Medienbeiträge
Immer mehr Journalisten, Autoren und Regisseure kritisieren unser vorherrschendes Wohlstandsverständnis. Wir haben hier Beiträge aus Zeitungen, Film, Fernsehen, Radio und Internet ausgewählt, die die negativen Folgen unseres konsum- und wachstumsfokussierten Handelns aufdecken und/oder alternative zukunftsfähige Lösungsansätze vorstellen.
Falls Sie auf weitere interessante Zeitungsartikel, Radio-, Film oder Fernsehbeiträge zu Themen des Denkwerks Zukunft stoßen, schreiben Sie uns an inspiration@denkwerkzukunft.de. Wir werden sie gegebenenfalls an dieser Stelle vorstellen.
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Ludwig Erhard zum Wachstum
Der Spiegel 25/1983
Zeitungsartikel
Zum gegenwärtigen Streit in der Enquete-Kommission, ob Wachstum ein Instrument oder ein Ziel sei, hat Ludwig Erhard wiederholt eindrucksvoll Stellung bezogen.
Zum BeitragHerr Felde und der Wert der Dinge
Dokumentarfilm von Peter Karger
Fernsehbeiträge + Filme + Videos
"Ich bin zufrieden mit dem, was ist." Wer sagt das schon bei uns? Die meisten streben doch nach mehr: Mehr Umsatz, mehr Wachstum, mehr Wohlstand, mehr Glück. Kaufen Konsumgüter, deren Versprechen sich doch nicht erfüllen. Wilhelm Felde ist da anders. "Ich strebe nach nichts Großem", sagt er, "ich bin zufrieden mit dem was ich hab."
Mehr InformationenWiener Schnitzel statt Wachstum
Spiegel Online, 17. Januar 2012
Zeitungsartikel
Brauchen wir noch Wirtschaftswachstum? Für Ökonomen ist das die Frage aller Fragen, auch eine Bundestagskommission diskutiert sie seit einem Jahr. Doch Konsens ist nicht in Sicht: In der jüngsten Sitzung gifteten Teilnehmer gegeneinander, eine Abgeordnete soll einem Kollegen den Vogel gezeigt haben.
Zum ArtikelWeg mit dem Wohlstandsballast
taz-Serie: Grenzen des Wachstums, 15. Januar 2012
Zeitungsartikel
Der Ökonom Niko Paech plädiert für eine Wirtschaft, die ohne Wachstum auskommt. Auch vom klassischen Umweltschutz hält er nicht viel.
Ein Beitrag von Felix Lee
Wir kommen in eine Phase globalen Wandels
Zeit Online, 11. Januar 2012
Zeitungsartikel
Verschuldung, Energiewende, Klimawandel, neue Schwellenländer: Die Verdichtung globaler Trends wird die kommende Dekade bestimmen, schreibt Dirk Messner im Gastbeitrag.
Zum BeitragErfinder des ökologischen Rucksacks
taz-Serie: Die Grenzen des Wachstums, 10. Januar 2012
Zeitungsartikel
Mit intelligenter Technik und neuen Nutzungskonzepten will Friedrich Schmidt-Bleek so viele Ressourcen einsparen, dass Wachstum zukunftsfähig wird.
Ein Beitrag von Annette Jensen
Nach dem Vorbild der Natur
taz-Serie: Die Grenzen des Wachstums, 10. Januar 2012
Zeitungsartikel
Der Unternehmer Gunter Pauli plädiert für eine Wirtschaftsform, die ökologisch und auch billig ist. An zahlreichen Beispielen aus aller Welt zeigt er auf, wie das möglich sein kann.
Ein Beitrag von A. Jensen & U. Scheub
Glücksgefühl statt mehr Konsum
taz-Serie: Grenzen des Wachstums, 9. Januar 2012
Zeitungsartikel
Für Andrew Simms ist es klar: Nicht die Wachstumsraten sollen Maßstab für die Wirtschaft sein, sondern das Glücksempfinden der Bevölkerung und der Ressourcenverbrauch.
Ein Beitrag von Hanno Böck
Olivenöl, Schinken, Käse: Wie die "Agro-Mafia" Milliarden verdient
Greenpeace-Magazin, 8. Januar 2012
Zeitungsartikel
Im leckeren Bresaola-Schinken ist Rindfleisch aus Uruguay. Im beliebten Mozzarella stecken Wachstumshormone. Und das garantiert «italienische» Olivenöl ist gepanscht. Milliarden über Milliarden Euro verdient die «Agro-Mafia» genannte organisierte Kriminalität in Italien in der Nahrungsmittelbranche.
Zum ArtikelTechnik allein bringt’s nicht
Zeit Online, 6. Januar 2012
Zeitungsartikel
Ohne soziale Innovationen wird der Klimawandel nicht zu beherrschen sein.
Statt zu sinken, stiegen die globalen CO2-Emissionen weiter an. Der Optimismus, allein mit neuen Technologien das Klima zu retten, ist hierzulande dennoch ungebrochen. Zu verlockend ist die mehrfache Rendite: Klimaschutz, höhere nationale Wettbewerbsfähigkeit – und für die Bürger bleibt alles bequem beim Alten.
Gründliche Verdauung statt Durchfall
taz-Serie: Die Grenzen des Wachstums, 4. Januar 2012
Zeitungsartikel
Der US-Ökonom Herman Daly propagiert eine Ökonomie des langfristigen Gleichgewichts. Eine Wirtschaft, die ständig wachse, stoße zwangsläufig an ihre Grenzen.
Ein Beitrag von Antje Passenheim
Ökonom: Mehr Wohlstand bedeutet nicht mehr Glück
dradio.de, 3. Januar 2012
Radiobeiträge + Podcasts
Nie ging es uns trotz Eurokrise besser - doch macht uns ständig wachsender Wohlstand glücklicher? Im Gegenteil, sagt der Ökonom Niko Paech: Zu viel Luxus macht uns krank.
Ein Interview von Sandra Schulz
Wertkonservativer Wachstumskritiker
taz-Serie: Grenzen des Wachstums, 3. Januar 2012
Zeitungsartikel
Der einstige Biedenkopf-Mitarbeiter Meinhard Miegel fordert eine Abkehr von der "materiellen Verengung". Der Mensch müsse lernen seinen Wohlstand neu zu definieren.
Ein Beitrag von Bernward Janzing
Kann man Glück lernen?
Zeit Online, 2. Januar 2012
Zeitungsartikel
Egal, wie alt sie sind – Menschen haben es auch selbst in der Hand, wie glücklich sie werden.
Das Glück aus aller Welt läuft bei Ruut Veenhoven in Rotterdam auf. Es kommt per Post, landet im E-Mail-Fach, wird heruntergeladen aus dem Internet. Es stapelt sich zu Papierhaufen, reiht sich in Aktenordnern. 14 Mitarbeiter begutachten es: Ist das wirklich Glück? Nach wissenschaftlichen Kriterien?
Ein Beitrag von Stefanie Schramm
Der Schrumpf-Terrorist
taz-Serie: Die Grenzen des Wachstums, 1. Januar 2012
Zeitungsartikel
Welche Alternativen gibt es zum Credo des ewigen Wachstums? Serge Latouche propagiert einen Mix aus Schrumpfung und Regionalisierung.
Ein Beitrag von Rudolf Balmer
Der Vater der Ökosteuer
taz-Serie: Die Grenzen des Wachstums, 30. Dezember 2011
Zeitungsartikel
Ohne Wachstum geht es nicht, sagt Hans Christoph Binswanger. 1,8 Prozent sind aber genug. Das könne ohne zusätzlichen Verbrauch von Ressourcen umgesetzt werden.
Ein Beitrag von Bernward Janzing
Die frühen Mahner
taz-Serie: Grenzen des Wachstums, 29. Dezember 2011
Zeitungsartikel
Seit 40 Jahren warnen Dennis und Donella Meadows vor dem Kollaps, der bei anhaltendem Wachstum kommen muss. Und formulieren drastische Lösungen.
Ein Beitrag von Annette Jensen
Genuss statt Waffen
taz-Serie: Grenzen des Wachstums, 27. Dezember 2011
Zeitungsartikel
Nicholas Georgescu-Roegen übertrug die Gesetze der Thermodynamik auf die Ökonomie. Seine Schlussfolgerung: die Wirtschaft muss schrumpfen.
Ein Beitrag von Nicola Liebert
Immer höher, schneller, weiter?
taz-Serie: Grenzen des Wachstums, 26. Dezember 2011
Zeitungsartikel
Die Wirtschaft soll immer weiter wachsen. Doch wo sind die Grenzen des Wachstums? Was passiert, wenn die Wirtschaft nicht mehr wächst?
Ein von Nicola Liebert
Ein Lob dem Maßhalten
Augsburger Allgemeine, 23. Dezember 2011
Zeitungsartikel
Immer mehr materieller Wohlstand macht die Menschen nicht glücklicher, schreibt Walter Roller in seinem Leitartikel und fordert auf, Maß zu halten, im privaten wie im öffentlichen Leben.
Zum ArtikelDie Ökonmie des Glücks | the Economics of Happiness
Fernsehbeiträge + Filme + Videos
Ein Chor von Stimmen aus sechs Kontinenten fordert in dem Film “Die Ökonomie des Glücks | the Economics of Happiness” einen Wandel des Wirtschaftssystems. Der Film zeigt, dass eine bessere Welt möglich ist und weltweit bereits viele Initiativen dabei sind, eine neue, andere Zukunft zu schmieden.
Ein Film von Helena Norberg-Hodge, Steven Gorlick und John Page
Mythen des Wirtschaftswachstums
Kulturstiftung des Bundes, Dezember 2011
Zeitungsartikel
Tim Jackson interviewt von Roman Brinzanik und Tobias Hülswitt
Zum BeitragWie messen wir Glück?
Cicero Online, 5. Dezember 2011
Zeitungsartikel
Das Bruttoinlandsprodukt ist als Messgröße für das Wirtschaftswachstum nicht mehr zeitgemäß, aber ein neuer Indikator ist noch nicht verfügbar.
Beitrag von Hendrik Enderlein und Gert G. Wagner
Postfossil leben
DRadio, 1. Dezember 2011
Radiobeiträge + Podcasts
Transition soll die Antwort auf die Frage liefern, wie wir nachhaltiger leben können. Das bedeutet unter anderem: Ausstieg aus dem fossilen Zeitalter.
Ein Gespräch mit Gerd Wessling (Transition Town Trainer)
Ursachen des Klimawandels: Leben auf Kredit
Seuddeutsche.de, 1. Dezember 2011
Zeitungsartikel
Erderwärmung und Klimakrise tragen den gleichen Kern wie die Finanzkrise und die Immobilienkrise: Es ist leicht, über die eigenen Verhältnisse zu leben - und es lebt sich sogar eine Weile gut damit. Nur selten sehr lange.
Ein Kommentar von Michael Bauchmüller
Die Blockierer haben Angst um ihr Wachstum
Zeit Online, 29. November 2011
Zeitungsartikel
Die Klimaverhandlungen stocken, da viele Länder wirtschaftliche Verluste befürchten, sagt Klimaexperte Otmar Edenhofer. Deutschland sei kein Vorbild, trotz Energiewende.
Ein Interview mit Ottmar Edenhofer (PIK Potsdam)
Wir leben unter dem Diktat der Kurzfristigkeit
DRadio, 27. November 2011
Radiobeiträge + Podcasts
Allzu optimistisch ist der Exekutivdirektor des Institut for Advanced Sustainability Studies in Potsdam, Klaus Töpfer, nicht, was die Ergebnisse des Klimagipfels in Durban angeht. Aufgrund der Atomwende gehöre Deutschland dort aber zu den treibenden Kräften. Dennoch dürfe man sich nicht zurücklehnen - gerade im Hinblick auf die CO2-Emission.
Klaus Töpfer im Gespräch mit Georg Ehring
Die zweischneidige Zauberformel
Badische Zeitung, 26. November 2011
Zeitungsartikel
"Grünes Wachstum" ist eine neue Zauberformel für viele Politiker, Gewerkschafter und Unternehmer. Sie verheißt weiter kräftige Zuwächse der Wirtschaft, höhere Steuereinnahmen – und dies bei einem geringeren Verbrauch an endlichen Ressourcen. Darin sehen viele Verantwortliche einen eleganten Ausweg aus dem Problem, dass ihre Forderung nach mehr Wachstum auf Kritik stößt.
Ein Gastbeitrag von Wolfgang Kessler
Kapitalismus in der Reichtumsfalle
Zeit Online, 14. November 2011
Zeitungsartikel
Mehr Schulden statt mehr Wohlstand – das Wirtschaftssystem, wie wir es kennen, funktioniert nicht mehr gut. Warum es sich lohnt, nach Alternativen zu fragen.
Eine Systemkritik von Wolfgang Uchatius
Wie retten wir die Welt, Herr Meadows?
stern.de, 10. November 2011
Zeitungsartikel
1972 schrieb Dennis L. Meadows die bahnbrechende Studie "Die Grenzen des Wachstums". 2011 ist der Ökonom der Verzweiflung nahe. Ein Gespräch über den Euro, das Öl und die Kleingärtnerei.
Ein Interview von Jan-Christoph Wiechmann
Visionäre, Weltretter und die Angst vor Unbelehrbaren - Wege aus der Wachstumsfalle
Deutschlandfunk, 10. November 2011
Radiobeiträge + Podcasts
Die Diskussion über die Grenzen des Wachstums ist in vollem Gange. Quer durch die Wissenschaftsdisziplinen, durch Unternehmen und politische Parteien. Denn die Uhr tickt bedrohlich. Das kann jeder Autobesitzer beim Blick auf die Spritpreise erkennen.
Ein Beitrag von Ursula Storost
Eine Stadt fest im Griff der Hähnchenmast
Welt Online, 1. November 2011
Zeitungsartikel
In der Kleinstadt Möckern (Sachsen-Anhalt) gibt es enge Verflechtungen zwischen Verwaltung und Unternehmen. Ex-Mitarbeiter des Mastbetriebs regieren heute die Stadt.
Ein Beitrag von Alexander Rackow
Wir Unersättlichen
Zeit Online, 31.Oktober 2011
Zeitungsartikel
Der Kapitalismus lebt davon, immer mehr Konsumgüter zu produzieren. Das ist Raubbau an der Natur. Es gibt auch Wohlstand ohne Wachstum.
Ein Beitrag von Tim Jackson
Wir werden viele Alte sein - sehr viele
Süddeutsche Zeitung, 31. Oktober 2011
Zeitungsartikel
Wieder eine Rekordzahl: Sieben Milliarden Menschen leben jetzt auf der Erde. Viele befürchten, dass nur Horrorszenarien mit Plagen, Epidemien und Hungersnöten die Bevölkerungsexplosion bremsen werden. Andere setzen auf den wissenschaftlichen Fortschritt und eine gerechte Verteilung. Uns eint die Angst vor der Masse, die noch kommt: ein Blick in unsere Zukunft mit zehn Milliarden Menschen.
Ein Beitrag von Petra Steinberger
Prekäre Prinzen
Zeit Online, 24. Oktober 2011
Zeitungsartikel
Wer nach den Antriebsenergien erfolgreicher Gesellschaften sucht, der stößt unweigerlich auf den Satz: Unseren Kindern soll es einmal besser gehen! Dieser Satz kann vieles zugleich, er liefert die Begründung für eigenen Verzicht, er gibt den Mühen einen Sinn, er verleiht der Zukunft ein Kinderlächeln, er veredelt aber auch die Gier nach mehr und weiht das Wachstum mit höheren Zwecken.
Ein Beitrag von Bernd Ulrich
Auch das Glück zählt
Welt Online, 21. Oktober 2011
Zeitungsartikel
Die Messung des Wohlergehens ist der effektivste Weg, herauszufinden, wie gut die Politik ihre Aufgabe erfüllt. Wir brauchen einen neuen Fortschrittsindikator jenseits des BIP
Essay von Christian Kroll und Lord Richard Layard
Wachstum nicht um jeden Preis
Der Tagesspiegel, 18. Oktober 2011
Zeitungsartikel
Wie die SPD den Fortschritt verteidigen und dabei neu definieren will.
Ein Beitrag von Dagmar Dehner
Die meisten Amerikaner verdienen immer weniger
Frankfurter Rundsschau, 11. Oktober 2011
Zeitungsartikel
Frankfurter Rundschau › Wirtschaft
Studie zur US-Rezession
Die meisten Amerikaner verdienen immer weniger
Seit der Rezession ist der Lebensstandard der US-Bürger um zehn Prozent gesunken. Das ist so viel wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Der einst stabile Wohlstand des Landes bröckelt - und mit ihm der amerikanische Traum.
Ein Beitrag von Thomas Spang
Krise? Welche Krise?
derFreitag, 7. Oktober 2011
Zeitungsartikel
Bei aller Dringlichkeit sollten wir nicht vergessen, dass die gegenwärtige Finanz- und Schuldenkrise nur Teil eines viel umfassenderen Problems unserer Gesellschaft ist.
Eine Position von Christian Markert
Wie Umweltsünder das Wachstum bremsen
Handelsblatt, 6. Oktober 2011
Zeitungsartikel
Statistiken zu Wohlstand und Wachstum ignorieren einen wichtigen Faktor: die Umweltverschmutzung. US-Forscher haben jetzt eine Methode entwickelt, um das zu ändern.
Ein Beitrag von Olaf Storbeck
Kann die Erde sieben Milliarden Menschen ernähren?
Welt Online, 24. September 2011
Zeitungsartikel
Ab Oktober werden mehr als sieben Milliarden Menschen leben. Nahrungsmittel, Wasser und Energie sind schon knapp – und ungleich verteilt. Wohin steuert die Erde?
Ein Beitrag von Tobias Kaiser
EU-Bericht: Klimawandel gefährdet den Menschen
Handelsblatt, 15. September 2011
Zeitungsartikel
Ein neuer Klimabericht der EU fasst über 100 Forschungsprojekte zusammen. Das Ergebnis: Eisschmelze und Temperaturanstieg bedrohen den Menschen durch Krankheiten, Überflutungen und Arbeitslosigkeit.
Zum ArtikelTaste the Waste
Film von Valentin Thurn, ab 8. September 2011 im Kino
Fernsehbeiträge + Filme + Videos
Deutsche Haushalte werfen jährlich Lebensmittel für 20 Milliarden Euro weg - soviel wie der Jahresumsatz von Aldi in Deutschland. Das Essen, das wir in Europa wegwerfen, würde zwei Mal reichen, um alle Hungernden der Welt zu ernähren. Der Film "TASTE THE WASTE" klärt über diese Verschwendung auf und zeigt, dass es Menschen gibt, die mit Ideenreichtum und Engagement diesem Irrsinn entgegentreten.
Mehr erfahrenWider den Hurrapatriotismus der Wachstumsfetischisten
Süddeutsche Zeitung, 5. September 2011
Zeitungsartikel
Wie ein Kaninchen starren wir auf die Schlange namens "Bruttoinlandsprodukt". Doch der Fetisch "Wachstum" ist nicht zu halten, sagen Experten: Wie gut es einem Land wirtschaftlich gehe, muss anders bemessen werden. Aber wie?
Ein Beitrag von Jens-Jürgen Korff
Am Phosphor hängt das Schicksal der Menschheit
Die Welt, 5. September 2011
Zeitungsartikel
Ohne Phosphor kann der Mensch nicht leben: Doch schon bald droht der lebenswichtige Rohstoff knapp zu werden – und er lässt sich durch nichts ersetzen.
Von Heinz Greuling
Es gibt Wachstum ohne Ressourcenverschwendung
Die Welt, 30. August 2011
Zeitungsartikel
Trotz Schuldenkrise: Die Weltwirtschaft wird weiter vorangetrieben. Wir müssen nicht verzichten, sondern Wohlstandsproduktion und Naturverbrauch entkoppeln.
Ein Beitrag von Ralf Fücks
Erfolgsmodell Mensch - Bevölkerung steigt auf 7.000.000.000
Der Standard, 29. August 2011
Zeitungsartikel
Innerhalb von bloß zwölf Jahren stieg die Bevölkerungszahl von sechs auf sieben Milliarden Menschen an
Die Erde gehört uns allen
Hamburger Abendblatt, 24. August 2011
Zeitungsartikel
Die 58-jährige Vandana Shiva, Trägerin des Alternativen Nobelpreises, sprach mit dem Abendblatt über eine verträgliche Landwirtschaft.
Wir dürfen ja nie zufrieden sein
Zeit Online, 23. August 2011
Zeitungsartikel
Der Ökonom Mathias Binswanger über reiche, aber unglückliche Schweizer und den Preis unseres immensen Wohlstands
Ein Interview von Peer Teuwsen
Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat
FAZ.net, 15. August 2011
Im bürgerlichen Lager werden die Zweifel immer größer, ob man richtig gelegen hat, ein ganzes Leben lang. Gerade zeigt sich in Echtzeit, dass die Annahmen der größten Gegner zuzutreffen scheinen.
Von Frank Schirrmacher
Ist alles nicht wahr - oder ist es schon zu spät?
NZZ online, 8. August 2011
Zeitungsartikel
Warum es besser ist, vor dem Klimawandel die Augen nicht zu verschliessen.
Viele Menschen sind noch immer geneigt, den Klima-Alarm nicht ernst zu nehmen. Die ausweichenden Reaktionen lassen jedoch kein Argument erkennen, das vernünftiger Kritik standhielte.
Gastbeitrag von Prof. Dr. Thomas Kesselring, PH Bern
Warum Fernsehen unglücklich macht
Kölner Stadt-Anzeiger, 7. August 2011
Zeitungsartikel
Vielseher vergleichen sich häufig mit schönen und reichen TV-Helden und finden ihr eigenes Leben deshalb oft frustrierend. Das ist das Ergebnis mehrerer Studien. Die Suggestivkraft ist stärker als der rationale Verstand.
Zum ArtikelMehr Staat mit weniger Geld!
Zeit Online, 4. August 2011
Zeitungsartikel
Obamas Niederlage ist ein Menetekel für die europäische Linke. Sie muss lernen: Schulden sind reaktionär.
Wer beim Thema Schulden denkt, es gehe nur um Geld, der ist naiv. Tatsächlich geht es um Sinn, um Macht, um Angst und um Ehre. Mit ein wenig Schwung könnte man sogar sagen: Schulden sind der mathematische Ausdruck eines metaphysischen Problems. Die Sache ist, kurzum, ernst.
Neid gegen Gier = endloses Wachstum
taz.de, 31. Juli 2011
Zeitungsartikel
Biologisch gesehen besteht kein Zweifel: Wachsen, immer wieder und weiter wachsen, das geht nicht; Leben vollzieht sich als Entstehen und Vergehen. Wenn endloses Wachstum eine logische und biologische Unmöglichkeit ist, warum verfallen dann trotzdem die führenden Köpfe der gesamten westlichen Welt seit mehr als 200 Jahren der Idee, dass Wirtschaft und Wissen stetig wachsen müssten?
Ein Kommentar von Hans-Jürgen Arlt
Klimawandel bedroht Weltfrieden
Focus Online, 21. Juli 2011
Zeitungsartikel
Die globale Erwärmung gefährdet den Weltfrieden. Nach zähen Verhandlungen hat sich der UN-Sicherheitsrat auf eine diesbezügliche Erklärung geeinigt. Deutsche Diplomaten sind erfreut, die USA kritisieren die vorsichtige Formulierung.
Zum ArtikelMinimalisten - Haste nix, biste was
Spiegel Online, 15. Juli 2011
Teurer Urlaub, neueste Mode, Schränke voller Nippes? Für Minimalisten ein Graus. Sie arbeiten an der Vereinfachung ihres Lebens - und liegen damit im Trend. Immer größer wird die Zahl der Menschen, für die weniger tatsächlich mehr ist.
Ein Beitrag von Benjamin Schulz
Wir müssen das Konsumniveau drastich senken
dradio.de, 15. Juli 2011
Wenn die Menschen in den Industrieländern weniger Energie verbrauchen, müssen sie deswegen nicht schlechter leben, sagt der Schweizer Journalist Marcel Hänggi. Zudem müsse erreicht werden, dass Menschen in ärmeren Regionen elektrische Energie nutzen und am modernen Leben teilhaben könnten.
Jan-Christoph Kitzler im Gespräch mit Marcel Hänggi
Zurück zur Natur oder lieber doch nicht!
Jungle World Nr. 28, 14. Juli 2011
Die Ausstellung »Über die Metapher des Wachstums« im Kunstverein Frankfurt.
Der Themenbereich, den die Kuratoren und Kuratorinnen im Katalogtext abstecken, ist weitläufig. Da wird der Begriff »Wachstum« etymologisch hergeleitet. Zwischen ökonomischem und organischem Wachstum wird unterschieden, wobei betont wird, dass das organische Wachstum im Unterschied zum ökonomischen eine natürliche Grenze habe.
The Western Culture of Waste. We Should Be Outraged! At Ourselves
Spiegel Online International, 14. Juli 2011
Germans want to end nuclear power and turn to renewable energy, but they keep buying SUVs. Global carbon emissions and oil consumption have risen sharply over the last two environmentally conscious decades -- and the trends will continue, as long as Westerners keep discovering new "needs."
Ein Essay von Harald Welzer
Wifo sucht Wohlstandsindikator
DerStandard.de, 13. Juli 2011
Nur weil das BIP stark zulegt, muss das noch nicht mehr Wohlstand für den einzelnen Bürger bedeuten. Das Wifo plädiert für eine umfassendere Betrachtung der Lebensqualität und fordert die Politik auf, eine Kommission einzusetzen.
Ein Beitrag von Günther Oswald.
Ökonomen suchen nach dem grünen Wohlstand
Welt Online, 7. Juli 2011
Zeitungsartikel
Die Kosten für die Bekämpfung von Katastrophen erhöhen das BIP betroffener Länder. Dabei hat das mit Wohlfahrt nichts zu tun – oder?
Ein Beitrag von Katja Wilke
Chinas Schwefelemissionen bremsen Klimawandel
Spiegel Online, 5. Juli 2011
Zeitungsartikel
Klima paradox: Die Atmosphäre enthält immer mehr Kohlendioxid, doch die Temperaturen sind bis 2008 nicht gestiegen. Forscher erklären das Phänomen nun ausgerechnet mit der Verbrennung schmutziger Kohle in China. Vor allem der darin enthaltene Schwefel kompensiert demnach den Treibauseffekt.
Zum ArtikelAdiós, Konsumwohlstand
sciencegarden, 5. Juli 2011
Zeitungsartikel
Irgendetwas stimmt mit dem Navigator nicht. Die letzte Ausfahrt vor Erreichen jenes unwegsamen Terrains, das durch historisch einmalige ökologische und ökonomische Krisenszenarien bestimmt ist, wurde leider verpasst.
Bericht von Niko Paech über "Nachhaltigen Konsum als käufliche Moral".
Der vollständige Aufsatz erscheint im Oktober im Sammelband die "Verantwortung des Konsumenten" im Campus Verlag.
Unsere Märkte sind zukunftsblind
Zeit Online, 25. Juni 2011
Zeitungsartikel
Politik und Unternehmen ignorieren die Folgen unseres Wirtschaftens für künftige Generationen.
Klimawandel und Ressourcenknappheit – es gibt genügend Alarmsignale. Dass »Business as usual« in die Sackgasse führt, weiß jeder. Wir stecken aber in einer Situation fest, die wirkliches Umsteuern fast unmöglich macht. Langfristiges Denken und Handeln wird strukturell benachteiligt.
Ein Beitrag von Maja Göpel
Daseinsvorsorge: Kümmern statt bestellen
Zeit Online, 16. Juni 2011
Zeitungsartikel
Ernährung, Energie, Pflege – es gibt einen neuen Trend zur Selbstversorgung.
Die Ehec-Seuche haben die Behörden nur schwer in den Griff bekommen. Bürger und Politik entziehen den Energiekonzernen und der von ihnen gemanagten Atomstromproduktion endgültig das Vertrauen und schalten die Kernkraftwerke ab. Und Anne Will schockte die TV-Zuschauer jüngst mit dem Thema Pflegenotstand in Deutschland. Man hat den Eindruck: Nichts ist (mehr) gut in Deutschland. Weil justament die Institutionen, die unser Land groß und stark gemacht haben – eine hochmoderne Wissenschaft, große leistungsfähige Unternehmen, funktionierende Sozialsysteme –, im Moment reihenweise versagen.
Ein Beitrag von Klaus Schweinsberg
Nachhaltigkeit - Was die Welt zusammenhält
wiwo.de, 14. Juni 2011
Zeitungsartikel
Ökonomen suchen die Formel für Wohlstand, die sozialen und gesellschaftlichen Fortschritt besser misst, als es das Bruttoinlandsprodukt kann. Wachstum allein reicht nicht mehr.
Ein Beitrag von Dieter Dürand und Mark Fehr
Wir schlachten das Bruttoinlandsprodukt: Wohlstand ohne Wachstum
Hessischer Rundfunk, 14. Juni 2011
Radiobeiträge + Podcasts
Mit dem Volksglauben an das unbegrenzte Wirtschaftswachstum gerät man ja allmählich in den Ruch des ewig gestrigen Versagers und Dinosauriers, abtreten bitte. Aber wie das so geht mit den neuen, glückseligmachenden Wahrheiten: Es fehlt an praktischen Vorschlägen zur Umsetzung, vom politischen Willen jetzt mal abgesehen, und es fehlt an einer gemeinsamen Sprache, mit der sich die verfeindeten Lager - Wachstumsfetischisten und Wachstumsgegner - überhaupt verständigen können, statt sich gegenseitig ihre unterschiedlichen Wertvorstellungen um die Ohren zu hauen - und prompt liefert DER TAG die Anleitung dazu.
Zum BeitragWas heißt schon Kapitalismus?
taz.de, 11. Juni 2011
Zeitungsartikel
Tim Jackson war mal Berater der britischen Regierung. Wohlstand durch Wachstum? Muss man nach der Krise gar nicht mehr drüber reden. Das System müsse umstrukturiert werden.
Tim Jackson im Interview mit Johannes Gernert
Das Wachstumsmodell auf dem Prüfstand
Welt-Sichten, 6-2011
Zeitungsartikel
Der Übergang zu „grüner" Technik ist notwendig - aber reicht er aus?
Das westliche Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell führt zur Überlastung des Planeten. Der Ausweg führt Richtung erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Doch genügt es, in umweltfreundliche Technik zu investieren, soll man auf „grünes Wachstum" setzen? Oder ist Wirtschaftswachstum an sich ein Problem? Darüber diskutieren der britische Ökonom Tim Jackson und die Berliner Wirtschaftswissenschaftlerin Claudia Kemfert.
Der mobile Mensch – die ARD-Themenwoche
ARD, 22. bis 27. Mai 2011
Fernsehbeiträge + Filme + Videos/Radiobeiträge + Podcasts
Die ARD-Themenwoche „Der mobile Mensch“ widmet sich vom 22. bis 27. Mai in Hörfunk, Fernsehen, Internet und Videotext den positiven und negativen Aspekten des mobilen Lebens und geht dabei einer Reihe von Fragen auf den Grund: Wie gesund, sparsam und ökologisch ist unser Mobilitätsverhalten? Wie wird sich unser Leben in den kommenden Jahrzehnten verändern? Wie werden sich die Automobil- oder Luftfahrtindustrie entwickeln und was bedeutet dies für unser tägliches Leben in der Stadt oder auf dem Land sowie für unseren Sommerurlaub?
Zu den Medienbeiträgen der ThemenwocheDas BIP ist kein Mass für Glück
NZZ Online, 26. Mai 2011
Zeitungsartikel
Das Bruttoinlandprodukt misst die Leistung einer Volkswirtschaft – doch das Mass hat Lücken. Verzerren diese die Sicht auf die Realität? Braucht es Alternativen? Seco-Ökonom Aymo Brunetti würde das BIP nicht ersetzen, sondern mit weiteren Indikatoren ergänzen. Ein Interview mit Aymo Brunetti, Leiter der Direktion Wirtschaftspolitik beim Seco.
... und plötzlich reich
Zeitonline, 21. Mai 2011
Zeitungsartikel
In Schleswig-Holstein ließen die Grünen den Wohlstand durch von Wissenschaftlern unter der Leitung von Hans Diefenbacher neu berechnen. Das grüne BIP sinkt durch Verkehrsunfälle, durch Umweltverschmutzung und steigt beispielsweise durch ehrenamtliche Arbeit.
Ein Beitrag von Petra Pinzler
Gutes Wachstum ist eine Illusion - Streitgespräch zwischen ATTAC und VER.DI
taz.de, 20. Mai 2011
Zeitungsartikel
Sind Wohlstand und Umweltschutz ohne Wachstum zu haben? Müssen wir das Ziel eines steten Wachstums aufgeben? Oder brauchen wir ein anderes Wachstum? Ein Streitgespräch zwischen Matthias Schmelzer (ATTAC) und Norbert Reuter (Ver.di).
Egal, wie alt man ist - es geht noch was!"
Cicero - Magazin für politische Kultur, 18. Mai 2011
Zeitungsartikel
Gerald Hüther erläutert im Interview mit Angela Elis, dass Transformation immer im eigenen Denken, Fühlen und Handeln beginnen muss, bevor sie sich als gesellschaftliche Bewegung ausbreiten kann.
Zum InterviewDie Welt im Jahre 2035
Ö1, Radiokolleg, 16. Mai 2011
Radiobeiträge + Podcasts
Rückblicke aus einer nachhaltigen Zukunft (1).
Gestaltung: Johannes Kaup
Markt versus Staat
Ökosoziales Forum, Mai 2011
Radiobeiträge + Podcasts
Der vierte Podcast des Ökosozialen Forums fasst die Veranstaltung "Markt versus Staat" zusammen, die Mitte Mai in Wien stattfand. Es geht um eine sinnvolle Rollenverteilung zwischen Markt und Staat.
Zum PodcastDie grüne Frage: Ein neuer Kapitalismus
Süddeutsche.de, 3. Mai 2011
Zeitungsartikel
Der Überfluss führt uns in die Irre: Die Wirtschaft kann nicht ständig weiter wachsen und muss es doch. Je weniger wir für eine gemeinsame Sache tun, desto stärker wird die gesellschaftliche Logik des privaten Reichtums. Ein Plädoyer für eine bessere Lösung.
Ein Beitrag von Tim Jackson, übersetzt von Petra Leipprand
Generationenvertrag: Vorwärts zur Natur
FAZ.de, 3. Mai 2011
Zeitungsartikel
Wir steuern frontal auf die Brandmauern des planetarischen Systems zu. Doch es gibt Alternativen zum fossilnuklearen Komplex: Gedanken über einen Gesellschaftsvertrag für das 21. Jahrhundert .
Beitrag von Hans Joachim Schellnhuber
Hungerkrise wird zur fatalen Gefahr für den Westen
Manager Magazin, 28. April 2011
Zeitungsartikel
Brot ist das Lebensmittel im wahrsten Sinne des Wortes. Doch dieses Brot wird aufgrund global steigender Weizenpreise immer teurer. Das erschüttert längst nicht mehr nur die Dritte Welt und den Nahen Osten. Diese Krise kann zu einer fundamentalen Gefahr für den Wohlstand des Westens werden.
Beitrag von Wolfgang Hirn und Eva Müller
Bei Energie nicht so sehr an Wunder glauben
Handeslblatt, 23. April 2011
Zeitungsartikel
Jede technische Innovation nährt die Hoffnung, damit könne das Energie- und Klimaproblem besser gelöst werden. Doch diese Hoffnung ist trügerisch.
Ein Artikel von Thomas Hanke
Klimaschutz erfordert Wertewandel
Die Zeit, 21. April 2011
Zeitungsartikel
Die Transformation zu einer klimaverträglichen Gesellschaft hat bereits begonnen. Nun ist es Zeit für einen Kohlenstoff-Abolitionismus.
Ein Gastbeitrag Steffen Bauer und Bernd Sommer
"Eltern, hört endlich auf, von gesundem Essen zu reden!"
Die Zeit, Zeitonline, 20. April 2011
Zeitungsartikel
Wie man Kämpfe am Esstisch vermeidet: Ein Gespräch mit dem Ernährungspsychologen Thomas Ellrott.
Zum Interview"Wohlstand besteht nicht nur aus Einkommen"
Frankfurter Allgemeine Zeitung, FAZ.NET, 18. April 2011
Zeitungsartikel
Der ehemalige Umweltberater der britischen Regierung, Tim Jackson, hält weiteres Wachstum für ökologisch schädlich. Gerade ist sein Bestseller "Prosperity without Growth" auf Deutsch erschienen. Das Interview mit Tim Jackson führte Philipp Krohn.
Zum InterviewWachstum der Grenzen
Zeitonline, 18. April 2011
Zeitungsartikel
Auf dem Weg in die ökologische Moderne: Wohlstand ist möglich, ohne dass wir unsere Lebensgrundlagen weiter zerstören.
Bald 40 Jahre nach der berühmten Studie des Club of Rome zu den Grenzen des Wachstums ist das Unbehagen am Wirtschaftswachstum neu erwacht.
Ein Beitrag von Ralf Fücks, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung
"Der Mensch ist zu schwach für den Kapitalismus"
Süddeutsche Zeitung, 15. April 2011
Finanzielle Probleme treiben die Menschen in seine Praxis. Psychoanalytiker Wolfgang Schmidbauer über Gier, Glück und die Frage, wie Geld Liebesbeziehungen zerstört.
Ein Interview von Alina Fichter und Hanna Wilhelm
Gustav Gans statt deutscher Michel
nachrichten.t-online.de, 7. April 2011
Zeitungsartikel
Dass es in den westlichen Industrieländern - internationalen Umfragen zufolge - kaum mehr einen Zusammenhang zwischen der Steigerung des BIP pro Kopf und der Zufriedenheit gibt, beschreibt Karlheinz Ruckriegel in einem Beitrag auf nachrichten.t-online.de
Zum BeitragDie banale Logik des Konsumdenkens
Deutschlandradio, dradio.de, 5. April 2011
Radiobeiträge + Podcasts
"Keine Markenkleider, kein Auto: Wer Verzicht übt, wird schnell als Bürger zweiter Klasse abgestempelt, sagt der Wachstumsskeptiker Tim Jackson. Der Professor für Nachhaltigkeit fordert deshalb ein gesellschaftliches Umdenken."
Tim Jackson im Gespräch mit Matthias Hanselmann
"Nur dagegen sein hilft nicht"
Süddeutsche.de, 2. April 2011
Zeitungsartikel
Alois Glück über den schnellstmöglichen Atomausstieg im Interview mit Matthias Drobinski von der Süddeutschen Zeitung. Vor der ersten Sitzung der Ethik-Kommission warnt er vor unrealistischen Zielen.
Zum InterviewGrüner Leben - Bloß nicht zu sehr anstrengen
Die Zeit, 24. März 2011
Zeitungsartikel
Mehr denn je geben sich die Deutschen umweltbewusst. In Wahlumfragen für Baden-Württemberg und den Bund erreichen die Grünen Höchstwerte. Doch wie ernst ist es den Bürgern mit der Natur?
Von Karin Finkenzeller
Immer mehr Wohlstand
Deutschlandfunk, Lebenszeit, 18. März 2011
Radiobeiträge + Podcasts
Brauchen wir neue Fortschrittsideen?
Die Katastrophe in Japan lässt uns innehalten und erschüttert - wahrscheinlich langfristig - unseren Glauben an technologischen Fortschritt und permanentes Wirtschaftswachstum um jeden Preis. Doch andererseits ist Wachstum die Grundlage unseres gesellschaftlichen Wohlstands. Immer mehr Wachstum, das verhieß: immer mehr Glück.
Eine Sendung von Eva-Maria Götz und Michael Roehl
"Forever young, forever Turnschuh" - Die Generation der Entscheider steht der Nachhaltigkeit im Weg
sonnenseite.com, 10. März 2011
Zeitungsartikel
Für eine nachhaltige Gesellschaft müssen wir ganz vieles ganz anders machen. Noch aber tun wir, als ginge es weiter wie bisher - mit ein paar technischen Veränderungen. Genügsamkeit ist noch kein breites Thema. Psychologen und Philosophen meinen, das habe etwas mit mangelnder globaler Solidarität und einem kranken Verhältnis zu unserer Arbeit zu tun. Aber auch die Generation an den Hebeln der Macht spielt eine unrühmliche Rolle, sie kann und will nicht loslassen. Die gute Nachricht jedoch: Moral ist erlernbar. Dafür bräuchte es aber auch eine vorbildliche Elite.
Bericht von Heike Leitschuh
Wohlstandsdebatte: Reicher werden
Zeit online, 16. Februar 2011
Zeitungsartikel
Die Soziologin Juliet Schor rechnet mit dem zerstörerischen Wohlstand ab, erklärt dem Staat die Unabhängigkeit und sieht bessere Zeiten kommen.
Interview von Elisabeth von Thadden
Kaufen für die Müllhalde
Arte, 15. Februar 2011
Fernsehbeiträge + Filme + Videos
Heute gekauft und morgen schon Schrott? Die Haltbarkeit technischer Produkte ist oft kurz. Teilweise ist dies von den Herstellern gewollt, doch auch die Haltung vieler Verbraucher hat sich verändert. ARTE schaut auf die Wegwerfgesellschaft.
Infos unter: http://www.arte.tv/de/Die-Welt-verstehen/Die-Wegwerfer/3714422.html
Capitalism: Time for a Change?
Deutsche Welle, 4. Februar 2011
Radiobeiträge + Podcasts
Wie können Gesellschaften und Individuen die Fokussierung auf Wachstum und materielle Wohlstandsmehrung überwinden? Und vor allem: Was ist die Alternative?
Zum PodcastKonsum macht einsam
Süddeutsche.de, 28. Januar 2011
Zeitungsartikel
"In der Gesellschaft der Konsumenten sehen Menschen einander wie Produkte - sie werden auf ihren Nutzen hin geprüft und notfalls abgestoßen", so Zygmunt Baumann im Interview mit Hans von der Hagen in der Süddeutschen Zeitung.
Zum InterviewWohlstand ohne Wachstum
SWR cont.ra, 20. Januar 2011
Radiobeiträge + Podcasts
Ein Leben ohne Wirtschaftswachstum? Das ist für viele Menschen genauso undenkbar wie Leben ohne Sauerstoff. Doch das Wachstum beschert uns große Probleme. Rohstoffe werden knapp, Böden erodieren, der CO2-Ausstoß schädigt die Ozonschicht. Und auch privat sorgt das ewige "höher, schneller, weiter" zunehmend für Stress. Wie aber kann eine Alternative zur Wachstumsgesellschaft aussehen? Was wird mit den Arbeitsplätzen, wenn der Konsum zurück geht? Was geschieht mit den Sozialsystemen? Knapp 40 Jahre nach Erscheinen des Buches "Die Grenzen des Wachstums" des Club of Rome haben sich Wissenschaftler und politische Vordenker daran gemacht, konkrete Szenarien für eine "Postwachstumsgesellschaft" zu entwickeln. Aber auch immer mehr Bürger steuern Ideen und Modelle bei. Sie alle sind überzeugt: In der "Postwachstumsgesellschaft" wird es unseren Kindern zumindest nicht schlechter gehen.
Von Beate Krol
Abschied vom Wachstumszwang
Frankfurter Rundschau, 14. Januar 2011
Zeitungsartikel
Lebensqualität und Wohlstand lassen sich heute nicht durch bloßes Schneller, Höher und Weiter erzielen. Eine Berliner Kommission soll mutig Wege weisen.
Von Michael Müller
Gier nach Lithium bedroht die Natur
die tageszeitung, 10. Januar 2011
Zeitungsartikel
Im Dreiländereck Argentinien, Bolivien und Chile grassiert das Lithiumfieber. Riesige Vorkommen des Metall swerden hier vermutet. Dafür müssen Mensch und Natur leiden.
Von Jürgen Vogt
Protest für etwas – dann wird es interessant
Die Wochenzeitung, WOZ.de, 6. Januar 2011
Zeitungsartikel
Das Klima ist ein Thema für NaturwissenschaftlerInnen, denken viele. Der deutsche Sozialpsychologe Harald Welzer sieht das anders. Im WOZ-Gespräch erklärt er, was er von der Klimakonferenz in Cancún hält, dass Gewalt nichts Irrationales ist – und warum er trotzdem an Demokratie glaubt.
Bettina Dyttrich im Interview mit Harald Welzer
Die Vermessung des Wohlstands
Süddeutsche Zeitung, jetzt.de, 3. Januar 2011
Zeitungsartikel
Wenn das Volkseinkommen steigt, bedeutet das noch lange nicht, dass es allen gut geht. Ökonomen arbeiten daran, den Wachstumsbegriff neu zu erfinden.
Von Markus Balser
Ost-West-Vergleich: Wen Geld glücklich macht
Der Tagesspiegel, tagesspiegel.de, 29. Dezember 2010
Zeitungsartikel
Ostdeutsche unzufrieden – im Vergleich mit Wessis: Geld kann offenbar glücklich machen. Das jedenfalls meint der Bremer Glücksforscher Jan Delhey.
Der Soziologieprofessor an der privaten Jacobs University Bremen (JUB) hat kürzlich eine Studie veröffentlicht, die nach seinen Angaben einen engen Zusammenhang zwischen Einkommen und Glück belegt: Wer mehr Geld besitze, äußere sich zufriedener über sein Leben als Menschen mit geringerem Einkommen.
Von Eckhard Stengel
Rettung der Welt. Was Sie sofort tun können: Zehn Empfehlungen
Frankfurter Allgemeine Zeitung, FAZ.NET, 27. Dezember 2010
Zeitungsartikel
Beginnen Sie, einfache Fragen zu stellen; hören Sie auf, Europapolitikern zu glauben; nutzen Sie Ihre Handlungsspielräume; haben Sie Spaß dabei: Die Rettung der Welt zum Mitmachen in zehn Empfehlungen.
Von Harald Welzer
Bundestag sucht neue Glückszahl
Manager Magazin, 24. Dezember 2010
Zeitungsartikel
Das Bruttoinlandsprodukt als Maßstab des Wohlstands steckt in der Krise. In England, Frankreich und Deutschland arbeiten Politiker und Experten daran, die Kerngröße an neue Erkenntnisse der Wissenschaft anzupassen. Denn Reichtum und Zufriedenheit, so die Einsicht, sind nicht dasselbe.
BIP-Kritik von Kristian Klooß
Essen vor dem Bildschirm sättigt nicht
ECO-News, 16. Dezember 2010
Zeitungsartikel
Wer während der Mahlzeit vor dem Computer sitzt und arbeitet, entwickelt kein ordentliches Sättigungsgefühl und ist in Folge hungriger. Wahrnehmung und Aufmerksamkeit spielen somit beim Essen eine wichtige Rolle ...
Zum ArtikelDie Vermessung des Wohlstands
tagesschau.de, 13. Dezember 2010
Fernsehbeiträge + Filme + Videos
Suche nach Alternativen zum BIP
Wie geht es uns? Als Maßstab dafür sehen Politik und Wirtschaft vor allem eine Zahl: das Bruttoinlandsprodukt. Aber ist Wachstum alles? Die Debatte darüber gewinnt an Fahrt. Jetzt will der Bundestag einen neuen Indikator für Wohlstand entwickeln. Vorschläge aus der Wissenschaft liegen längst auf dem Tisch. Ein Überblick.
Von Claudia Witte, tagesschau.de
Weltreligion Shoppen
Spiegel, 13. Dezember 2010
Zeitungsartikel
Der private Konsum wächst weltweit und soll aus der Krise helfen. Umso akribischer wird nach den letzten Geheimnissen der Kaufentscheidungen gefahndet. Wo im Kopf ist der Das-will-ich-Knopf? Dort, wo auch der Glaube zu Hause ist.
Von Müller, Martin U. und Tuma, Thomas
Nachhaltigkeit braucht politisches Engagement
Eco-world.de, 2. Dezember 2010
Zeitungsartikel
Weltzukunftsrat-Gründer nimmt Zivilgesellschaft in die Pflicht:
Nachhaltige Ansätze zur Lösung heutiger Probleme gibt es längst, doch die Umsetzung scheitert am fehlenden politisches Engagement der Zivilgesellschaft. Zu diesem Schluss kommt Jakob von Uexküll, Gründer des Weltzukunftsrats (WFC) www.worldfuturecouncil.org und des Alternativen Nobelpreises www.rightlivelihood.org
Hintergrundgespräch von Johannes Pernsteiner und Jakob von Uexküll
Großbritannien will das Glück seiner Bürger messen
heise-online, 15. November 2010
Zeitungsartikel
Ein Happiness-Index soll künftig nationale Haushaltserhebungen mit Angaben zum Wohlergehen der Bevölkerung bereichern. In Zeiten, in denen Wirtschaftswachstum, gemessen an ständigen Steigerungen des Bruttosozialprodukts, zu einer eher wenig verlässlichen Chiffre geworden ist, um damit erfolgreich Wahlkampf zu machen, liegt die Idee nahe, andere Größen heranzuziehen: etwa das Glück und die Zufriedenheit der Bürger.
Zum ArtikelWeniger ist manchmal mehr
Weser Kurier, 15. November 2010
Zeitungsartikel
Wachstum gilt in der Wirtschaft weithin als Maßstab des Erfolgs. Doch in Zeiten knapper werdender Ressourcen mehren sich die Stimmen, die dieses Credo kritisch hinterfragen. Wirtschaftswissenschaftler diskutieren das Thema schon seit Jahrzehnten. Mittlerweile beurteilen auch viele Unternehmer den Nutzen von Wachstum differenzierter. Manche verzichten sogar gänzlich darauf.
Von Sebastian Manz
Weniger Brot, mehr Spiele
Berliner Morgenpost, 14. November 2010
Zeitungsartikel
In Deutschland leiden bereits 1,9 Millionen Kinder an Übergewicht. Von den Erwachsenen ganz zu schweigen. Der Wohlstand frisst seine Kinder auf? Im Gegenteil: die Wohlstandskinder den Wohlstand.
Kolumne von Eckart von Hirschhausen
Neuer Indikator für Wohlstand: Deutschland - endlich gefühlsecht
sueddeutsche.de, 12. November 2010
Zeitungsartikel
Wie gut geht es den Bürgern? Die deutsche Politik will einen neuen Indikator für Wohlstand entwickeln. Darin soll es nicht mehr nur um schnödes Wachstum gehen, sondern auch um Aspekte wie Bildung, soziale Sicherung und subjektive Zufriedenheit.
Von Fabian Heckenberger
Konsum und Verweigerung
Nordwestradio, 3. November 2010
Radiobeiträge + Podcasts
Massenproduktion und Massenkonsum - seit dem 19. Jahrhundert sind dies zwei Grundpfeiler, auf denen unsere Wirtschaft ruht. Sehr individuell und im Kleinen wächst dagegen inzwischen Widerstand von Menschen, die anders leben wollen. Sie hören unter anderem ein Gespräch mit dem Philosophen Wolfgang Ullrich.
Zur SendungAmerikas Krise wird eine Generation dauern
Manager Magazin Online, 26. Oktober 2010
Zeitungsartikel
Starökonom Richard Florida sagt seinem Land eine lange, schmerzhafte Wirtschaftskrise voraus. Die Amerikaner müssten sich komplett umstellen, alles müsse auf den Prüfstand - wie sie leben, arbeiten, wohnen, wofür sie Geld ausgeben. Nach einem solchen Wandel allerdings habe Amerika große Chancen.
Ökonom Richard Florida im Interview mit Henrik Müller
Die Rohstoffklemme ist punktuell bereits da
Deutschlandradio, 26. Oktober 2010
Radiobeiträge + Podcasts
Deutsche Unternehmen haben nach Angaben des Hauptgeschäftsführers des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Werner Schnappauf, erste Probleme mit der Rohstoffversorgung. Die Ursache dafür liege insbesondere in China, das ganz gezielt Rohstoffpolitik betreibe.
Werner Schnappauf im Gespräch mit Marietta Schwarz
Konsum - nein danke!
hr-Fernsehen, 24. Oktober 2010
Fernsehbeiträge + Filme + Videos
Bei Jochen und Simone ist der Kühlschrank leer - Zeit, für Nachschub zu sorgen. Das tun die beiden grundsätzlich nach Ladenschluss. Sie bedienen sich aus den Resten von Lidl, Rewe und Co.
Zur SendungWohlstand ohne Wachstum?
Welt Online, 22. Oktober 2010
Zeitungsartikel
Mitten im Aufschwung streiten Koalition und Opposition über Chancen und Grenzen künftigen Wirtschaftens
von Matthias Kamann
Weg von der Droge
Zeit Online, 19. Oktober 2010
Zeitungsartikel
Die Regierung berauscht sich am Bruttoinlandsprodukt. Aber wie können wir den Wohlstand retten, ohne die Natur zu ruinieren?
von Fritz Kuhn, stv. Vorsitzender der Bundestagsfraktion der Grünen
Bitte kein PIP
Spiegel Online, 10. Oktober 2010
Zeitungsartikel
Deutschlands Wirtschaft boomt wieder - aber was heißt das eigentlich? Der wichtigste Indikator für Wohlstand ist nach traditioneller Lehre das Bruttoinlandsprodukt. Doch die Messzahl steht massiv in der Kritik, Ökonomen fordern ein radikal neues Wachstumskonzept.
von Jan Willmroth
Die nächste Revolution in Deutschland muss eine Revolution des Lebensstils sein
Kommentar von Heike Leitschuh, 8. Oktober 2010
Heike Leitschuh, Journalistin, Moderatorin und Beraterin für Nachhaltigkeit, hat unter dem Eindruck von Stuttgart 21 und der Anti-Atom-Demo einen Kommentar über die Verantwortung der Konsumenten geschrieben.
Zum KommentarSchmutzige Schokolade
Das Erste, 6. Oktober 2010
Fernsehbeiträge + Filme + Videos
Die meisten Menschen lieben Schokolade, und die Hälfte aller Schokolade weltweit essen Europäer. 1,5 Millionen Tonnen im Jahr - das sind 15 Milliarden Tafeln. Jeder Deutsche isst im Durchschnitt etwa elf Kilo im Jahr. Jedoch ist Schokolade-Essen nicht so harmlos wie wir glauben - vor allem nicht für Kinder in Afrika. Hilfsorganisationen verdächtigen die Schokoladen-Industrie, von Kinderhandel und Kinderarbeit in Afrika zu profitieren und damit Straftaten zu verschleiern.
Zur DokumentationBillig muss es sein
3sat, 30. September 2010
Fernsehbeiträge + Filme + Videos
Von all dem, was essbar wäre, isst der Mensch nur Ausgesuchtes. Kulturelle Traditionen, regionale Bindungen, Kindheitserlebnisse und angestrebte soziale Zugehörigkeit bestimmen mit über das, was auf unseren Tisch kommt. Essen ist Ausdruck einer Kultur, in der sich uralte Traditionen spiegeln. Doch überraschenderweise wird im wohlhabenden Deutschland wenig Geld für Essen ausgegeben.
Zur SendungBesser als das BIP
Zeit Online, 23. September 2010
Zeitungsartikel
Zwei Stanford-Ökonomen haben den Lebensstandard weltweit neu vermessen. Europa rückt in der neuen Rangliste näher an die USA, die armen Länder fallen weiter zurück.
Zum ArtikelSind das Spinner?
Zeit online, 23. September 2010
Zeitungsartikel
Wachstum muss sein, heißt es stets. Doch auf einmal wird Skepsis laut – sogar in der Politik.
Zum ArtikelDie grausamen Methoden der Fleischindustrie
Handelsblatt, 8. September 2010
Zeitungsartikel
Sie mögen Hunde? Oder Katzen? Schweine sind nicht weniger intelligent oder empfindsam als die liebsten Haustiere der Deutschen. Und dennoch fördern wir, dass sie millionenfach gequält werden – indem wir sie essen. Bei Rindern, Fischen und erst recht Hühnern ist es genauso. Der erfolgreiche Autor Jonathan Safran Foer hat drei Jahre recherchiert, woher unser Fleisch wirklich kommt und ein beeindruckendes Buch geschrieben.
Zum BeitragGeld allein ist kein Wohlstand
taz.de, 8. September 2010
Zeitungsartikel
SPD und Grüne wollen mit einer Enquetekommission des Bundestages einen neuen Wachstums- und Fortschrittsbegriff finden. Das BIP zeige zu wenig.
Eine alltägliche, aber grundsätzliche Frage: Soll ein Facharbeiter am Abend noch eine Überstunde schieben und von dem so erarbeiteten Geld den zehnten Spielzeuglaster oder überteuerte Markenjeans für seinen Sohn kaufen? Oder soll er - falls ihm sein Arbeitgeber die Wahl lässt und sein Verdienst zum Leben ausreicht - auf die Überstunde verzichten und stattdessen mit dem Sohn auf einer schönen Wiese Federball oder bei schlechtem Wetter zu Hause Karten spielen?
Das Öl ist alle
3Sat, 2. September 2010
Fernsehbeiträge + Filme + Videos
Die Nachfrage nach Erdöl steigt, die Förderung sinkt. Erdölkonzerne finden immer wieder neue Quellen, insgesamt fördern sie aber stetig weniger Öl. Unter riskanten Bohrungen leidet die Natur.
Zur SendungNoch ein Amuse Bouche, Alter?
Süddeutsche Zeitung, 27. August 2010
Zeitungsartikel
Sie nennen sich Foodies und hängen auf Bauernmärkten ab - die Kinder von McDonald's haben die Esskultur entdeckt.
Zum ArtikelEating Away the Earth
ISN, ETH Zürich, Podcast, 25. August 2010
Radiobeiträge + Podcasts
Die Gefahr, dass bestimmte nicht-erneuerbaren Ressourcen zur Neige gehen, ist eine nie zuvor da gewesene Herausforderung in der Geschichte der Menschheit. Dies berichtet Stefan Giljum (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Sustainable Europe Research Institute in Wien), und gibt Einblicke aus seiner Forschung über die globalen Trends der Ressourcennutzung.
Zum PodcastThe Majestic Plastic Bag - A Mockumentary
14. August 2010
Fernsehbeiträge + Filme + Videos
Im Kurzfilm „The Majestic Plastic Bag“ der Umweltschutzorganisation "Heal the Bay" erzählt Oskar-Preisträger Jeremy Irons vom Weg einer Plastiktüte aus einem kalifornischen Supermarkt in den Plastikstrudel im Pazifik.
Zum KurzfilmEin Jahr auf Erdöl Diät
Süddeutsche Zeitung, 3. August 2010
Zeitungsartikel
Wie glücklich kann man sein ohne Auto, Flugreisen und Plastikprodukte? Dokumentarfilmer John Webster hat es mit seiner Familie ausprobiert. Und erlebte eine Überraschung. Hierüber berichtet er im Interview mit der Süddeutschen Zeitung.
Zum InterviewEine Million Dollar für Ideen gegen endloses Wachstum
Die Presse.com, 11. August 2010
Zeitungsartikel
Der australische Millionär Dick Smith verspricht demjenigen einen Koffer voll Geld, der eine Alternative zum weltweiten Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum präsentieren kann.
Deutschland soll sich deglobalisieren
Deutsche Welle, 6. August 2010
Radiobeiträge + Podcasts
Politiker tun alles, um für ein höheres Wachstum zu sorgen. Doch immer mehr Ökonomen glauben, dass die Grenzen des Wachstums erreicht sind. Sie setzen auf eine nachhaltige Entwicklung, die Umwelt und Ressourcen schont.
Zum BeitragNachhaltigkeit statt Wachstum
Deutsche Welle, 3. August 2010
Radiobeiträge + Podcasts
Während herkömmliche Ökonomen sich den Kopf zerbrechen, ob der momentane Aufschwung selbsttragend ist, setzen andere Wissenschaftler auf Nachhaltigkeit - und nehmen sogar ein sinkendes Wachstum in Kauf.
Zum BeitragAm Ende der Ausbeutung
Süddeutsche Zeitung, 27. Juli 2010
Zeitungsartikel
Mit ihrer globalen Konsumwirtschaft stellt die Menschheit der Erde die Existenzfrage. Nur ein Schock kann den Paradigmenwechsel zur nachhaltigen Ökonomie erzwingen.
Zum BeitragDas Öl und die Macht des Wandels
Jetzt.de, 19. Juli 2010
Zeitungsartikel
Noch immer hängt die Weltbevölkerung am Tropf: Zehn Millionen Tonnen Erdöl verfeuert die Menschheit Tag für Tag, fast 13 Millionen Tonnen Steinkohle und acht Milliarden Kubikmeter Erdgas. Immer tiefer graben die Konzerne deshalb nach jenen Ressourcen, die vor allem den in Industrieländern gepflegten Lebensstil erhalten sollen. Und gefährden ihn nur noch stärker.
Zum BeitragAlarmstufe Braun
Handelsblatt, 5. Juli 2010
Zeitungsartikel
Wie viel Wirtschaftskrise hält unsere Demokratie aus? Immer mehr Forscher stellen sich diese Frage. Ihre Antworten beunruhigen.
Frederic Spohr sprach hierzu mit renommierten Sozialwissenschaftlern und Ökonomen.
Optimales statt maximales Wachstum
Cicero Magazin für politische Kultur, Juni 2010
Zeitungsartikel
Muss die Wirtschaft wachsen, damit wir in Wohlstand leben können? Seit der Finanzkrise wird diese Frage wieder intensiv gestellt. Schlagworte wie "Besser statt mehr" oder "Wohlstand ohne Wachstum" kursieren auf aktuellen Buchtiteln und Konferenzeinladungen.
Zum ArtikelIrgendwann hilft Freiwilligkeit nicht mehr
Welt Online, 26. Juni 2010
Zeitungsartikel
Renate Schmidt fordert, dass die Politik sich stärker um das Thema Ernährung kümmert.
Zum BeitragDie Lokomotive der Geschichte
weed-Sonderbeilage in der taz, 19.Juni 2010
Zeitungsartikel
Auf dem Weg in den Abgrund oder in eine post-neoliberale Ära? Streitgespräch zwischen Wolfgang Sachs und Elmar Altvater.
Zum StreitgesprächVorwärts zur Mäßigung - Die Grenzen des Wachstums
Hessischer Rundfunk, Der Tag, 9. Juni 2010
Radiobeiträge + Podcasts
Wir müssen aus den Schulden raus, wir müssen den Haushalt in Ordnung bringen, die Konjunktur muss wieder anspringen: Denn wir brauchen Wachstum, damit's mit unserem Land weitergeht, aufwärts geht. Das ist der oberste Glaubenssatz, der die Politik fast aller Parteien beherrscht.
Zur SendungWie kommen wir aus der Schuldenfalle?
ZDF heute journal, 08. Juni 2010
Fernsehbeiträge + Filme + Videos
Die weltweite Verschuldung hat ein Ausmaß angenommen, das mit "besorgniserregend" noch milde umschrieben ist. Nicht wenige Ökonomen sehen da schon die apokalyptischen Reiter heran galoppieren.
Zum BeitragDeutschland schwindet die Kraft
Handelsblatt, 27. Mai 2010
Zeitungsartikel
Der Deutschlandreport von Prognos zeichnet ein düsteres Bild: Nach der Finanzkrise kommt die Wachstumskrise. Selbst wenn wir die akuten Probleme der Euro-Zone bald überwinden, wird die deutsche Wirtschaft in den nächsten 25 Jahren keine große Dynamik entfalten: Ein Prozent Wachstum, fehlende Fachkräfte und mehr Exportabhängigkeit.
Von Dirk Heilmann, Axel Schrinner und Dorit Heß
Bis 2035 kaum Wachstum Studie zeichnet düstere Zukunft für Deutschland
Tagesspiegel, 19. Mai 2010
Zeitungsartikel
Düsseldorf - Nach der Finanzkrise kommt die Wachstumskrise. Selbst wenn die Euro-Zone ihre akuten Probleme überwindet, wird die deutsche Wirtschaft in den kommenden 25 Jahren keine große Dynamik entfalten. Das sagt das Forschungsinstitut Prognos in seinem Deutschland-Report voraus. Die alle fünf Jahre erneuerte Langfristvorhersage, die dem „Handelsblatt“ vorab vorliegt, prognostiziert bis 2035 nur noch ein durchschnittliches Wirtschaftswachstum von einem Prozent pro Jahr. Der Grund: Die Zahl der Deutschen geht bis 2035 um 3,74 Millionen auf knapp 78 Millionen zurück. Das lässt sich nicht so einfach kompensieren.
Zum BeitragWachstum? Die Zeiten sind vorbei
SpiegelONLINE, 18. Mai 2010
Zeitungsartikel
Den Griechen sei Dank: Das Pleite-Land hat uns allen gezeigt, dass Wachstum auf Pump nicht mehr funktioniert. Damit steht auch das deutsche Wirtschaftsmodell zur Disposition - es drohen Stagnation und brutale Verteilungskämpfe.
Ein Kommentar von Wolfgang Kaden
Die Geschichtslosigkeit ist schuld an der Baumisere
SpiegelONLINE, 18. Mai 2010
Zeitungsartikel
Nüchtern, streng, funktional: So gestalteten Städteplaner den Wiederaufbau nach 1945. Doch beliebt war die Beton-Moderne nie. Im SPIEGEL-ONLINE-Interview erklärt Architekt Albert Speer, wie ein Mangel an Geschichtsbewusstsein unsere Städte verhunzte - und was jetzt zu tun ist.
Ein Interview mit Architekt Albert Speer
Lernen von der Natur
Die Zeit, 7. Mai 2010
Zeitungsartikel
Jens Mittelsten Scheid erhält in dieser Woche den Deutschen Stifterpreis – als Förderer von Nachhaltigkeit und Menschlichkeit.
Ein Gespräch mit Jens Mittelsten Scheid
Können wir uns Kultur noch leisten?
WDR, 1. Mai 2010
Radiobeiträge + Podcasts
Theater stehen vor der Schließung, Projekte werden gestrichen: Bröckelt das Kulturland NRW? Vor der Landtagswahl kamen Vetreter der Parteien zum WDR3-Gespräch zusammen - und diskutierten über finanzielle Engpässe und kulturelle Bildung.
Zum BeitragWachstum schafft nicht zwingend Reichtum
Handelsblatt, 26. April 2010
Zeitungsartikel
Für unseren Wohlstand ist nicht nur die Höhe des Wachstums zentral. Viel wichtiger ist, dass es wenig Krisen gibt. John Joseph Wallis erklärt wie der "New Deal" die Marktwirtschaft stabiler gemacht hat.
Von Olaf Storbeck
Akute Wachstumsschmerzen
Die Presse, 17. April 2010
Zeitungsartikel
Immer mehr, immer besser, immer reicher: So lautet das Rezept für erfolgreiches Wirtschaften. Doch die Krise sorgt für eine Diskussion über den Sinn dieser Regel. Gibt es Wohlstand ohne Wachstum?
Von Rosemarie Schwaiger
Fortschritt ja, aber bitte Grün
SpiegelONLINE, 15. April 2010
Zeitungsartikel
Der Kapitalismus pur stößt an seine Grenzen. Die Weltbevölkerung wächst rasant, die Ökosysteme kollabieren, ganze Landstriche drohen zu veröden. Die Unternehmen müssen deshalb radikal umdenken und ihre Produkte an einem höheren Ziel ausrichten: der grünen Revolution.
Ein Essay von Ernst Ulrich von Weizsäcker
Grüne kämpfen gegen die Wunderwaffe Wachstum
SpiegelONLINE, 14. April 2010
Zeitungsartikel
Rechtzeitig vor der NRW-Wahl erinnern sich die Grünen an ihre Wurzeln als Kämpfer gegen die Wachstumsgläubigkeit. Ihre Methoden sind freilich nicht mehr so revolutionär wie einst. Statt Flugverboten und Benzinpreisdiktaten fordern sie heute eine Enquetekommission des Bundestags.
Von Ralf Beste
Leb wohl, Wohlstand!
SWR2 Aula, 5. April 2010
Radiobeiträge + Podcasts
Leb wohl, Wohlstand! Eine Herausforderung für die Zukunft.
Von Horst W. Opaschowski.
Wohlstand ohne Wachstum
SpiegelONLINE, 4. April 2010
Zeitungsartikel
Die Wirtschaft muss wachsen, wachsen, wachsen - das predigen Ökonomen und Politiker immer wieder. Doch manche Firmenchefs denken um. Ein Bremer Unternehmer verweigert sich dem Wachstumsdiktat: "Wir haben eine optimale Größe."
Aus Bremen berichtet Daniela Schröder
Die alternde Gesellschaft
Deutschlandradio, 1. bis 4. April 2010
Radiobeiträge + Podcasts
Vierteilige Serie über die Auswirkungen des demografischen Wandels
Deutschland altert. Weil seit Ende der 60er-Jahre die Zahl der Geburten in Deutschland deutlich zurückgegangen ist, verändert sich die Altersstruktur wie noch nie zuvor. Vor rund hundert Jahren hatte der Altersaufbau der Bevölkerung die Form einer Pyramide: Oben eine dünne Spitze von alten und sehr alten Menschen - unten eine breite Basis mit jungen Menschen und Kindern.
Wenn der Kuchen nicht mehr größer wird
Berliner Republik 2/2010
Zeitungsartikel
Die alte Wachstumslogik funktioniert nicht mehr: In den Schoß des kuscheligen Modells Deutschland werden wir nicht mehr zurückkehren können. Aber was dann? Wie kann unsere Demokratie auch in Zeiten gleichbleibenden Wohlstands gesellschaftlichen Zusammenhalt hervorbringen, ohne die Nachhaltigkeit aufs Spiel zu setzen – und damit ihre eigene Existenz?
Von Henrik Enderlein
Wachstumswahn und Wachstumswahrheit
Berliner Republik 2/2010
Zeitungsartikel
Je mehr die Basisbedürfnisse einer Gesellschaft erfüllt sind, desto mehr definiert sich Wachstum als Verbesserung der Lebensqualität. Das einzig relevante Maß, an dem wir unser wirtschaftschaftliches Tun messen sollten, ist das Wohlergehen des Individuums, der Gruppe und der gesamten Gesellschaft.
Von John Kay und Johanna Vorholz
Wo die Vision fehlt
Berliner Republik 2/2010
Zeitungsartikel
Wir müssen miteinander reden: Darüber, wie wir in 20 oder 30 Jahren leben, arbeiten und wirtschaften wollen. Darüber, wonach wir in der Praxis streben und was wir theoretisch für erstrebenswert halten. Darüber, welchen Planeten wir dereinst hinterlassen wollen. Kurzum, es geht um eine Vision für unser Zusammenleben, die uns motiviert, die Zukunft mit beiden Händen zu gestalten, statt ihr angstvoll entgegenzusehen. Genau diese Vision aber fehlt uns
Von Dominik Cziesche
Die Suche nach dem Bruttoglücksprodukt
Berliner Republik 2/2010
Zeitungsartikel
Wo materielle Probleme fortbestehen und jedes sechste Kind in Armut aufwächst, wäre allgemeiner Wachstumspessimismus fehl am Platz. Doch im 21. Jahrhundert müssen wir mehr als bisher danach fragen, zu welchem Preis und zu welchem Zweck wir Wachstum erzielen
Von Christian Kroll
Unabhängig von Wachstum und Einkommen
Deutschlandfunk, Lebenszeit, 26. März 2010
Radiobeiträge + Podcasts
Wie sieht ein erfülltes Leben aus? Jeder Mensch mag darauf eine andere Antwort geben. Lebensunglück wird vielfach aus Notsituationen wie Hunger und Krieg, Missbrauchserfahrungen oder Gewalt definiert. Auf der anderen Seite aber scheint bescheidener Wohlstand, Frieden und Geborgenheit allein noch nicht glücklich zu machen.
Es diskutierten:
Wolf Schneider, Journalist, Sachbuchautor und Sprachkritiker
Dr. Karlheinz Ruckriegel, Professor für Volkswirtschaftslehrer an der Fakultät für Betriebswirtschaft an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg
Katja Schönherr, Autorin
Ralph Sina, ARD-Korrespondent Washington, vormals langjähriger Afrikakorrespondent.
Auch Krieg ist gut fürs Wirtschaftswachstum
Spiegel Online, 24. März 2010
Zeitungsartikel
Ihre Bestseller machten sie zum Symbol der Antiglobalisierungsbewegung. Noreena Hertz warnte schon 2001 vor übermächtigen Banken, ungezügelter Gier und unregulierten Märkten. Im SPIEGEL-ONLINE-Interview erklärt sie, warum Wachstum nicht alles ist und der Kapitalismus am Wendepunkt steht.
Das Interview führte Friederike Ott
Ohne Wachstum würde Deutschland zur Kolonie
Focus, 1. März 2010
Zeitungsartikel
Wachstum ohne Ende? Unsere Wirtschaft verlangt danach. Und doch muss es Grenzen geben, sagt Professor Ulrich Witt vom Max-Planck-Institut für Ökonomik.
Ein Interview mit Ulrich Witt.
Forscher entdecken riesigen Müllteppich im Atlantik
Spiegel Online, 25. Februar 2010
Zeitungsartikel
Die Ozeane verwandeln sich in Meere von Müll: Forscher haben jetzt auch im Atlantik gewaltige Mengen an Plastikunrat gefunden. Stellenweise wurden mehrere hunderttausend Müllteile pro Quadratkilometer erfasst.
Zum BeitragWider die Globalisierung
Zeit-Online, 9. Februar 2010
Zeitungsartikel
Wir leben über unsere Verhältnisse. Doch für mehr Nachhaltigkeit müssen wir die Region zum ökonomischen Zentrum machen - und Verzicht üben.
Autoren: Pierre Ibisch und Lars Schmidt
Unterrichtsfach Wirtschaft: Neues Fach - altes Weltbild
Süddeutsche Zeitung, 8. Februar 2010
Zeitungsartikel
Homo oeconomicus und soziale Marktwirtschaft: Die Pläne für mehr Wirtschaftsunterricht sind inhaltlich erschreckend einseitig. Um die Wirtschaftswelt zu verstehen, braucht es mehr.
Von Reinhold Hedtke
Aufstand von unten
brand eins 01/2010 - SCHWERPUNKT: SELBER MACHEN
Zeitungsartikel
Mit 26 Jahren verteidigte Kurt Biedenkopf in einem Aufsatz die Notwendigkeit des Kartellrechtes und fand sein Lebensthema: das Verhältnis von Freiheit und Macht. Heute, 54 Jahre später, hat das Thema nichts von seiner Aktualität verloren. Und der Jurist und Politiker Biedenkopf nichts von seiner Streitbarkeit.
Das Interview mit Kurt Biedenkopf führte Gabriele Fischer
Landwirtschaft als Klimakiller?
Deutsche Welle - UTC, 15. Januar 2010
Radiobeiträge + Podcasts
Gemüse für Europa kommt oft aus dem größten Treibhausgebiet der Welt +++ Französische Bauern wollen das Klima schützen +++ WWF-Agrarexperte Matthias Meißner spricht über die Herausforderungen der Zukunft.
Zum BeitragWachstum schafft noch keinen Wohlstand
SWR 2 Wissen/Aula, 10. Januar 2010
Radiobeiträge + Podcasts
"Unser Land braucht Arbeit, dafür brauchen wir Wachstum" fordern Politiker wie Angela Merkel fast gebetsmühlenhaft. Immer mehr Kritiker - wie der Heidelberger Umweltökonom Hans Diefenbacher - fordern, sich vom Bruttoinlandsprodukt als Erfolgsmaßstab zu verabschieden.
Zum BeitragWegmarken 2010: Wohlstand ohne Wachstum? (Teil 3) - Perspektiven der Überflussgesellschaft
Deutschlandradio, 3. Januar 2010
Radiobeiträge + Podcasts
Woran liegt es, dass Wachstum nicht wirklich glücklich macht? Menschen nehmen offenbar ihr jeweiliges Wohlstandsniveau wie selbstverständlich. Sie können sich kaum noch daran erinnern, dass es ihnen früher schlechter ging.
Von Rainer Hank
Wegmarken 2010: Wohlstand ohne Wachstum? (Teil 2) - Perspektiven der Überflussgesellschaft
Deutschlandradio, 2. Januar 2010
Radiobeiträge + Podcasts
Ist Wohlstand ohne Wachstum machbar? Nicht ganz. Etwas muss wachsen, damit der Mensch seine natürlichen Bedürfnisse befriedigen kann. Aber der eigentliche, der menschenspezifische Wohlstand, beginnt erst da, wo dieses Wachstum endet.
Von Meinhard Miegel
Wegmarken 2010: Wohlstand ohne Wachstum (Teil 1) - Perspektiven der Überflussgesellschaft
Deutschlandradio, 1. Januar 2010
Radiobeiträge + Podcasts
Die politischen und ökonomischen Eliten sehen ihr Heil nach wie vor in der Erzeugung von Wachstum - dabei ist keineswegs sicher, ob die Fortschritte der letzten 50 Jahre auf Wachstum oder nicht eher auf Bildung, Gesundheit und Kommunikation zurückgehen.
Von Harald Welzer
Die offenen Grenzen des Wachstums
WISO Direkt, Januar 2010
Zeitungsartikel
Wachstumspessimismus hat wieder Konjunktur. Dabei sind weder die Grundbedürfnisse des armen Teils der Menschheit befriedigt noch im reicheren Teil der Welt Wohlstand für alle erreicht. Weder sind die Produktionsmöglichkeiten erschöpft noch geht uns die Arbeit aus. Viel Wachstum ist also noch möglich und nötig. Es muss nur anders gestaltet und verteilt werden. Das ökologische und soziale Wachstum der Zukunft wird sich allerdings nur partiell in einem höheren Bruttoinlandsprodukt niederschlagen.
Beitrag von Michael Dauderstädt
Die Rechnung
Kurzfilm, ECOFILM, Germanwatch, 2009
Fernsehbeiträge + Filme + Videos
Drei Freunde treffen sich in der Kneipe und berichten aus ihrem Leben. Auto, Urlaub, Energie und Ernährung ergeben ein buntes Klimasündenregister. Mit dem Auftreten der Kellnerin nimmt der Film eine überraschende Wendung...
Drehbuch: Heiner Rosch, Dirk Wenzel und Peter Wedel.
Ökonomische Zweifel am "Grünen Wachstum"
derStandard.at, 18. Dezember 2009
Zeitungsartikel
Kioto-Protokoll und UN-Gipfel zielen auf eine Reduzierung von Treibhausgasen. Gleichzeitig aber soll weiterhin das implizite Wachstumsziel der EU-Lissabon-Strategie gelten – Wie soll das gehen?
Ein Beitrag der Forschungsgruppe "Ökonomischer Wachstumsdialog", u.a. mit Friedrich Hinterberger (SERI)
Das Wachstumsdilemma
FTD, 16. Dezember 2009
Zeitungsartikel
Die Erdbevölkerung wächst auf die Zehn-Milliarden-Marke zu. Stoppen lässt sich der Zuwachs mit mehr Wohlstand - doch das erfordert eine völlig neue Art der Produktion von Gütern und Energie.
von Gerhard Knies
Das große Wachstums- Missverständnis
FTD, 15. Dezember 2009
Zeitungsartikel
Wieviel Wirtschaftsleistung braucht die Welt? Die Debatte über eine Neudefinition gewinnt an Fahrt: Geht es um Geld, Glück oder etwas anderes?
von Ulrike Sosalla
Kanaren – Inseln der Umweltsünder
WDR, 07. Dezember 2009
Fernsehbeiträge + Filme + Videos
Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote: Für Millionen Deutsche sind die Kanarischen Inseln das Top-Urlaubsziel. Hier ist alles geboten, Animation im Hotel und deutsches Bier am Strand inklusive. Doch die Kanaren haben auch eine andere Seite.
Zur SendungPlease Help the World - COP15 Opening Film
Ein Kurzfilm von Mikkel Blaabjerg Poulsen, 2009
Fernsehbeiträge + Filme + Videos
Der Kurzfilm "Please Help the World", wurde für die Eröffnungsfeier der Klimakonferenz 2009 (COP15) der Vereinten Nationen in Kopenhagen produziert. Der Film will die Zuschauer dazu anregen, selbst aktiv zu werden, um den Klimawandel aufzuhalten.
Zum KurzfilmEs geht um einen Kulturwandel
TAZ, 5. Dezember 2009
Zeitungsartikel
Das ewige Mehr funktioniert nicht auf Dauer, sagt Bremens Umweltsenator Reinhard Loske. Er fordert eine Enquetekommission zur Neudefinition des deutschen Wirtschaftswachstums.
Interview: Hannes Koch
Mit weniger glücklich und zufrieden - Wohlstand ohne Wachstum
n- tv.de , 4. Dezember 2009
Zeitungsartikel
Ist Wachstum wirklich für unser Leben notwendig, wie Kanzlerin Merkel stets betont? Von Bundespräsident Köhler über Frankreichs Präsident Sarkozy bis hin zur EU-Kommission fordern Politiker die Abkehr von der "Wachstumseuphorie". Für ein radikales Umdenken setzt sich auch Bremens Umweltsenator Loske ein: "Wohlstand braucht kein Wachstum."
Zum BeitragWir sind noch zu retten
DIE ZEIT, 3. Dezember 2009
Zeitungsartikel
Wissen, Technik, Geld – die Welt hat alles, um den Klima-GAU abzuwenden. Doch dafür müssten sich unser Leben und unsere Wirtschaftsweise rasend schnell ändern.
Zum BeitragDas Primat des Wirtschaftswachstums beenden
DIE ZEIT, 1. Dezember 2009
Zeitungsartikel
Die ökologischen Krisen zeigen es deutlich: Ein auf Wachstum begründetes Entwicklungsmodell ist heute nicht mehr tragfähig.
Autoren: Pierre Ibisch und Lars Schmidt
Das Gewissen isst mit
NZZ Folio, Dezember 2009
Zeitungsartikel
Wir haben uns von der Nahrung entfremdet. Eine Tüte aufzureißen ist vielen weniger suspekt als eine Orange zu schälen, sagt der Kulturanthropologe Gunther Hirschfelder.
Ein Interview mit Gunter Hirschfelder
Ist ohne Wachstum wirklich alles nichts?
FAZ, 16. November 2009
Zeitungsartikel
Die Ergebnisse, die uns aus der Klimaforschung erreichen, werden immer eindeutiger und bedrückender. Soll die Erderwärmung noch einigermaßen unter Kontrolle gehalten werden, muss der weltweite Ausstoß an Klimagasen bis 2050 auf ein Drittel des heutigen Umfangs zurückgeführt werden.
Autor: Dr. Reinhard Loske
Wegsteuern vom Wachstumsmantra
FTD, 03. November 2009
Zeitungsartikel
Um den Klimaschutz voranzubringen, sollte die schwarz-gelbe Bundesregierung Wohlstand neu definieren. Das wäre ein zutiefst konservatives Projekt.
Autoren: Tobias Leipprand und Cordula Drautz
Global kriselt´s regional blüht´s auf
ZDF, 25. Oktober 2009
Fernsehbeiträge + Filme + Videos
In Zeiten globaler Erschütterungen sind nachhaltige und energieeffiziente Lebens- und Wirtschaftsweisen gefordert. Für die Regionen eine Chance, auf eigene Ressourcen zu setzen und sich zu entwickeln.
Autorin: Ariane Martin
Wirtschaft ohne Wachstum
Deutschlandfunk, 2. Oktober 2009
Radiobeiträge + Podcasts
Auf der Suche nach einer politischen Ökonomie für das 21. Jahrhundert
Wenn das Kreditrad sich erst wieder dreht, wird die Weltkonjunktur zünden, das Wachstum anspringen und der Export brummen - das ist die Hoffnung der Politiker aller Parteien und ihrer Experten, denn "Wachstum ist nicht alles, aber ohne Wachstum ist alles nichts".
Von Mathias Greffrath
Umweltschutz im Wahlkampf -
Süddeutsche Zeitung, 18. September 2009
Zeitungsartikel
Leben wir im Trugbild der Beständigkeit? Der Sozialpsychologe Harald Welzer über die Zukunft der Demokratie in Zeiten von Klimawandel und Ressourcenknappheit.
Interview: C. Weber
Plastic Planet
Ein Film von Werner Boote
Fernsehbeiträge + Filme + Videos
Unsere Konsum- und Lebensstile sind auf Plastik gebaut. In den letzten 100 Jahren wurde soviel Kunststoff produziert, dass er reichen würde, um den gesamten Erdball sechsmal einzupacken. Welche Folgen diese Mengen Plastik für Mensch und Umwelt haben, thematisiert Werner Boote in seinem Film.
Zur FilmvorschauRequiem für einen Rohstoff (1/2)
PHOENIX, Dokumentation, 17. September 2009
Fernsehbeiträge + Filme + Videos
Die Wissenschaftsdokumentation macht deutlich, dass sich das Zeitalter des Öls unaufhaltsam seinem Ende nähert. Der Stoff, der unser Leben bestimmt, könnte noch zu unseren Lebzeiten für immer versiegen. Erst langsam beginnen die Menschen zu verstehen, was dies für die Zukunft bedeutet.
Ein Film von Richard Smith
Requiem für einen Rohstoff (2/2)
PHOENIX, Dokumentation, 17. September 2009
Fernsehbeiträge + Filme + Videos
Neben der bitteren Erkenntnis, dass der begehrte Rohstoff Öl endlich ist und eventuell noch zu Lebzeiten heutiger Generationen zur Neige geht, enthüllt Richard Smith noch eine weitere, ebenso dramatische wie unaufhaltsame Konsequenz aus unserem unstillbaren Durst nach Öl, den gefährlichen weltweiten Klimawandel.
Ein Film von Richard Smith
betrifft: Die Fettfalle - Der Kampf gegen die Pfunde
SWR Fernsehen, 16. September 2009
Fernsehbeiträge + Filme + Videos
Mehr als die Hälfte der Deutschen ist zu dick. Mit fatalen Folgen: hohes Krankheitsrisiko für den Einzelnen, hohe Gesundheitskosten für alle. Warum wiegt jeder Zweite zu viel? Und wie lässt sich das ändern? Essen wir womöglich das Falsche, weil Lebensmittel unzureichend oder irreführend gekennzeichnet sind? "Betrifft" versucht dies und weitere spannende Fragen zu beantworten.
Autor: Lothar Zimmermann
The Age of Stupid
Ein Film von Franny Armstrong, 2009
Fernsehbeiträge + Filme + Videos
The "Age of Stupid" zeigt den Blick eines Mannes im Jahre 2055 auf zurückliegenden 50 Jahre seines Lebens. Er lebt in einer Welt die durch den Klimawandel beeinträchtigt wurde, und stellt sich die Frage, warum die Menschheit nichts unternommen hat, als sie es noch konnte.
Zur FilmvorschauFisch ist aus - Von vollen Netzen und leeren Meeren
ZDF, Abenteuer Forschung, 2. September 2009
Fernsehbeiträge + Filme + Videos
Immer mehr Fischarten halten dem Druck der Überfischung nicht mehr Stand und drohen aus den Ozeanen zu verschwinden. Gibt es Alternativen? Über das Ringen um eine schwindende Ressource.
Autor: Harald Lesch
Tatort Meer ...ausgebeutet und zugemüllt
WDR, Quarks & Co., 11. August 2009
Fernsehbeiträge + Filme + Videos
Seevögel verhungern, weil ihr Magen voller Plastik ist. Delfine verenden in achtlos weggeworfenen Netzen. Welche Tragödien sich tagtäglich in unseren Meeren abspielen, bekommen wir nur selten mit. Quarks & Co klärt hierüber auf in "Tatort Meer".
Jahrhundert der Bescheidenheit
Der Spiegel 31/2009, 27. Juli 2009
Zeitungsartikel
SPIEGEL-GESPRÄCH: Der frühere sächsische CDU-Ministerpräsident Kurt Biedenkopf über die schwierige Rettung der Banken, die Grenzen des Wachstums und die Möglichkeit einer schwarz-grünen Koalition nach der nächsten Bundestagswahl im Herbst.
Autoren: Armin Mahler und Michael Sauga
Let´s Make Money
Ein Film von Erwin Wagenhofer
Fernsehbeiträge + Filme + Videos
Der preisgekrönte Film "Let’s make Money" folgt dem Weg unseres Geldes und zeigt, wie es angetrieben durch Gier Mensch und Umwelt schädigt.
Zur FilmvorschauWir könnten auch anders
Die Zeit, 20. Mai 2009
Zeitungsartikel
Warum brauchen wir Wirtschaftswachstum? Weil sonst Firmen sterben. Weil dann Menschen arbeitslos werden, arm und unglücklich. Ist das unausweichlich? Eine Alternative muss her.
Autor: Wolfgang Uchatius
Brauchen wir ein ständiges Wirtschaftswachstum? Von guten und schlechten Arten zu wachsen
WDR, Quarks & Co., 19. Mai 2009, 21.00 - 21.45 Uhr
Fernsehbeiträge + Filme + Videos
Seit Beginn der industriellen Revolution wächst die Wirtschaft mit einer durchschnittlichen Rate von etwa 1,5 Prozent. Das klingt zwar erst einmal nicht viel – doch wenn wir weiter so wachsen, wird sich das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) innerhalb von knapp 47 Jahren verdoppeln! Wie lange kann das so weitergehen angesichts steigender Umweltprobleme und Ressourcenknappheit? Und: Wollen wir das überhaupt? Uns geht’s doch schon gut! Wozu brauchen wir also ein ständiges Wirtschaftswachstum? Diesen Fragen geht das Wissenschaftsmagazin Quarks & Co nach.
Moderation: Ranga Yogeshwar
Home
Ein Film von Yann Arthus-Bertrand
Fernsehbeiträge + Filme + Videos
Der Film Home zeigt die Schönheit unserer Erde und gleichzeitig wie verletzlich sie ist. Durch den Raubbau an Natur und Umwelt erodieren die Grundlagen unserer Existenz und die ökologische Vielfalt auf der Erde wird vernichtet. Yann Arthus-Bertrand sieht den Film als Warnung und als Aufforderung, unseren Lebensstil zu ändern.
Zum FilmDas Prinzip Hoffnung reicht nicht aus
Passauer Neue Presse, 14. März 2009
Zeitungsartikel
Der Bundespräsident holt zum Rundumschlag aus: Horst Köhler fordert eine "Revolution" - und mahnt die Bürger, ihre Konsumgewohnheiten zu überdenken. „Was wir vor allem brauchen, ist qualitatives Wachstum“ – so der Bundespräsident in der Passauer Neue Presse.
Interview von Andreas Herholz, Rasmus Buchsteiner und Christoph Slangen.
Food, Inc.
Ein Film von Robert Kenner
Fernsehbeiträge + Filme + Videos
Im Dokumentarfilm "Food, Inc.", lüftet Filmemacher Robert Kenner den Schleier der über der hoch technisierten amerikanischen Lebensmittelindustrie liegt und deckt Missstände auf, die von Verbrauchern, Regulierungsbehörden sowie der Regierung ausgeblendet oder nicht erkannt werden.
Zur FilmvorschauOne Planet, One Chance
Eine Fotostrecke von Magnum Photographers, 2008
Fernsehbeiträge + Filme + Videos
"One Planet, One Chance" ist eine Sammlung von Fotos, die die Ursachen und Folgen des Klimawandels eindrucksvoll darstellt. Insbesondere weist sie auf die Tragödie hin, dass viele Entwicklungsländer zwar nur wenig CO2 emittieren, aber am stärksten unter den Folgen des Klimawandels leiden und nicht die Mittel haben, sich diesem anzupassen.
Zur FotostreckeRebel with a Cause
Ein Kurzfilm von Kristian Labusga, 2008
Fernsehbeiträge + Filme + Videos
Der Kurzfilm "Rebel with a Cause” zeigt die komplexe Geschichte eines einfachen Produktes. Kunstvoll animiert, geht der Zuschauer auf die 44.000 km lange Reise eines T-Shirts, von den Baumwollplantagen in Texas über die Nähfabriken in China bis hin in den Laden nach Europa und von dort – nachdem das T-Shirt aus der Mode ist – auf den Altkleidermarkt in Tansania.
Zum KurzfilmThe 11th hour
Ein Film von Nadia Conners und Leila Conners Petersen, 2007
Fernsehbeiträge + Filme + Videos
Es ist "The 11th Hour" (die 11. Stunde, oder frei übersetzt „fünf vor Zwölf“), der letzte Augenblick, an dem Veränderungen noch möglich sind. Der Film geht den Fragen nach, warum wir in diese Situation gekommen sind und was wir tun können, um den Kurs zu ändern.
Zur FilmvorschauThe Story of Stuff
Ein Film von Annie Leonard, 2007
Fernsehbeiträge + Filme + Videos
Der Film "The Story of Stuff" analysiert die Produktionsprozesse der Güter, die wir täglich kaufen, um den Betrachter dazu zu animieren, sein Konsumverhalten zu hinterfragen.
Zum FilmRecipes for Disaster
Ein Fim von John Webster, 2008
Fernsehbeiträge + Filme + Videos
Ein Jahr lang setzte der Dokumentarfilmer John Webster sich und seine Familie auf Öldiät. In dieser Zeit verzichteten sie auf Fahrten mit dem Auto und konsumierten keine Produkte, die mit Hilfe von Erdöl erzeugt wurden, wie in Plastik verpackte Lebensmittel. Der Film zeigt, mit welchen Hindernissen der neue Lebensstil verbunden ist, aber auch, dass er möglich ist.
Zur FilmvorschauWE FEED THE WORLD
Ein Film von Erwin Wagenhofer
Fernsehbeiträge + Filme + Videos
WE FEED THE WORLD ist ein Film über Ernährung und Globalisierung, Fischer und Bauern, Fernfahrer und Konzernlenker, Warenströme und Geldflüsse - ein Film über den Mangel im Überfluss. Er gibt in eindrucksvollen Bildern Einblick in die Produktion unserer Lebensmittel sowie erste Antworten auf die Frage, was der Hunger auf der Welt mit uns zu tun hat.
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