Veranstaltungen
Das öffentliche Interesse an einer Auseinandersetzung über die Folgen unseres gegenwärtigen Lebensstils und einer zukunftsfähigen Kultur hat in den zurückliegenden Jahren stark zugenommen. Das Denkwerk Zukunft möchte Sie deshalb auf Veranstaltungen aufmerksam machen, die sich mit diesen Themen befassen.
Sollten Sie darüber hinaus von kommenden öffentlichen Veranstaltungen zu Themen des Denkwerks Zukunft erfahren oder diese selbst ausrichten, geben Sie diese Information bitte an uns weiter (inspiration@denkwerkzukunft.de). Wir werden die interessantesten Veranstaltungen in unseren Kalender aufnehmen.
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Planet 3.0 - Klima.Leben.Zukunft. Eine Zeitreise durch den Klimawandel.
15. März bis 15. September 2013 - Frankfurt
Das Klima wandelt sich heute wahrscheinlich schneller als jemals sonst zuvor auf unserem Planeten. Die große Frage, die uns derzeit alle beschäftigt: Wie wird sich dieser Klimawandel auf die Tier- und Pflanzenwelt und damit letztendlich auch auf uns Menschen auswirken? Welche neuen Tiere und Pflanzen werden bei uns heimisch werden, welche werden verschwinden? Und welchen Einfluss haben diese veränderten Rahmenbedingungen ganz allgemein auf unser Leben?
Die Senckenberg Sonderausstellung PLANET 3.0 wagt mit ihrem Blick weit zurück in die Klimageschichte der Erde eine Prognose für unsere Zukunft. Im Untergeschoss der Ausstellung haben die Forscher des Senckenberg Museums in 7 verschiedenen Räumen dafür extra ein Bild entworfen, wie die Erde vor Millionen von Jahren einmal ausgesehen haben könnte.
Die Erde im Visier
25. Januar bis 20. Mai 2013 - Peenemünde
Die Beobachtung des Systems Erde aus dem Weltraum
Eine GEOTECHNOLOGIEN-Wanderausstellung
Im Mittelpunkt der Wanderausstellung »Die Erde im Visier« stehen das Wetter- und Klimasystem der Erde, das Umweltmonitoring zu dem auch das Wanderverhalten von Tieren gehört sowie die Suche nach Rohstoffen. Zusätzlich wurden durch die unterschiedlichen Satellitenmissionen aber auch ganz neue Erkenntnisse über dynamische Prozesse im Inneren unseres Planeten gewonnen, die ebenfalls in der Ausstellung anschaulich erklärt werden.
Wertvolle Erde. Der Schatz im Untergrund
18. Januar bis 20. Mai 2013 - Dresden
Unser Planet ist über 4 Mrd. Jahre alt. Die Entstehung geologischer Rohstoffe wird am Beispiel der fossilen Energieträger Kohle, Gas und Erdöl mit Hilfe von Animationen und verständlichen Grafiken erläutert.
Methoden zur Erkundung und Technologien zum Abbau von Rohstoffen werden im zweiten Teil der Ausstellung vorgestellt. Geophysikalische Messgeräte und Informationen zur Bergbautechnik zeigen, wie heute Rohstoffe gefördert werden.
Was es mit Ressourcen und Reserven auf sich hat und wie der gewaltige Rohstoffbedarf gedeckt wird, ist Inhalt des dritten Abschnitts der Ausstellung. Es wird erklärt, welche Rohstoffe in Deutschland gefördert werden und welche importiert werden müssen.
Die Bedeutung und der Einsatz von Rohstoffen in der modernen Technologie und Produktentwicklung sind ebenfalls Thema der Ausstellung. So werden besondere Eigenschaften von Rohstoffen spielerisch präsentiert und es wird auf ihren Einsatz im Alltag hingewiesen.
Wie aus dem abgebauten Material ein verwertbarer Rohstoff wird, zeigt der letzte Teil der Ausstellung. So wird der Weg vom Erz zum Stahl erläutert. Zudem werden Möglichkeiten alternativer Energien und deren Speichertechnologien anhand eines Filmes vorgestellt.
Kalte Zeiten - Warme Zeiten: Klimawandel(n) in Norddeutschland
26. April bis 27. Oktober 2013 - Lübeck
Eine Sonderausstellung des Landesmuseums für Natur und Mensch, Oldenburg.
Die Ausstellung widmet sich einem hochaktuellen Thema- dem Klimawandel. Es werden die Ursachen sowie die weltweiten und regionalen Folgen des Klimawandels gezeigt, dabei werden die Auswirkungen auf das norddeutsche Küstengebiet besonders hervorgehoben. Auch das Verhalten und die Rolle des Menschen werden genau unter die Lupe genommen. Anschauliche Beispiele aus Industrie, Energiegewinnung und Einzelhaushalten zeigen vielfältige Lösungswege zur Vorbeugung und Anpassung an den Klimawandel und ermutigen, sich auch im eigenen Alltag klimafreundlich zu verhalten.
Eigens für die Ausstellung wurden spannende Interviews mit Experten wie Prof. Dr. Mojib Latif vom GEOMAR in Kiel oder Dr. Renate Treffeisen vom Alfred-Wegener-Institut (AWI) in Bremerhaven gedreht, die über die Medienstationen (sieben Monitore und ein Touchscreen) angeschaut werden können. Sie berichten von der Erforschung des Klimas und den Auswirkungen des Wandels und informieren über aktuelle Entwicklungen und Möglichkeiten der weltweiten Klimaforschung. Im Museum für Natur und Umwelt werden ergänzend und als Erweiterung der Ausstellung aktuelle Erkenntnisse und Forschungsarbeiten zu den lokalen Auswirkungen des Klimawandels in Lübeck und Umgebung vorgestellt.
Berliner Energietage 2013
15. bis 17. Mai 2013 - Berlin
Als Leitveranstaltung für Energieeffizienz in Deutschland bieten die Berliner Energietage einen einmaligen Überblick über die aktuellen politischen, wirtschaftlichen und technischen Entwicklungen. Die rund 46 Fachveranstaltungen mit über 250 Referenten richten sich an Entscheider aus Politik, Verwaltung, Verbänden, an Experten aus der Energie- und Wohnungswirtschaft oder öffentliche Einrichtungen sowie an Architekten, Ingenieure und Consultants.
Im Fokus stehen die Themenfelder Energieeffizienz und Klimaschutz. Bei den Veranstaltungen, die von unterschiedlichen Institutionen überwiegend kostenfrei angeboten werden, kommen bewusst konträre Positionen zu Wort. Auch die drei Bundesministerien für Wirtschaft, Bauen und Umwelt sind in diesem Jahr wieder mit eigenen Veranstaltungen vertreten.
Deutscher StiftungsTag 2013
15. bis 17. Mai 2013 - Düsseldorf
Das Gemeinwesen von morgen stärken! Stiftungen in einer sich verändernden Welt
Unter diesem Motto stehen die über 90 Einzelveranstaltungen des größten Stiftungstreffens in Europa.
Wärmekraftmaschine Erde: Wie viel Erneuerbare Energie gibt uns das „Kraftwerk Erde“ eigentlich?
16. Mai 2013 - München
Wie viel Erneuerbare Energie gibt uns das „Kraftwerk Erde“ eigentlich? Unendlich viel! So die spontane Antwort.
Für den Antrieb des Erdsystems sorgt die Umwandlung der solaren Strahlungsenergie in andere Energieformen (Gravitation und radioaktiver Zerfall sind fast vernachlässigbar). Die Energie trifft – von der Sonne mit 5.000 Grad Celsius – in Form kurzwelliger Strahlung auf die Erde; diese strahlt zurück, jedoch langwelliger und kälter (-18o C); mit der „Differenz“ kurbelt die Sonnenenergie – via Fotosynthese – das Leben auf der Erde an.
Doch bei näherem Hinsehen wird deutlich, dass nicht alle der 175.000.000.000.000 Watt „gesendete“ Solarenergie auch für uns Menschen nutzbar ist. Im Gegenteil: Der kleinste Teil davon! Bange Frage: Reicht dieser kleine Teil, wenn die gesamte Menschheit auf Erneuerbare Energien umschwenken wollte?
Vom Wissen zum Wandel - Nachhaltigkeit als Herausforderung für die Wissenschaft
11. April bis 11. Juli 2013, Donnerstags 18.00 bis 20.00 Uhr - Berlin
Öffentliche Vorlesungsreihe/Offner Hörsaal
Der fortschreitende Klimawandel, die Endlichkeit fossiler Energieträger, die Verknappung natürlicher Ressourcen und der Verlust biologischer Vielfalt zählen zu den vorrangigen globalen Herausforderungen unserer Zeit. Die Ringvorlesung thematisiert am Beispiel der eigenen wissenschaftlichen und institutionellen Praxis, inwiefern sich die Freie Universität Berlin mit der Herausforderung einer nachhaltigen Entwicklung in Forschung, Lehre und Betrieb auseinandersetzt. Organisiert wird die Veranstaltung von der Initiative „SUSTAIN IT!“, in der Studierende und Mitarbeiter des Forschungszentrums für Umweltpolitik sowie des Arbeitsbereichs Energie und Umwelt zusammenarbeiten.
Eintritt frei.
Die nächsten Termine und Themen
16. Mai: Auf dem Weg in die "Ökodiktatur"? Nachhaltigkeit als Herausforderung an das Verfassungsrecht
23. Mai: Forschung und Politikberatung für den Klimaschutz: ein Erfahrungsbericht
30. Mai: Nachhaltigkeit konkret - zwölf Jahr Umwelt- und Klimaschutz an der FU Berlin
6. Juni: Herausforderung Energiewende - Physikalische Grundlagen einer zukunftsfähigen Energieversorgung
13. Juni: Akzeptanz und Partizipation - Die energiewende aus umweltpsychologischer Perspektive
20. Juni: Dienstleistungen der Natur - Biodiversität zwischen Forschung und Gesellschaft
27. Juni: Geld mach doch glücklich! Ein kritischer Blick auf die ökomomische Glücksforschung
Mehr als nur Geld. Der Nationale Wohlfahrtsindex und das BIP
4. Juli: Nachhaltigkeit als Kompass - Neue Leitbilder für Wissenschaft, Lehre und Forschung
11. Juli: Podiumsdiskussion: Zukunftsfähigkeit durch Nachhaltigkeit? Die rolle von Universität und Wissenschaft in der großen Transformation
Nachhaltige Wirtschaft: Mit oder ohne Wachstum?
16. Mai 2013 - Greifswald
Junges Kolleg Greifswald
Vortrag und Podiumsdiskussion zum Themenschwerpunkt „Die Zukunft von Wirtschaft und Nachhaltigkeit"
Der Klimawandel, eskalierende Finanzmärkte, Schuldenkrisen, die Verknappung jener Ressourcen, auf deren kostengünstiger Verfügbarkeit das industrielle Wohlstandsmodell bislang basierte, sowie Befunde der Glücksforschung verdeutlichen, dass die Wachstumsparty vorbei ist. Folglich sind die Möglichkeiten einer Postwachstumsökonomie auszuloten. Demnach ist ein prägnanter Rückbau geldbasierter Versorgungssysteme vonnöten. Suffizienz, moderne Subsistenz und ein anderer Stellenwert des Geldes werden dann die wichtigsten Gestaltungsoptionen sein.
Podiumsdiskussion mit Niko Paech und Nils aus dem Moore.
Ökologie und die Künste
11. April - 11, Juli 2013 - Berlin
Eine Veranstaltung des Internationalen Graduiertenkollegs »InterArt« in Kooperation mit dem Internationalen Forschungskolleg »Verflechtungen von Theaterkulturen« und mit freundlicher Unterstützung des Programms »Offener Hörsaal« am Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin.
Ökologie ist in den letzten Jahren in den Sozial-, Kultur- und Kunstwissenschaften und allent-halben auch in den Künsten zu einem Schlüsselthema geworden. Dies zeigt eine Vielzahl von künstlerischen Arbeiten seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die sich mit Fragen des Lebensraums, der Konzeptualisierung von Natur- und Stadträumen, des Verhältnisses von Mensch und Tier wie auch den Materialitäten der Umwelt auseinandersetzen. Die Frage nach dem Verhältnis zwischen Kunst und ökologisch-politischem Aktivismus wurde in diesem Zusammenhang ebenso virulent wie die nach dem Verständnis von Ökologie im Spannungsfeld von Umweltschutz in einem engeren Sinne und einem Wissen von dynamischen Austauschprozessen zwischen kulturellen (menschlichen) und natürlichen (nichtmenschlichen) Systemen.
Donnerstags von 18-20 Uhr
BMBF-Demografietagung
16. und 17. Mai 2013 - Berlin
Die Demografietagung des BMBF präsentiert sich als eine zentrale Veranstaltung des Wissenschaftsjahres 2013 – Die demografische Chance. Bei den vielfältigen Themen des Wissenschaftsjahres ist die Herausforderung des demografischen Wandels für die Arbeitswelt zentral. Lösungsansätze hierzu werden auch im Förderprogramm „Arbeiten – Lernen – Kompetenzen entwickeln. Innovationsfähigkeit in einer modernen Arbeitswelt” gefördert.
Ziel der zweitägigen Veranstaltung ist es, mit einem breiten Publikum aus Wirtschaft, Forschung, Verbänden und Sozialpartnern die Chancen des demografischen Wandels mit seinen zahlreichen Facetten für Wirtschaft und Gesellschaft zu diskutieren und vielfältige Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
Symposium SchmuckDenken 9
21. und 22. Mai 2013 - Idar-Oberstein
Am Ende des Fortschritts? - Handlungsperspektiven am Ende des Wachstums
Wissenschaftliches Colloquium
Think more about - Tage der Nachhaltigkeit
23. bis 26. Mai 2013 - Brixen und Kloster Neustift
2013 werden die Tage der Nachhaltigkeit bereits zum dritten Mal Menschen aus Wirtschaft, Politik und die breite Öffentlichkeit zu nachhaltigem Handeln inspirieren und ermutigen. Im Zentrum der Tage steht ein eineinhalbtägiger Wirtschaftskongress, der Unternehmern alternative Wirtschaftsweisen und ihre Vorteile aufzeigt. Verschiedenste Veranstaltungen in Kultur, Kulinarik, Film und Spiel bieten Jung und Alt die Möglichkeit, nachhaltige Lebensweisen aus verschiedensten Blickwinkeln zu entdecken. Im Bildungshaus Kloster Neustift und an der Universität Brixen werden eintägige Seminare für verschiedenste Zielgruppen zu unternehmerischen, gesellschaftlichen und persönlichkeitsentwickelnden Themen angeboten.
Weitere Informationen10. Nachhaltigkeitsforum: Exitus des Homo Oeconomicus - Ein neues Menschenbild für die Ökonomie
23. Mai 2013 - Berlin
Mit Podiumsgästen und Publikum sollen Alternativen besprochen und hinterfragt werden, wie ein neues Leitbild in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik mehr Bedeutung gewinnen kann. Eröffnet wird die Diskussion durch Holger Rogall, Professor für Nachhaltige Ökonomie und Direktor des Instituts für Nachhaltigkeit der HWR Berlin, der in einem Impulsvortrag den gegenwärtigen Diskussionsstand zum Menschenbild in der Nachhaltigen Ökonomie vorstellen wird. In einer moderierten Podiums-Runde wird das Thema vertieft. Das Nachhaltigkeitsforum ist eine Veranstaltung des Instituts für Nachhaltigkeit der HWR in Kooperation mit der Gesellschaft für Nachhaltigkeit (GfN).
Weitere InformationenZurück zur Konvergenz? Eine neue Wachstumsstrategie für die Europäische Union
23. Mai 2013 - 19.00 bis 21.30 Uhr - Bonn
Was sind die Gründe für die Eurokrise?
Welche Wege können aus der Staatsschuldenkrise herausführen? Kann eine gemeinsame Fiskalpolitik die wirtschaftlichen Probleme der Eurozone lösen? Was kann und soll die Europäische Zentralbank leisten? Bewährt sich die gemeinsame Währung als Motor der Integration oder spaltet sie Europa?
Nach Antworten auf diese Kernfragen europäischer Politik sucht die gemeinsame Vortragsreihe des Instituts für Politische Wissenschaft und Soziologie und des Universitätsclubs Bonn „Europäische Integration - Wege aus der Staatsschulden- und Währungskrise?“ im Wintersemester 2012/2013. Makroökonomen, Finanzwissenschaftler, Politikwissenschaftler und Juristen bringen ihre Expertise ein.
Klimawandel und Nachhaltigkeit: Zentrale Herausforderungen des 21. Jahrhunderts
26. Mai 2013 - Schloss Weesenstein
Vortrat im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Quo vadis Erde- eine Annäherung an die Wahrheit"
Die Erwärmung der Erde als Folge menschlicher Aktivitäten ist seit Jahrzehnten bekannt, dennoch kommt eine Wende in der Energieerzeugung nur zögerlich in Gang. Kann es gelingen, die Veränderungen noch zu begrenzen? Es geht nicht um Verzicht, sondern um Wege in die Zukunft. Die Herausforderungen sind jedoch groß und stellen eine Art Zivilisationstest dar. Der Vortrag berichtet anhand aktueller Forschungsergebnisse über die neuesten Diskussionen in der Wissenschaft.
Vortrag von Wolfgang Lucht
Satt, aber unglücklich? Faktoren der Lebensqualität im Alter
27. Mai 2013 - Mainz
Der demografische Wandel hat weitreichende Auswirkungen auf die Zufriedenheit, die Lebensqualität und somit auf das subjektive Wohlbefinden eines jeden Einzelnen. Dank des medizinischen und technischen Fortschritts steigt die Lebenserwartung immer weiter. So stellt sich die Frage, wie wir unsere bestehenden Strukturen anpassen können, damit wir auch im hohen Alter aktiv an der Gesellschaft teilhaben können.
Diskussionsveranstaltung im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2013 "Die demografische Chance" der Akademie der Wissenschaften und der Literatur
Impacts World 2013 - International Conference on Climate Change Effects
27. bis 30. Mai 2013 - Potsdam
The IMPACTS WORLD 2013 conference aims to develop a new vision for climate impacts research by laying the foundations for regular, community-driven syntheses of climate change impact analyses. It will bring together leading scientists and decision makers from local to international levels.
Weitere InformationenGesellschaftswandel - wir, jetzt, hier!
28. Mai 2013 - Flensburg
Ringvorlesung der Studiengänge EUM und RET der Universität Flensburg
Warum „grünes Wachstum“ ein Widerspruch ist und wie eine Postwachstumsökonomie ausgestaltet werden kann – das ist das Thema des Vortrags von Prof. Dr. Niko Paech
Die Welt, in der wir leben wollten… Zu einer Theorie menschlicher Umwelten
23. April bis 25. Juni 2013 - Wuppertal
Eine Vortragsreihe im Rahmen der Studium Generale-Ringvorlesung "Was ist der Mensch?"
Aktuell wird unter dem neuen Terminus "Anthropozän" als Zeitalter des Menschen die Frage erörtert, ob der Gestaltungswille des Menschen bereits Veränderungen in und an der Natur (auch seiner eigenen) vorgenommen hat, die nicht nur unser eigenes Überleben gefährden, sondern auch die Strukturen des Lebens auf unserem Planeten insgesamt verändern. Das wirft die Frage auf, ob wir Menschen nicht nur die "Natur" in unsere "Umwelt" verwandeln - was einem alten Menschheitstraum entspricht. Es geht vielmehr um die Frage, ob die "Umwelten" des Menschen ihren Rest an "Natürlichkeit" verlieren und wir in ein Zeitalter des Menschen eintreten, in dem sich alles unter unseren Händen - von den tiefen Schichten des Erdreichs und der Weltmeere bis in die Höhen des Himmels - in ein Produkt menschlicher Gestaltung verwandelt. Im Zusammenhang dieser Überlegungen scheint das theoretische Konzept der Naturbeherrschung zu einem Strukturmoment menschlicher Wirklichkeit zu werden. Vielleicht handelt es sich aber auch nur um die Summe von Effekten konzeptlosen Handelns. Diese Überlegungen sind zugleich Herausforderung für die theoriebildenden Disziplinen der Geistes- und Kulturwissenschaften, über die Frage "In welcher Welt wollten wir leben?" nachzudenken.
Immer dienstags ab 18:00 Uhr sprechen in der Aula des Wuppertal Instituts:
28. Mai 2013
PD Dr. Uwe Lübken
LMU München, Rachel Carson Center for Environment and Society
Umwelt bewegt: Zum historischen Verhältnis von Natur, Katastrophe und Migration
11. Juni 2013
Prof. Dr. Reinhard Schulz
Universität Oldenburg, Philosophisches Seminar, Naturphilosophie
Wie glaubwürdig ist der Umweltdiskurs?
25. Juni 2013
Prof. Dr. Nicole Karafyllis
TU Braunschweig, Philosophisches Seminar, Biologie- und Technikphilosophie Energielandschaften der Zukunft
European Urban Green Congress - Strategien für die grüne Stadt der Zukunft
30. Mai 2013 - Hamburg
Städte sind Treiber des Klimawandels:
Sie haben den höchsten Energiebedarf und sind Hauptverursacher
von CO2-Emissionen. Gleichzeitig sind sie am heftigsten von dessen Folgen betroffen.
Wenn es darum geht, die Folgen des Klimawandels abzumildern und mit den negativen Begleiterscheinungen von Urbanisierung umzugehen, bietet städtisches Grün ein großes, bisher viel zu selten genutztes Potenzial: Urbanes Grün kann einen wichtigen Beitrag zur Lösung zentraler Zukunftsfragen und Herausforderungen leisten.
Wie groß dieser Beitrag sein und worin er konkret bestehen kann, dies möchte die ELCA anlässlich ihres 50jährigen Jubiläums auf dem "European Urban Green Congress" aufzeigen.
Resilient Cities 2013
31. Mai bis 2. Juni 2013 - Bonn
Topics
- Risk and vulnerability assessment
- Adaptation and resilience planning and policy making
- Multi-stakeholder and community-based collaboration
- Governance
- Implementing specific adaptation solutions
- Financing resilience
- Resilient Urban Food Systems
Diversity of thoughts and approaches is at the very core of the Resilient Cities congresses.
Participants coming from a wide array of backgrounds are given the opportunity to take an active part in exchanging strategies and sharing experiences:
Arbeit anders denken - Politik im Praxistest
31. Mai und 1. Juni 2013 - Nürnberg
Drei Jahre beschäftigten sich Abgeordnete und Sachverständige mit den Themen "Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität". Die gleichnamige Enquete-Kommission präsentiert im 2. Quartal 2013 ihren Abschlussbereicht. Natürlich möchten wir die Frage stellen, was die Ergebnisse sind, ob sie sachdienlich und umsetzbar sind und ob sie Chance haben, in die konkrete Politikgestaltung Eingang zu finden. Dies interessiert insbesondere auf dem Hintergrund der diesjährigen Wahlen zum Bayerischen Landtag und Deutschen Bundestag. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Inhalten der Projektgruppe 5 "Arbeitswelt, Konsumverhalten, Lebensstile".
Die Veranstaltung greift u.a. die Fragen und Diskussionen der Fachtagung "Jetzt aber richtig! Lehren aus den aktuellen Weltkrisen" auf.
Bildungskongress 2013 - Schulen der Zukunft
31. Mai 2013 - Zürich
Prof. Dr. Gerald Hüther, Mitinitiant der Initiative Schulen der Zukunft, Hirnforscher und Schultransformator, Jesper Juul, Beziehungs- und Erziehungsexperte und Margret Rasfeld, die innovativste Schulleiterin Deutschlands referieren über Potentialentfaltung an Schulen. Kurt Aeschbacher leitet ein Podiumsgespräch mit Gerald Hüther und Jesper Juul.
Weitere InformationenACHIEVING A SUCCESSFUL TRANSITION
3. bis 5. Juni 2013 - Paris
THE PLANETWORKSHOPS GLOBAL CONFERENCE 2013
Our current economic model has led to a series of profound crises. Recession, environmental degradation, erosion of biodiversity, a growing number of climate refugees, violent conflict ... the impacts of these crises continue to multiply. At the same time, opportunities for finding solutions are rare and poorly structured: international climate negotiations have stalled, multilateral institutions struggle to put into place necessary reforms, and both national and local policies need to be reevaluated.
Welche Antworten geben uns „Qualitäts-Siegel“ (nicht)?
4. Juni 2013 - München
Referenten:
Georg Abel, Bundesgeschäftsführer, Bundesverband Verbraucher-initiative e.V., Berlin
Dr. Magnus Jezussek, Sachgebietsleiter, Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), Erlangen
Die Umwelt-Akademie e.V. will sich nicht an EHEC-, Schweinegrippe-, Pferdefleisch- und anderen Hysterien beteiligen. Getreu unseres Grundsatzes der professionellen Aufklärung möchten wir interessierte Bürger informieren, wo im Nahrungsmittelbereich ökologische und ethische Probleme bestehen und wie Konsumenten – vielleicht unter Zuhilfenahme von „Qualitäts-Siegeln“ – reagieren können. Nicht um das „schlechte Gewissen“ zu beruhigen, sondern um den Bereich ökologischer Nachfrage zu vergrößern. Ein dringendes gesellschaftliches Anliegen.
Bürger und Politik in der Stadtgesellschaft - Ziemlich beste Freunde?
6. und 7. Juni 2013 - Berlin
3. Kongress Städtenetzwerk
Mutige und offene Kommunalpolitiker haben die Veränderungsnotwendigkeit erkannt, die aktive Kommunikationsprozesse in der Stadtentwicklung "von unten" bedeuten. Sie machen mit beim "Wagnis" Städtenetzwerk, das im Diskurs über die Zukunft unserer Städte auf die Emanzipation der Bürgerinnen und Bürger setzt.
Regionale StadtLandschaften im Wandel
6. und 7. Juni 2013 - Hamburg
Der Kongress setzt sich mit dem Wandel und der Gestaltung regionaler StadtLandschaften auseinander. Neben der bereits angesprochenen Analyse des Wandels soll ein Austausch darüber stattfinden, wie Probleme integrativ angegangen werden können, die nicht an den bestehenden politisch-administrativen Grenzen der Stadt oder ihres Umlandes haltmachen, sondern die gesamte StadtLandschaft mit all ihren Verflechtungen betreffen. Der Kongress widmet sich neben wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Aspekten aber auch (kultur)- landschaftlichen Qualitäten und Potenzialen urbaner und suburbaner Räume, die es planerisch in Wert zu setzen gilt.
Weitere InformationenSustainable housing in a post-growth Europe
6. und 7. Juni 2013 - Barcelona
Housing responds to fundamental human needs. However, the past growth in the building and real estate sectors in some European and non-European countries did not bring us to sustainability considering the social, ecological and economic problems it created. Housing has been regarded a key sector for economic growth. But what are the consequences for this sector when growth is more and more questioned: in post-growth Europe? Housing policies contain complex interrelations between economic, environmental, and social systems; housing is a key area where the urgent changes are needed.
Weitere InformationenDie Erde im Visier
10. Juni 2013 bis 23. Februar 2014 - Zürich
Die Beobachtung des Systems Erde aus dem Weltraum
Eine GEOTECHNOLOGIEN-Wanderausstellung
Im Mittelpunkt der Wanderausstellung »Die Erde im Visier« stehen das Wetter- und Klimasystem der Erde, das Umweltmonitoring zu dem auch das Wanderverhalten von Tieren gehört sowie die Suche nach Rohstoffen. Zusätzlich wurden durch die unterschiedlichen Satellitenmissionen aber auch ganz neue Erkenntnisse über dynamische Prozesse im Inneren unseres Planeten gewonnen, die ebenfalls in der Ausstellung anschaulich erklärt werden.
3. NZF-Symposium: "Mal Zeit für Mahlzeit? Welche Wirkungen hat Zeit auf die Qualität von Ernährung?"
10. Juni 2013 - Berlin
In diesem für die Foodbranche einzigartigen Veranstaltungsformat werden hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Medien, Wirtschaft und Wissenschaft zusammengebracht. Die Teilnehmer erörtern verschiedene Standpunkte, diskutieren Zukunftsszenarien und erarbeiten Handlungsfelder und –empfehlungen. Das Nestlé Zukunftsforum eröffnet damit eine Plattform für neue Einsichten, Denkanstöße und Lösungsansätze und setzt dabei auf Dialog als Strategie für Veränderung.
Weitere InformationenUnternehmen im Kontext globaler Veränderungen und nachhaltiger Unternehmensführung
10. und 11. Juni 2013 - Stein bei Nürnberg
B.A.U.M.-Jahrestagung und Preisverleihung 2013
Nicht nur Großunternehmen, auch mittelständische Unternehmen agieren zunehmend global – und dies in einer sich verändernden Welt. Klimawandel, Verlust an Biodiversität, schwindende und sich verteuernde Ressourcen und zugleich wachsende Weltbevölkerung – dies sind Herausforderungen, vor denen sich europäische Unternehmen bereits heute sehen, und die in den kommenden Jahrzehnten noch an Bedeutung gewinnen werden.
Wie können Unternehmen umweltbewusst und nachhaltig wirtschaften und zugleich global konkurrenzfähig bleiben bzw. Maßstäbe setzen? Wie muss auf die politischen und ökonomischen Gewichtsverschiebungen in Regionen wie z. B. Asien reagiert werden, damit Werte wie die Menschenrechte oder Arbeits- und Sozialnormen, aber auch wirtschaftliche und soziale Stabilität gesichert sind? Wie können Ressourcen weltweit gerecht verteilt werden, um einen menschenwürdigen Lebensstandard in allen Weltregionen zu ermöglichen?
Klimarobustes und nachhaltiges Deutschland - Wie gestalten wir die Transformation?
11. und 12. Juni 2013 - Dessau
Forschungskonferenz des Umweltbundesamtes
Deutschland will das globale Klima schützen und sich gleichzeitig an unvermeidbare Klimafolgen anpassen. Zudem sind die sozialen und ökologischen Ziele einer nachhaltigen Entwicklung weiterhin Treiber für zukunftsorientierte Politik und Forschung.
Klimaschutz, Klimaanpassung, Nachhaltigkeit – Wie können diese Forschungsfelder zukünftig noch stärker verschränkt werden, um Impulse für ein nachhaltiges und klimarobustes Deutschland zu entwickeln? Wie sieht die Forschungsagenda der nächsten Jahre dafür aus? Um diese Fragen zu beantworten, stellt die Forschungskonferenz die Anpassungsforschung in Bezug zu Nachhaltigkeit und den Zielen einer nachhaltigen Entwicklung.
Zur Diskussion von Forschungsbedarfen und -methoden lädt das Umweltbundesamt Akteure der Klimaanpassungs- und Nachhaltigkeitsforschung nach Dessau ein. Die Forschungskonferenz wird die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktiv in die Vorbereitung der Konferenz einbeziehen.
Junge Hamburger Klimakonferenz
11. bis 14. Juni 2013 - Hamburg
Erkunden – Experimentieren – Erleben: Die IBA Hamburg lädt Kinder und Jugendliche zu spannenden Exkursionen und abwechslungsreichen Workshops auf die Elbinseln ein.
Weitere InformationenFinanzmarktregulierung und Staatsschuldenkrise
13. Juni 2013 - Jena
Vortrag von Helge Peukert im Rahmen des Kollegs "Postwachstumsgesellschaften" der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
Weitere InformationenGEO - Tag der Artenvielfalt
15. Juni 2013 - Deutschland
Alle Naturfreunde in Deutschland und den Nachbarländern sind am 15. GEO-Tag der Artenvielfalt dazu aufgerufen, innerhalb von 24 Stunden in einem selbst festgelegten Gebiet möglichst viele verschiedene Tier- und Pflanzenarten zu entdecken. Gesucht werden kann überall - im Schulgarten, auf der Wiese, im Feldgehölz, am Flussufer oder in der Kiesgrube.
Weitere InformationenDeutsche Aktionswoche Nachhaltigkeit
15. bis 21. Juni 2013
Der Rat für Nachhaltige Entwicklung ruft vom 15. bis zum 21. Juni 2013 zur bundesweiten „Deutschen Aktionswoche Nachhaltigkeit“ auf.
Nachhaltigkeit bedeutet, dass die heutigen Generationen nicht auf Kosten der nächsten leben sollen. Und Nachhaltigkeit beginnt maßgeblich mit dem eigenen Handeln. Bei der „Deutschen Aktionswoche Nachhaltigkeit“ können alle mitmachen – Kinder und Erwachsene, Stiftungen, Kirchen, Kindergärten, Schulen, Unternehmen, Städte, soziale Einrichtungen, Umwelt- und Entwicklungsverbände, Behörden, Ministerien, Theater und Sportvereine. Vom vegetarischen Kinderkochtag in der Schulkantine über die Handysammelaktion in der Firma bis zur Kleidertauschfete – es gibt 1000 Möglichkeiten, im Alltag nachhaltig zu leben und zu handeln
Städtische Energien – die Rolle der Wirtschaft
17. und 18. Juni 2013 - Mannheim/Ludwigshafen
Mit dem Blick auf die "Wirtschaft als städtische Energie" werden in einem zweitägigen Programm aktuelle stadtentwicklungspolitische Themen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Planung, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft diskutiert. Im Rahmen der internationalen Konferenz "Städtische Energien/Urban Energies" wurde im Herbst 2012 das Memorandum "Städtische Energien – Zukunftsaufgaben der Städte" verabschiedet. Es fordert alle Verantwortlichen und alle Handelnden in Städten, Regionen, Staaten und Organisationen auf, eigenverantwortlich Programme und Projekte für eine nachhaltige Stadtentwicklung auf den Weg zu bringen.
Weitere InformationenThe Future of Growth - Economic Values and the Media
17. bis 19. Juni 2013 - Bonn
The world economy faces enormous challenges. Pressed to deal with climate change and scarce resources, it must also respond to growing social, political and cultural tensions. As billions of people vie for lives in dignity on a shared planet, the debate on global regulatory and structural policies is swelling. The recent financial crisis has brought transparency and stakeholder accountability into sharper public focus.
Weitere InformationenImmer mehr? Konsum zwischen Luxus und Krise
18. Juni 2013 - Hamburg
14. Kulturdiskurs im Bucerius Kunst Forum
Der Konsum von Waren und Dienstleistungen gehört zu den wichtigsten Faktoren des wirtschaftlichen Geschehens. Weil nahezu alle Menschen an ihm beteiligt sind, ist das Konsumverhalten von hoher Bedeutung. Damit verbunden sind Fragen der Gesundheit, der Ökologie und der Ökonomie, der Nachhaltigkeit, des persönlichen Lebensstils.
Diskussion mit Detlef Rahe, Ursula Hansen, Meinhard Miegel und Hinderk Emrich.
(Sendetermin: 23. Juni 2013, 20.05, NDR)
Exkursion in Zeit und Raum - eine historische Perspektive auf die Nachhaltigkeit
19. Juni 2013 - Freiberg
Prof. Dr. Christof Mauch hält die 4. Carl-von-Carlowitz-Vorlesung
Was können wir in Deutschland für den heutigen Nachhaltigkeitsdiskurs lernen? Wie wichtig ist der Begriff Nachhaltigkeit und wo hat er seine Grenzen? Wie sind Gesellschaften in aller Welt mit den großen Herausforderungen für Mensch und Umwelt – Bevölkerungswachstum, Ressourcenmangel, Umweltverschmutzung und Naturkatastrophen - umgegangen? Was sind die Lektionen der Umweltgeschichte für die Zukunft?
Der Rat für Nachhaltige Entwicklung veranstaltet zusammen mit der Technischen Universität Bergakademie Freiberg, dem Sächsischen Oberbergamt und der Sächsischen Hans-Carl-von-Carlowitz-Gesellschaft zur Förderung der Nachhaltigkeit am 19. Juni 2013 seine 4. Carl-von-Carlowitz-Vorlesung.
Transformation in a Changing Climate
19. bis 21. Juni - Oslo
Climate change is considered by many to be the greatest challenge to humanity. It is a “perfect storm” that will lead to unprecedented social and ecological impacts, unless urgent measures are taken to both reduce greenhouse gas emissions and adapt to changes that are now considered inevitable. There is a growing recognition that traditional approaches and “business-as-usual” are insufficient to address the complex challenges of climate change. In fact, there have been many calls for new modes of thinking about multiple interacting processes, policies, and programs, and both scientific and policy discourses increasingly emphasize the need for deliberate transformation to address climate change.
Transformation to a low-carbon, well-adapted global society presents both opportunities and risks, and raises some important questions: What do we actually mean by transformation? What do we know from historical experience in a diverse field how to make it happen? Where are the gaps in our knowledge base to inform concrete strategies and actions for deliberate, ethical and sustainable transformation at the rate and scale that a global existential threat calls for? Can we innovate rapidly enough, and with sufficient intelligence, to transform systems along pathways towards global justice, gender equity, and long-term social and ecological resilience? Can we do this in a participative manner, without resorting to fear, force or folly?
Slow Tourism – ein neuer Trend
20. Juni 2013 - Kirchzarten
„Slow Food“ nannte sich die Bewegung, die Ende der achtziger Jahre in Italien mit dem Ziel startete, in Zeiten des Fast-Food dem Essen und Trinken sowie dem, was dabei auf den Tisch kommt, wieder Aufmerksamkeit und Würde zu geben. Genauso bezieht auch Slow Tourism sein Paradigma aus einer Haltung, die in dem, was die Nähe bietet und auch ohne die Absolvierung hunderter von Flugmeilen zu erreichen ist, seine Befriedigung findet. Dementsprechend geht es bei Slow Tourism um unterschiedliche Formen des Reisens, die alle das Thema Naturerfahrung und Exotik der Nähe fokussieren. Dazu zählen der Gartentourismus genauso wie das Kanuwandern, Tierbeobachtungsreisen wie Aufenthalte in klösterlicher oder dörflicher Abgeschiedenheit. Auch kirchliche Angebote haben hier ihren Platz und ihre Chance.
Veranstalter: Evangelische Akademie Baden, Karlsruhe
Ort: Hofgut Himmelreich, Kirchzarten
Kosten: 30 Euro
Guerilleros, Prinzessinnen und das Paradies
21. bis 23. Juni 2013 - Bad Herrenalb
Guerilla-Gardening – behördlich nicht geregeltes Gärtnern auf unverbauten Stadtflächen – und mobile urbane Landwirtschaft, wie etwa die Prinzessinnengärten mitten in Berlin, sind nur zwei Ausprägungen einer globalen Bewegung, die in fast allen größeren Städten Anhänger hat: mitten im städtischen Raum, um Stadtmauern, in Hinterhöfen, an Kirchen etc. verwirklichen Menschen ungebremst ihre Sehnsucht, im Einklang mit dem Rhythmus der Natur und in nachbarschaftlichem Austausch mit der Vor-Ort-Gemeinschaft einer globalisierten Welt zu leben. Ein kleines Paradies? Die Tagung widmet sich diesem städtischen Phänomen. Es wird erörtert, welche gesellschaftlichen Chancen in den „neuen Allmenden“ für das Gemeinwohl liegen, wie sie als Keimzellen für intergeneratives und interkulturelles Miteinander wirken, wie Städteplaner die Ideen aufnehmen und Kirchen und Kommunen sie unterstützen können.
Veranstalter: Evangelische Akademie Baden, Karlsruhe
Ort: Bad Herrenalb
Kosten: 155 Euro
Anmeldung erforderlich
3rd Viennese Talks on Resilience Research & Networks
21. Juni 2013 - Wien
When Networks fall apart - Managing Cohesion in a World under Stress
Resilienz gilt mittlerweile als Schlüsselkonzept in der wissenschaftlichen Debatte zur Anpassungsfähigkeit komplexer sozialer Systeme. Bei den 3.
Wiener Gesprächen über Resilienzforschung & Netzwerke, die das Ökosoziale Forum gemeinsam mit FAS-Research und IIASA veranstaltet, steht der Zusammenhalt von Netzwerken unter Stress im Mittelpunkt der Debatte.
Energiewende. Aber fair! - Wie sich die Energiezukunft sozial tragfähig gestalten lässt
25. und 26. Juni 2013 - Kassel
Der Umstieg auf Erneuerbare Energien trifft auf eine überwältigende Zustimmung in der Bevölkerung. Gleichwohl tun sich Menschen mit geringem Einkommen immer schwerer damit, ihre Rechnungen für Strom und Heizung zu begleichen. Diese - häufig als "Energiearmut" bezeichnete Situation - kann durch gezielte Maßnahmen vor Ort und geeignete politische Rahmenbedingungen gemildert werden.
Auf der ersten bundesweiten Konferenz zu diesem Thema sollen Erfahrungen aus der Praxis reflektiert sowie weitergehende Konzepte diskutiert werden. Eingeladen sind Entscheidungsträger(innen) und Engagierte aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft. Konzipiert und organisiert wird die Konferenz vom Wuppertal Institut.
Climate Change and Nature Conservation in Europe - An ecological, policy and economic perspective
25. bis 27. Juni 2013 - Bonn
Climate change is already affecting Europe’s ecosystems. We can expect potentially severe effects on biodiversity and ecosystem functions and services in the future. These challenges need to be met by appropriate action despite uncertainty about the timing and magnitude of possible climatic changes.
This European conference will bring together experts from science, policy and practice to highlight and debate the importance of adapting to climate change in conservation from an ecological, policy and economic perspective. It will also showcase successful conservation partnerships across Europe.
Latest scientific findings on the impacts of climate change on European ecosystems and their ecosystem services will be presented, along with information about appropriate conservation measures. This will be followed by interactive sessions focusing on specific requirements and solutions for different ecosystems and the species they support. Finally, discussions that will also consider current European policy and economic issues in climate change and nature conservation will lead to recommendations for climate change-adapted nature conservation in Europe.
Freiraumplanung und urbane Gemeinschaftsgärten - Kooperationen in Sicht?
27. und 28. Juni 2013 - München
Ziel der Tagung ist es, Erfahrungen mit unterschiedlichen Kooperationen zwischen kommunaler Freiraumplanung und urbanen Gemeinschaftsgärten auszutauschen.
Auf der Basis der Fallbeispiele sollen Positionen von Stadtverwaltung und Stadtentwicklungspolitik zu partizipativen Gartenprojekten im Spektrum von Duldung bis zu Integration in offizielle Planwerke diskutiert werden.
Das sich schnell verbreitende Phänomen des urbanen partizipativen Gemeinschaftsgärtnerns wird derzeit aus den Perspektiven der Sozial- und Planungswissenschaften analysiert (vgl. Müller, Hrsg., 2011). Der gesellschaftliche Mehrwert solcher Gemeinschaftsprojekte deckt sich vielfach mit den Zielen von Stadtentwicklungsplanung, etwa der Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts, der Erprobung partizipativer Formen oder der Umweltbildung.
Die konkrete Umsetzung und dauerhafte Sicherung der Projekte ist auf die Unterstützung durch Politik, Verwaltung und lokale Akteure angewiesen. Für eine Zusammenarbeit zwischen den Aktiven der Gemeinschaftsprojekte mit der Stadtverwaltung gibt es inzwischen einige wenige erfolgreiche Modelle und zahlreiche innovative Ideen.
Auf dieser Tagung sollen die Rahmenbedingungen und Erfolgsfaktoren praktischer Fallbeispiele analysiert und die Übertragbarkeit auf andere Kommunen diskutiert werden.
BIORAMA FAIR FAIR 2013
12. bis 14. Juli 2013 - Wien
Der Markt für nachhaltige Produkte im Wiener Museumsquartier setzt seine Schwerpunkte auf Eco-Fashion, Design, Naturkosmetik und natürliche Lebensmittel. Über 50 heimische und internationale Aussteller werden in der Arena21 und der Ovalhalle im MQ Ihre Produkte präsentieren und zum direkten Verkauf anbieten: kleine Pop-Up-Stores von jungen, heimischen Labels sowie europäische Marken, die auf fair produzierte Rohstoffe setzen oder Ihre Produkte aus gebrauchten Gegenständen re- oder upcyclen.
Weitere InformationenInteressenskonflikt Wasserversorgung
17. und 18. Juli 2013 - Bad Boll
Daseinsvorsorge, Regulierung, Privatisierung
Um die hohe Wasserqualität in Deutschland zukünftig zu gewährleisten, stehen Kommunen und Versorgungsunternehmen vor neuen Herausforderungen: Wie lässt sich Grundwasser nachhaltig nutzen? Wie können die Probleme bewältigt werden, die paradoxerweise durch einen demografisch bedingten, sinkenden Wasserverbrauch entstehen? Wie wirkst sich der Klimawandel auf die zukünftige Wasserversorgung aus?
Untersuchungen zum sozialen Auf- und Abstieg
25. Juli 2013 - Jena
Vortrag von Oliver Nachtwey und Stephan Voswinkel
im Rahmen des Kollegs "Postwachstumsgesellschaften"
der Friedrich-Schiller-Universität Jena
5th Sustainable Summer School
25. August bis 1. September 2013 - Jüchen
What is sustainability? Is it a technological or a creative challenge? Is it a political or an economic task? Is it a question if tradition if innovation? We believe that culture is and cultures are the basis for these colums of sustainability.
To explore and develop the cultures of sustainability, we invite design students and students from all other disciplines that deal with sustainability, to join the 5th Sustainable Summer School
10. BMBF-Forum für Nachhaltigkeit
9. bis 11. September 2013 - Leipzig
Im Fokus der Konferenz stehen die Umsetzung aktueller Ergebnisse der Nachhaltigkeitsforschung, die Stärkung der Zusammenarbeit der Forschergemeinschaft sowie die Diskussion über zukünftige Forschungsprioritäten.
In mehr als 10 Sessions präsentieren Forschungsgruppen am ersten Tag der Konferenz ihre Ergebnisse aus aktuellen FONA-Schwerpunkten, wie der Sozial-ökologischen Forschung, dem nachhaltigen Land- und Wassermanagement, den Rohstoffeffizienztechnologien oder der Klima- und Energieforschung und diskutieren deren Umsetzung. Im Mittelpunkt des zweiten Tages steht die Entwicklung der thematischen Schwerpunkte für das dritte FONA-Rahmenprogramm. Gemeinsam mit Experten aus Unternehmen, Kommunen und NGOs wird die zukünftige Ausrichtung der Forschung für eine Nachhaltige Entwicklung erarbeitet.
Bürgerbeteiligung in der Kommune auf dem Weg zur Selbstverständlichkeit
13. bis 15. September 2013 - Loccum
Immer mehr Menschen/kommunale Akteure sehen es als Notwendigkeit an, Bürgerbeteiligung als feste Größe in ihrer Stadt oder Gemeinde zu etablieren. Akteurinnen und Akteure aus Politik, Verwaltung und Bürgerschaft suchen nach Wegen, die Partizipation der Bürger/innen an Entscheidungsprozessen in ihrer Kommune zur Selbstverständlichkeit zu machen. An Willen, Mut und Ausdauer fehlt es ihnen oftmals nicht. Dennoch ist der Weg zur Alltäglichkeit eher langwierig und zuweilen steinig.
Die Veranstaltung des »Forums für Bürgerbeteiligung und kommunale Demokratie« steht daher unter der Frage, welche Bestandteile und Mechanismen es braucht, um Bürgerbeteiligung vom Ausnahmefall zur Normalität zu machen.
Bildung für nachhaltige Entwicklung - Aktionstage 2013
20. bis 29. September 2013
Lernen und Erleben, was Nachhaltigkeit bedeutet - das können Besucher der Aktionstage "Bildung für nachhaltige Entwicklung " vom 20. bis 29. September 2013. In ganz Deutschland zeigen engagierte Menschen, was jeder Einzelne für eine lebenswerte Zukunft tun kann.
Alle können mitmachen und eine eigene Aktion beitragen, ob Organisationen, Bildungsträger, Schulen oder Unternehmen. Große Konferenzen sind dabei ebenso willkommen wie ein Tag der offenen Tür, Wettbewerbe oder Projektunterricht. Die Veranstalter der Aktionen werden Teil des deutschlandweiten Netzwerks zur UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" und dürfen mit dem Aktionstage-Logo für ihre Veranstaltung werben.
Mission Ernährung - Wenn Gesundheit zum Diktat wird
25. und 26. September 2013 - Heidelberg
17. Heidelberger Ernärhungsforum 2013
Seit 1993 organisiert die Dr. Rainer Wild-Stiftung regelmäßig das Heidelberger Ernährungsforum. Ziel der Veranstaltungen ist es, den interdisziplinären Dialog zu fördern. Das Heidelberger Ernährungsforum richtet sich vor allem an Multiplikatoren und bietet eine Plattform, um ausgewählte Fragen zu gesunder Ernährung zu diskutieren. Die Foren wurden teils in Kooperation durchgeführt und ausgewählte Themen publiziert.
Heldenmarkt - Messe für Nachhaltigen Konsum
März bis November 2013 - Verschiedene Orte
Der Heldenmarkt lädt jeden ein, nachhaltige Alternativen aus allen Lebensbereichen zu entdecken. Besuchen Sie den Heldenmarkt in Bochum, Frankfurt, Stuttgart und Berlin.
Entdecken Sie Lebensmittel, Mode, Wohnen, Mobilität, Geldanlagen und vieles mehr. Sie haben die Möglichkeit, sich zu informieren, zu probieren und zu kaufen. Zusätzlich gibt es ein breites Rahmenprogramm mit einer Modenschau und informativen Vorträgen. Für Kinder gibt es eigene Angebote.
Termine:
5./6. Oktober 2013 - Frankfurt am Main
2./3. November 2013 - Stuttgart
16./17. November 2013 - Berlin
Nachhaltigkeit umsetzen - Wissen braucht Handelnde
8. und 9. Oktober 2013 - Stuttgart
7. Netzwerk21Kongress
Schwerpunkte für den diesjährigen Kongress sind die Themenbereiche
Nachhaltigkeitsstragien / -instrumente
Nachhaltiges Wirtschaften
Globale Verantwortung
Bildung und Kommunikation für Nachhaltige Entwicklung
Ressourcenschutz
Konkret geht es dabei um Fragen wie:
Wie weit gehen Mitwirkung und Beteiligung bei den Themen Ressourcenschonung und Energiewende?
Wie wird man zum Anstifter für Nachhaltige Entwicklung?
Welche Vorschläge gibt es für Nachhaltigkeitsmanagement und Nachhaltigkeitsindikatoren?
Stadtökologie 2013 - Urbanisierung und Klimawandel
17. und 18. Oktober 2013 - Berlin
16th LEIBNIZ CONFERENCE OF ADVANCED SCIENCE
In Europa leben 80% der Menschen in Städten. Aber auch insbesondere
in den Schwellenländern nimmt der Anteil der Stadtbevölkerung weltweit schnell zu. Der Urbanisierungsprozess setzt sich gegenwärtig mit großer Dynamik fort. Die Bevölkerung in städtischen Räumen wächst derzeit um mehr als 1 Mio. pro Woche.
Jede Sekunde ziehen zwei Menschen in der Welt vom Land in die Stadt. Innerhalb von einer Woche entspricht das der Bevölkerung von München. Eines der größten Probleme der schnell wachsenden Städte ist die Versorgung mit Energie und der effiziente Umgang mit Energie.
Die Zunahme der Landbevölkerung wird hingegen im globalen Durchschnitt voraussichtlich bereits vor 2020 stagnieren und das dann verbleibende Nettobevölkerungswachstum wird überwiegend in Städten stattfinden.
Das führt zu ökologischen Problemen in den Städten, die durch den Klimawandel verschärft werden, und die ihrerseits Einfluss auf den Klimawandel haben. Die Sicherung gesunder Lebensbedingungen und einer hohen Lebensqualität ist eine entscheidende gesellschaftliche Aufgabe, die in ihrer Wechselwirkung zwischen Urbanisierung und Klimawandel auf dieser Leibnizkonferenz interdisziplinär diskutiert wird. Berlin ist ein eModellstadt für den ökologischen Stadtumbau. Deshalb findet die 16. Leibnizkonferenz nicht am traditionellen Standort Lichtenwalde sondern in Berlin statt.
6. Kommunalkonferenz
18. und 19. November 2013 - Berlin
Einmal im Jahr veranstalten das Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz sowie das Bundesumweltministerium in Kooperation mit den kommunalen Spitzenverbänden eine Kommunalkonferenz. Kommunalen Akteuren bietet diese Veranstaltung eine abwechslungsreiche Kombination aus fachlichem Input, neuen Ideen und einem intensiven Erfahrungsaustausch.
Die 6. Kommunalkonferenz wird am 18. und 19. November 2013 im "dbb Forum" in Berlin stattfinden. Höhepunkt wird die öffentliche Bekanntgabe und Auszeichnung der Preisträger im Wettbewerb "Kommunaler Klimaschutz 2013" am ersten Veranstaltungstag sein.
Wege zur Klimaanpassung – mit regionalen Netzwerken zum Erfolg
26. und 27. November - Berlin
KLIMZUG-Abschlusskonferenz
Auf der Abschlusskonferenz wird der Schwerpunkt auf dem Praxisbezug und der lokalen Umsetzung der Anpassungsmaßnahmen liegen. Freuen Sie sich neben dem Plenum auf parallele Themenreihen, in denen Wissenschaft, Praxis und Politik aus den KLIMZUG-Regionen über die Herausforderungen von Klimaanpassung diskutieren, und nutzen Sie die Gelegenheit, die sieben KLIMZUG-Verbünde auf der begleitenden Fachausstellung zu besuchen.
Die KLIMZUG-Abschlusskonferenz richtet sich in an regionale und überregionale Entscheider, Praktiker und Fachleute aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Wissenschaft sowie an regionale Initiativen, Vertreter von Bundes- und Landesbehörden und das interessierte Fachpublikum.
