen, braucht es mehr.
Von Reinhold Hedtke
Aufstand von unten
brand eins 01/2010 - SCHWERPUNKT: SELBER MACHEN
Zeitungsartikel,
Mit 26 Jahren verteidigte Kurt Biedenkopf in einem Aufsatz die Notwendigkeit des Kartellrechtes und fand sein Lebensthema: das Verhältnis von Freiheit und Macht. Heute, 54 Jahre später, hat das Thema nichts von seiner Aktualität verloren. Und der Jurist und Politiker Biedenkopf nichts von seiner Streitbarkeit.
Das Interview mit Kurt Biedenkopf führte Gabriele Fischer
Wirtschaftswachstum als Auslaufmodell
Nordwestradio Journal, Expertengespräche zum Weltwirtschaftsforum, 25. Januar 2010
Radiobeiträge + Podcasts,
Zur Lösung gesellschaftlicher Probleme und der Finanzkrise wird immer wieder von notwendigem Wirtschaftswachstum gesprochen. Dies sei eines der wichtigen Mittel, um unter anderem Arbeitsplätz zu schaffen. Ist aber Wirtschaftswachstum das richtige Kriterium, um gesellschaftlichen Wohlstand zu messen? Außerdem geht es um die Frage, welche Auswirkungen stetiges Wachstum auf Klima und Ressourcen hat. Hierzu führte das Nordwestradio Journal Expertengespräche, u.a. mit Prof. Meinhard Miegel.
Zum BeitragLandwirtschaft als Klimakiller?
Deutsche Welle - UTC, 15. Januar 2010
Radiobeiträge + Podcasts,
Gemüse für Europa kommt oft aus dem größten Treibhausgebiet der Welt +++ Französische Bauern wollen das Klima schützen +++ WWF-Agrarexperte Matthias Meißner spricht über die Herausforderungen der Zukunft.
Zum BeitragWachstum schafft noch keinen Wohlstand
SWR 2 Wissen/Aula, 10. Januar 2010
Radiobeiträge + Podcasts,
"Unser Land braucht Arbeit, dafür brauchen wir Wachstum" fordern Politiker wie Angela Merkel fast gebetsmühlenhaft. Immer mehr Kritiker - wie der Heidelberger Umweltökonom Hans Diefenbacher - fordern, sich vom Bruttoinlandsprodukt als Erfolgsmaßstab zu verabschieden.
Zum BeitragWachstum statt Klimaschutz in China?
ZDF, Auslandsjournal, 9. Januar 2010
Fernsehbeiträge + Filme + Videos,
Die Volksrepublik China erlebt ein enormes Wirtschaftswachstum. Der wachsende Wohlstand bringt auch einen steigenden Energiebedarf mit sich. Für Klimapolitik bleibt da kaum Platz.
Zum BeitragWegmarken 2010: Wohlstand ohne Wachstum? (Teil 3) - Perspektiven der Überflussgesellschaft
Deutschlandradio, 3. Januar 2010
Radiobeiträge + Podcasts,
Woran liegt es, dass Wachstum nicht wirklich glücklich macht? Menschen nehmen offenbar ihr jeweiliges Wohlstandsniveau wie selbstverständlich. Sie können sich kaum noch daran erinnern, dass es ihnen früher schlechter ging.
Von Rainer Hank
Wegmarken 2010: Wohlstand ohne Wachstum? (Teil 2) - Perspektiven der Überflussgesellschaft
Deutschlandradio, 2. Januar 2010
Radiobeiträge + Podcasts,
Ist Wohlstand ohne Wachstum machbar? Nicht ganz. Etwas muss wachsen, damit der Mensch seine natürlichen Bedürfnisse befriedigen kann. Aber der eigentliche, der menschenspezifische Wohlstand, beginnt erst da, wo dieses Wachstum endet.
Von Meinhard Miegel
Wegmarken 2010: Wohlstand ohne Wachstum (Teil 1) - Perspektiven der Überflussgesellschaft
Deutschlandradio, 1. Januar 2010
Radiobeiträge + Podcasts,
Die politischen und ökonomischen Eliten sehen ihr Heil nach wie vor in der Erzeugung von Wachstum - dabei ist keineswegs sicher, ob die Fortschritte der letzten 50 Jahre auf Wachstum oder nicht eher auf Bildung, Gesundheit und Kommunikation zurückgehen.
Von Harald Welzer
Die offenen Grenzen des Wachstums
WISO Direkt, Januar 2010
Zeitungsartikel,
Wachstumspessimismus hat wieder Konjunktur. Dabei sind weder die Grundbedürfnisse des armen Teils der Menschheit befriedigt noch im reicheren Teil der Welt Wohlstand für alle erreicht. Weder sind die Produktionsmöglichkeiten erschöpft noch geht uns die Arbeit aus. Viel Wachstum ist also noch möglich und nötig. Es muss nur anders gestaltet und verteilt werden. Das ökologische und soziale Wachstum der Zukunft wird sich allerdings nur partiell in einem höheren Bruttoinlandsprodukt niederschlagen.
Beitrag von Michael Dauderstädt
Die Rechnung
Kurzfilm, ECOFILM, Germanwatch, 2009
Fernsehbeiträge + Filme + Videos,
Drei Freunde treffen sich in der Kneipe und berichten aus ihrem Leben. Auto, Urlaub, Energie und Ernährung ergeben ein buntes Klimasündenregister. Mit dem Auftreten der Kellnerin nimmt der Film eine überraschende Wendung...
Drehbuch: Heiner Rosch, Dirk Wenzel und Peter Wedel.
Ökonomische Zweifel am
derStandard.at, 18. Dezember 2009
Zeitungsartikel,
Kioto-Protokoll und UN-Gipfel zielen auf eine Reduzierung von Treibhausgasen. Gleichzeitig aber soll weiterhin das implizite Wachstumsziel der EU-Lissabon-Strategie gelten – Wie soll das gehen?
Ein Beitrag der Forschungsgruppe "Ökonomischer Wachstumsdialog", u.a. mit Friedrich Hinterberger (SERI)
Das Wachstumsdilemma
FTD, 16. Dezember 2009
Zeitungsartikel,
Die Erdbevölkerung wächst auf die Zehn-Milliarden-Marke zu. Stoppen lässt sich der Zuwachs mit mehr Wohlstand - doch das erfordert eine völlig neue Art der Produktion von Gütern und Energie.
von Gerhard Knies
Das große Wachstums- Missverständnis
FTD, 15. Dezember 2009
Zeitungsartikel,
Wieviel Wirtschaftsleistung braucht die Welt? Die Debatte über eine Neudefinition gewinnt an Fahrt: Geht es um Geld, Glück oder etwas anderes?
von Ulrike Sosalla
Nach uns die Sintflut - wer will schon fürs Klima Verzicht üben?
ARD, Hart aber Fair, Sendung vom 9. Dezember 2009
Fernsehbeiträge + Filme + Videos,
Ist der Klima-Gipfel in Kopenhagen die letzte Chance für unsere Erde? Wissenschaftler warnen immer schriller vor dem Kollaps. Wie viel Angst müssen wir wirklich haben? Und was bringt es, wenn wir unterm Christbaum mit LED-Kaltlicht frieren, während andere Länder munter weiter heizen?
Moderation: Frank Plasberg
Kanaren – Inseln der Umweltsünder
WDR, 07. Dezember 2009
Fernsehbeiträge + Filme + Videos,
Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote: Für Millionen Deutsche sind die Kanarischen Inseln das Top-Urlaubsziel. Hier ist alles geboten, Animation im Hotel und deutsches Bier am Strand inklusive. Doch die Kanaren haben auch eine andere Seite.
Zur SendungPlease Help the World - COP15 Opening Film
Ein Kurzfilm von Mikkel Blaabjerg Poulsen, 2009
Fernsehbeiträge + Filme + Videos,
Der Kurzfilm "Please Help the World", wurde für die Eröffnungsfeier der Klimakonferenz 2009 (COP15) der Vereinten Nationen in Kopenhagen produziert. Der Film will die Zuschauer dazu anregen, selbst aktiv zu werden, um den Klimawandel aufzuhalten.
Zum Kurzfilm"Es geht um einen Kulturwandel"
TAZ, 5. Dezember 2009
Zeitungsartikel,
Das ewige Mehr funktioniert nicht auf Dauer, sagt Bremens Umweltsenator Reinhard Loske. Er fordert eine Enquetekommission zur Neudefinition des deutschen Wirtschaftswachstums.
Interview: Hannes Koch
"Mit weniger glücklich und zufrieden" Wohlstand ohne Wachstum
n- tv.de , 4. Dezember 2009
Zeitungsartikel,
Ist Wachstum wirklich für unser Leben notwendig, wie Kanzlerin Merkel stets betont? Von Bundespräsident Köhler über Frankreichs Präsident Sarkozy bis hin zur EU-Kommission fordern Politiker die Abkehr von der "Wachstumseuphorie". Für ein radikales Umdenken setzt sich auch Bremens Umweltsenator Loske ein: "Wohlstand braucht kein Wachstum."
Zum BeitragWir sind noch zu retten
DIE ZEIT, 3. Dezember 2009
Zeitungsartikel,
Wissen, Technik, Geld – die Welt hat alles, um den Klima-GAU abzuwenden. Doch dafür müssten sich unser Leben und unsere Wirtschaftsweise rasend schnell ändern.
Zum BeitragDas Primat des Wirtschaftswachstums beenden
DIE ZEIT, 1. Dezember 2009
Zeitungsartikel,
Die ökologischen Krisen zeigen es deutlich: Ein auf Wachstum begründetes Entwicklungsmodell ist heute nicht mehr tragfähig.
Autoren: Pierre Ibisch und Lars Schmidt
Das Gewissen isst mit
NZZ Folio, Dezember 2009
Zeitungsartikel,
Wir haben uns von der Nahrung entfremdet. Eine Tüte aufzureißen ist vielen weniger suspekt als eine Orange zu schälen, sagt der Kulturanthropologe Gunther Hirschfelder.
Ein Interview mit Gunter Hirschfelder
Klimaveränderung in Deutschland
ZDF.umwelt , 29. November 2009
Fernsehbeiträge + Filme + Videos,
Die Klimaerwärmung wird große Auswirkungen auf viele Bereiche unseres Lebens haben. Die Sendung ZDF.umwelt vom 29. November 2009 zeigt, welche Regionen und Gruppen besonders betroffen sein werden.
Zur SendungRasante Gletscherschmelze im Himalaya
ZDF.umwelt, 29. November 2009
Fernsehbeiträge + Filme + Videos,
Wissenschaftler warnen, dass durch das rasant voranschreitende Abschmelzen der Gletscher im Himalaya die Existenz mehrerer Hundert Millionen Menschen schon in naher Zukunft gefährdet ist.
Zur SendungIst ohne Wachstum wirklich alles nichts?
FAZ, 16. November 2009
Zeitungsartikel,
Die Ergebnisse, die uns aus der Klimaforschung erreichen, werden immer eindeutiger und bedrückender. Soll die Erderwärmung noch einigermaßen unter Kontrolle gehalten werden, muss der weltweite Ausstoß an Klimagasen bis 2050 auf ein Drittel des heutigen Umfangs zurückgeführt werden.
Autor: Dr. Reinhard Loske
Wegsteuern vom Wachstumsmantra
FTD, 03. November 2009
Zeitungsartikel,
Um den Klimaschutz voranzubringen, sollte die schwarz-gelbe Bundesregierung Wohlstand neu definieren. Das wäre ein zutiefst konservatives Projekt.
Autoren: Tobias Leipprand und Cordula Drautz
Kühle Köpfe für heiße Zeiten - Die lange Nacht des Klimas
ZDF, 30. Oktober 2009
Fernsehbeiträge + Filme + Videos,
Im Dezember 2009 soll im Rahmen der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen die Fortsetzung des Kyoto-Protokolls von 2007 verhandelt werden. Schon jetzt zeichnen sich Konfliktfelder ab, die weit im Vorfeld der Klimakonferenz Schlagzeilen machen. Harald Lesch und Karsten Schwanke begeben sich in einer langen Nacht gemeinsam auf die Suche nach Antworten auf die entscheidenden Fragen.
Moderation: Harald Lesch und Karsten Schwanke
Global kriselt´s regional blüht´s auf
ZDF, 25. Oktober 2009
Fernsehbeiträge + Filme + Videos,
In Zeiten globaler Erschütterungen sind nachhaltige und energieeffiziente Lebens- und Wirtschaftsweisen gefordert. Für die Regionen eine Chance, auf eigene Ressourcen zu setzen und sich zu entwickeln.
Autorin: Ariane Martin
Lebensmittel verdienen mehr Aufmerksamkeit
ARD, 16. Oktober 2009
Zeitungsartikel,
Zwölf Monate im Jahr kann man im Supermarkt einheitlich große, rote Tomaten kaufen - und dann "schmecken sie nach nichts", sagt Otto Geisel, Gastronom und Mitglied der Vereinigung Slow Food Deutschland. Er zeigt, dass sich eine Rückbesinnung auf regionale Produkte nicht nur wegen des Geschmacks lohnt.
Interview von Sybille Klormann
Wirtschaft ohne Wachstum
Deutschlandfunk, 2. Oktober 2009
Radiobeiträge + Podcasts,
Auf der Suche nach einer politischen Ökonomie für das 21. Jahrhundert
Wenn das Kreditrad sich erst wieder dreht, wird die Weltkonjunktur zünden, das Wachstum anspringen und der Export brummen - das ist die Hoffnung der Politiker aller Parteien und ihrer Experten, denn "Wachstum ist nicht alles, aber ohne Wachstum ist alles nichts".
Von Mathias Greffrath
Umweltschutz im Wahlkampf -
Süddeutsche Zeitung, 18. September 2009
Zeitungsartikel,
Leben wir im Trugbild der Beständigkeit? Der Sozialpsychologe Harald Welzer über die Zukunft der Demokratie in Zeiten von Klimawandel und Ressourcenknappheit.
Interview: C. Weber
Plastic Planet
Ein Film von Werner Boote
Fernsehbeiträge + Filme + Videos,
Unsere Konsum- und Lebensstile sind auf Plastik gebaut. In den letzten 100 Jahren wurde soviel Kunststoff produziert, dass er reichen würde, um den gesamten Erdball sechsmal einzupacken. Welche Folgen diese Mengen Plastik für Mensch und Umwelt haben, thematisiert Werner Boote in seinem Film.
Zur FilmvorschauRequiem für einen Rohstoff (1/2)
PHOENIX, Dokumentation, 17. September 2009
Fernsehbeiträge + Filme + Videos,
Die Wissenschaftsdokumentation macht deutlich, dass sich das Zeitalter des Öls unaufhaltsam seinem Ende nähert. Der Stoff, der unser Leben bestimmt, könnte noch zu unseren Lebzeiten für immer versiegen. Erst langsam beginnen die Menschen zu verstehen, was dies für die Zukunft bedeutet.
Ein Film von Richard Smith
Requiem für einen Rohstoff (2/2)
PHOENIX, Dokumentation, 17. September 2009
Fernsehbeiträge + Filme + Videos,
Neben der bitteren Erkenntnis, dass der begehrte Rohstoff Öl endlich ist und eventuell noch zu Lebzeiten heutiger Generationen zur Neige geht, enthüllt Richard Smith noch eine weitere, ebenso dramatische wie unaufhaltsame Konsequenz aus unserem unstillbaren Durst nach Öl, den gefährlichen weltweiten Klimawandel.
Ein Film von Richard Smith
betrifft: Die Fettfalle - Der Kampf gegen die Pfunde
SWR Fernsehen, 16. September 2009
Fernsehbeiträge + Filme + Videos,
Mehr als die Hälfte der Deutschen ist zu dick. Mit fatalen Folgen: hohes Krankheitsrisiko für den Einzelnen, hohe Gesundheitskosten für alle. Warum wiegt jeder Zweite zu viel? Und wie lässt sich das ändern? Essen wir womöglich das Falsche, weil Lebensmittel unzureichend oder irreführend gekennzeichnet sind? "Betrifft" versucht dies und weitere spannende Fragen zu beantworten.
Autor: Lothar Zimmermann
Regional einkaufen
SWR, 07. September 2009
Fernsehbeiträge + Filme + Videos,
Klimaschutz ist ja in aller Munde, wir denken dabei vor allem an internationale Verträge und die Industrie, dabei kann jeder jederzeit selbst etwas dazu beitragen, unser Klima zu schützen. Selbst beim Einkaufen ist Klimaschutz möglich. Wie das gehen soll, verrät unsere Ernährungsexpertin Waltraud Fesser von der Verbraucherzentrale
Zur SendungThe Age of Stupid
Ein Film von Franny Armstrong, 2009
Fernsehbeiträge + Filme + Videos,
The "Age of Stupid" zeigt den Blick eines Mannes im Jahre 2055 auf zurückliegenden 50 Jahre seines Lebens. Er lebt in einer Welt die durch den Klimawandel beeinträchtigt wurde, und stellt sich die Frage, warum die Menschheit nichts unternommen hat, als sie es noch konnte.
Zur FilmvorschauSiebter Himmel Himalaya - Die Glücksformel von Bhutan
ZDF, Dokumentation, 3. September 2009
Fernsehbeiträge + Filme + Videos,
Kein zügelloses Streben nach Fortschritt, sondern in Einklang mit Tradition und Natur leben, selbst unter Verzicht auf den einen oder anderen Standard der Moderne - das ist das Staatsziel der Verfassung des kleinen Himalaya-Staates Bhutan: "Bruttonationalglück"
Dokumentation mit dem ZDF-Korrespondenten Peter Kunz
Fisch ist aus - Von vollen Netzen und leeren Meeren
ZDF, Abenteuer Forschung, 2. September 2009
Fernsehbeiträge + Filme + Videos,
Immer mehr Fischarten halten dem Druck der Überfischung nicht mehr Stand und drohen aus den Ozeanen zu verschwinden. Gibt es Alternativen? Über das Ringen um eine schwindende Ressource.
Autor: Harald Lesch
Tatort Meer ...ausgebeutet und zugemüllt
WDR, Quarks & Co., 11. August 2009
Fernsehbeiträge + Filme + Videos,
Seevögel verhungern, weil ihr Magen voller Plastik ist. Delfine verenden in achtlos weggeworfenen Netzen. Welche Tragödien sich tagtäglich in unseren Meeren abspielen, bekommen wir nur selten mit. Quarks & Co klärt hierüber auf in "Tatort Meer".
Jahrhundert der Bescheidenheit
Der Spiegel 31/2009, 27. Juli 2009
Zeitungsartikel,
SPIEGEL-GESPRÄCH: Der frühere sächsische CDU-Ministerpräsident Kurt Biedenkopf über die schwierige Rettung der Banken, die Grenzen des Wachstums und die Möglichkeit einer schwarz-grünen Koalition nach der nächsten Bundestagswahl im Herbst.
Autoren: Armin Mahler und Michael Sauga
Let´s Make Money
Ein Film von Erwin Wagenhofer
Fernsehbeiträge + Filme + Videos,
Der preisgekrönte Film "Let’s make Money" folgt dem Weg unseres Geldes und zeigt, wie es angetrieben durch Gier Mensch und Umwelt schädigt.
Zur FilmvorschauWir könnten auch anders
Die Zeit, 20. Mai 2009
Zeitungsartikel,
Warum brauchen wir Wirtschaftswachstum? Weil sonst Firmen sterben. Weil dann Menschen arbeitslos werden, arm und unglücklich. Ist das unausweichlich? Eine Alternative muss her.
Autor: Wolfgang Uchatius
Brauchen wir ein ständiges Wirtschaftswachstum? Von guten und schlechten Arten zu wachsen
WDR, Quarks & Co., 19. Mai 2009, 21.00 - 21.45 Uhr
Fernsehbeiträge + Filme + Videos,
Seit Beginn der industriellen Revolution wächst die Wirtschaft mit einer durchschnittlichen Rate von etwa 1,5 Prozent. Das klingt zwar erst einmal nicht viel – doch wenn wir weiter so wachsen, wird sich das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) innerhalb von knapp 47 Jahren verdoppeln! Wie lange kann das so weitergehen angesichts steigender Umweltprobleme und Ressourcenknappheit? Und: Wollen wir das überhaupt? Uns geht’s doch schon gut! Wozu brauchen wir also ein ständiges Wirtschaftswachstum? Diesen Fragen geht das Wissenschaftsmagazin Quarks & Co nach.
Moderation: Ranga Yogeshwar
Home
Ein Film von Yann Arthus-Bertrand
Fernsehbeiträge + Filme + Videos,
Der Film Home zeigt die Schönheit unserer Erde und gleichzeitig wie verletzlich sie ist. Durch den Raubbau an Natur und Umwelt erodieren die Grundlagen unserer Existenz und die ökologische Vielfalt auf der Erde wird vernichtet. Yann Arthus-Bertrand sieht den Film als Warnung und als Aufforderung, unseren Lebensstil zu ändern.
Zum FilmDas Prinzip Hoffnung reicht nicht aus
Passauer Neue Presse, 14. März 2009
Zeitungsartikel,
Der Bundespräsident holt zum Rundumschlag aus: Horst Köhler fordert eine "Revolution" - und mahnt die Bürger, ihre Konsumgewohnheiten zu überdenken. „Was wir vor allem brauchen, ist qualitatives Wachstum“ – so der Bundespräsident in der Passauer Neue Presse.
Interview von Andreas Herholz, Rasmus Buchsteiner und Christoph Slangen.
One Planet, One Chance
Eine Fotostrecke von Magnum Photographers, 2008
Fernsehbeiträge + Filme + Videos,
"One Planet, One Chance" ist eine Sammlung von Fotos, die die Ursachen und Folgen des Klimawandels eindrucksvoll darstellt. Insbesondere weist sie auf die Tragödie hin, dass viele Entwicklungsländer zwar nur wenig CO2 emittieren, aber am stärksten unter den Folgen des Klimawandels leiden und nicht die Mittel haben, sich diesem anzupassen.
Zur FotostreckeRebel with a Cause
Ein Kurzfilm von Kristian Labusga, 2008
Fernsehbeiträge + Filme + Videos,
Der Kurzfilm "Rebel with a Cause” zeigt die komplexe Geschichte eines einfachen Produktes. Kunstvoll animiert, geht der Zuschauer auf die 44.000 km lange Reise eines T-Shirts, von den Baumwollplantagen in Texas über die Nähfabriken in China bis hin in den Laden nach Europa und von dort – nachdem das T-Shirt aus der Mode ist – auf den Altkleidermarkt in Tansania.
Zum KurzfilmThe 11th hour
Ein Film von Nadia Conners und Leila Conners Petersen, 2007
Fernsehbeiträge + Filme + Videos,
Es ist "The 11th Hour" (die 11. Stunde, oder frei übersetzt „fünf vor Zwölf“), der letzte Augenblick, an dem Veränderungen noch möglich sind. Der Film geht den Fragen nach, warum wir in diese Situation gekommen sind und was wir tun können, um den Kurs zu ändern.
Zur FilmvorschauThe Story of Stuff
Ein Film von Annie Leonard, 2007
Fernsehbeiträge + Filme + Videos,
Der Film "The Story of Stuff" analysiert die Produktionsprozesse der Güter, die wir täglich kaufen, um den Betrachter dazu zu animieren, sein Konsumverhalten zu hinterfragen.
Zum FilmRecipes for Disaster
Ein Fim von John Webster, 2008
Fernsehbeiträge + Filme + Videos,
Ein Jahr lang setzte der Dokumentarfilmer John Webster sich und seine Familie auf Öldiät. In dieser Zeit verzichteten sie auf Fahrten mit dem Auto und konsumierten keine Produkte, die mit Hilfe von Erdöl erzeugt wurden, wie in Plastik verpackte Lebensmittel. Der Film zeigt, mit welchen Hindernissen der neue Lebensstil verbunden ist, aber auch, dass er möglich ist.
Zur FilvorschauAn Inconvenient Truth
Ein Film von Davis Guggenheim, 2006
Fernsehbeiträge + Filme + Videos,
"An Inconvenient Truth“ (eine unbequeme Wahrheit), der Oscar-prämierte Dokumentarfilm mit Al Gore, zeigt Mitschnitte seiner Präsentationen, in denen er die wissenschaftlichen Grundlagen zum Klimawandel sowie politische Handlungsoptionen aufzeigt.
Zur FilmvorschauWE FEED THE WORLD
Ein Film von Erwin Wagenhofer
Fernsehbeiträge + Filme + Videos,
WE FEED THE WORLD ist ein Film über Ernährung und Globalisierung, Fischer und Bauern, Fernfahrer und Konzernlenker, Warenströme und Geldflüsse - ein Film über den Mangel im Überfluss. Er gibt in eindrucksvollen Bildern Einblick in die Produktion unserer Lebensmittel sowie erste Antworten auf die Frage, was der Hunger auf der Welt mit uns zu tun hat.
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