Denkzahl
Zahlen bringen oft Sachverhalte auf den Punkt. Hier folgen besonders markante, die das Anliegen des Denkwerks Zukunft verdeutlichen.
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05.2012
8
Tage früher beginnt die Traubenreife jedes Jahrzehnt, wie eine Studie für Weinanbauregionen in Süd-Australien und Frankreich zeigt. Ursächlich hierfür ist die Klimaerwärmung. Die Weinbauern stellt dies vor große Herausforderungen.
Weiterlesen04.2012
90
Prozent kleiner als vor 30 Jahren ist der Radius, innerhalb dessen sich Kinder um ihr Elternhaus herum ohne Aufsicht aufhalten dürfen.
Weiterlesen04.2012
1.500.000
Quadratkilometer werden unsere Städte in den nächsten beiden Jahrzehnten wachsen. Diese Fläche entspricht in etwa der von Deutschland, Frankreich und Spanien zusammengenommen. Bereits heute sind Städte für 70 Prozent der globalen Emissionen verantwortlich.
Weiterlesen04.2012
21,5
Prozent der britischen Bevölkerung trinken, laut einer Studie der britischen Regierung, regelmäßig Alkohol über ein gesundheitszuträgliches Niveau hinaus. 13 Prozent sind sogar Rauschtrinker.
Weiterlesen04.2012
80
Prozent des konventionell erzeugten frischen Obstes und über 55 Prozent des Gemüses, die 2009/2010 in Deutschland auf dem Markt angeboten wurden, enthielten Pestizide.
Weiterlesen03.2012
200.000.000
Kinder arbeiten schätzungsweise in der Kakaoproduktion in Westafrika, Südostasien und Lateinamerika. Das sind 14 Prozent der dort Beschäftigten. Hauptexporteur sind die Elfenbeinküste, Ghana, Nigeria, Kamerun und Togo.
Weiterlesen03.2012
46
Prozent der Münchener Kinder mit nichtdeutscher Familiensprache in städtischen Kitas können nicht richtig deutsch sprechen. Insgesamt weist etwa jedes zweite bis dritte Vorschulkind mit Migrationshintergrund, aber auch jedes zehnte Kind, das mit Deutsch als Muttersprache aufwächst, Sprachdefizite auf.
Weiterlesen03.2012
60
Stunden bzw. 2,4 Tage steht jeder Deutsche - Untersuchungen des Verkehrsforschers Michael Schreckenberger von der Universität Duisburg zufolge - jährlich im Stau.
Weiterlesen03.2012
45
Prozent des Bruttoproduktionswertes betrug 2008 der durchschnittliche Kostenanteil für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe für die deutschen Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe. Das war mehr als doppelt so viel wie der Kostenanteil für Löhne, der 2008 18 Prozent ausmachte.
Weiterlesen02.2012
2.150.000.000.000
US-Dollar betrugen die externen Kosten durch Umweltschäden, die 2008 durch die 3.000 größten börsennotierten Unternehmen verursacht wurden. Sie machten sieben Prozent ihrer Umsätze und rund 50 Prozent ihrer Gewinne aus.
Weiterlesen02.2012
68.140.684.892
Tonnen natürliche Ressourcen werden weltweit jährlich zur Herstellung von Gütern und Diensten verwendet. Pro-Kopf sind das gut 10 Tonnen pro Jahr.
Weiterlesen02.2012
22,3
Prozent der Jugendlichen (unter 25 Jahre) in der Europäischen Union sind derzeit arbeitslos. Die Jugendarbeitslosenquote ist damit reichlich doppelt so hoch wie die Arbeitslosenquote aller Erwerbspersonen.
Weiterlesen02.2012
90
Prozent der PKW in Deutschland werden täglich nicht mehr als 100 Kilometer und nahezu die Hälfte sogar weniger als 25 Kilometer gefahren.
Weiterlesen01.2012
53
Prozent der Österreicher glauben, dass es mit dem Wirtschaftswachstum früherer Jahre auf längere Zeit vorbei ist und sie sich auf stagnierenden oder sogar rückläufigen materiellen Wohlstand einstellen müssen.
Weiterlesen01.2012
2
Prozent der Studenten in Deutschland - das sind deutlich weniger als in den meisten Ländern Europas - stammen aus bildungsfernen Familien.
Weiterlesen01.2012
700 000 000
Menschen, vornehmlich in Entwicklungsländern, haben eine Sehschwäche und können sich keine eigene Brille leisten. Oft wäre ihnen schon mit einer Lesebrille geholfen.
Weiterlesen01.2012
77,3
Stiftungen kommen in Würzburg auf 100.000 Einwohner und damit mehr als in jeder anderen Großstadt in Deutschland.
Weiterlesen01.2012
645.000.000
tragbare Kleidungsstücke rangieren die Bundesbürger jedes Jahr aus. Wollte man diese an einer Wäscheleine aufhängen, müsste sie 520.000 Kilometer lang sein.
Weiterlesen12.2011
400
Millionen Euro gaben die Bundesbürger im Jahr 2011 für fair gehandelte Produkte aus. Das sind pro Kopf der Bevölkerung gerade einmal rund 5 Euro im Jahr bzw. 40 Cent im Monat.
Weiterlesen12.2011
184.000.000.000
Dollar betragen die in der Wohlstandsbilanz der USA unberücksichtigten Schäden durch Luftverschmutzung. Allein der Energiesektor verursacht Schäden, die sich auf rund 63 Milliarden Dollar ...
Weiterlesen12.2011
450
Kilogramm Haushaltsabfälle „produzierte“ jeder Deutsche im Schnitt im Jahr 2010. Insgesamt wurden 36,8 Millionen Tonnen Abfälle bei den privaten Haushalten eingesammelt.
Weiterlesen12.2011
23
Hektar Wüste entstehen weltweit pro Minute. Ursächlich hierfür ist vor allem eine nicht nachhaltige Bodenbewirtschaftung.
Weiterlesen12.2011
27
Prozent der Konsumenten in Deutschland achten beim Einkauf auf Nachhaltigkeit. Hauptgrund für diese Haltung ist der persönliche Vorteil. Der Nutzen für Umwelt und Gesellschaft zählt hingegen weniger.
Weiterlesen11.2011
147
Konzerne kontrollieren rund 40 Prozent des Umsatzes von 43.060 weltweit agierenden Unternehmen – so genannten Transnational Corporations (TNC).
Weiterlesen11.2011
409.000.000.000
Dollar wurden 2010 weltweit aufgewendet, um den Verbrauch fossiler Energieträger zu subventionieren. Dies waren gut 100 Milliarden Dollar mehr als noch ein Jahr zuvor.
Weiterlesen11.2011
15
Prozent ihrer Einkommen werden private Haushalte – internen Hochrechnungen der EU Kommission zufolge – im Jahr 2030 für Energieversorgung ausgeben.
Weiterlesen10.2011
195.000
Kilometer Verteilnetze fehlen, um bis 2020 die zur Umsetzung der klimapolitischen Ziele erforderliche zusätzliche Menge an regenerativ gewonnenem Strom in die Netze einspeisen zu können.
Weiterlesen10.2011
3,6
Quadratmeter landwirtschaftliche Nutzfläche werden benötigt, um die Zutaten für einen Hamburger mit Pommes und Salat zu erzeugen. Knapp 95 Prozent der Fläche werden für die Erzeugung des Fleisches verwendet.
Weiterlesen10.2011
37
Prozent der Deutschen hatten in der letzten Zeit öfter Angst, dass ihr Einkommen bzw. ihr Wohlstand künftig sinkt.
Weiterlesen10.2011
97
Prozent der Unternehmen in Deutschland gehen davon aus, dass die Bewältigung des demographischen Wandels eine wesentliche Voraussetzung für ihren künftigen Unternehmenserfolg ist.
Weiterlesen10.2011
4
Milliarden Tonnen. Um diesen Wert sind die jährlichen CO2-Emissionen Chinas von 1992 bis 2007 gestiegen.
Weiterlesen09.2011
41
Prozent der Deutschen bewerten ihr gegenwärtiges Leben als gut und erfolgreich und blicken optimistisch in die Zukunft. Dies ist ein Ergebnis des jüngst veröffentlichten Gallup-Healthways Well-Being Index.
Weiterlesen09.2011
5.265.000.000
Euro spendeten die Deutschen im Jahr 2009 für gemeinwohlorientierte Zwecke. Das waren je Spender im Schnitt 200 Euro bzw. 0,36 Prozent ihrer verfügbaren Einkommen.
Weiterlesen09.2011
20
Prozent der 15-Jährigen in den 27 Mitgliedsstaaten der EU können nicht richtig lesen.
Weiterlesen08.2011
583
Minuten bzw. 40 Prozent des Tags verbringt jeder Deutschen täglich mit Fernsehen, Radiohören, Internetsurfen oder dem Lesen von Zeitschriften oder Zeitungen.
Weiterlesen08.2011
5,5
Prozent bzw. 36 Millionen Tonnen mehr Weizen würden jährlich weltweit produziert, wenn die globale Durchschnittstemperatur nicht im Zuge des Klimawandels gestiegen wäre.
Weiterlesen08.2011
134
PS hatten die in der ersten Jahreshälfte 2011 verkauften PKW im Durchschnitt. 1995 waren es erst rund 95 PS.
Weiterlesen07.2011
7
Grad Celsius. Um diesen Wert reduzieren vier bis fünf große Bäume die Lufttemperatur in ihrer Umgebung.
Weiterlesen07.2011
66
Prozent der Bevölkerung in Deutschland halten es bei Lebensmitteln für besonders wichtig, dass bei ihrer Herstellung, beispielsweise bei der Ernte oder der Verarbeitung, keine Kinderarbeit eingesetzt wird. Einen nennenswerten Aufpreis dafür würden aber nur 31 Prozent akzeptieren.
Weiterlesen06.2011
2.000.000
Erwerbstätige in Deutschland haben schon einmal leistungssteigernde oder stimmungsaufhellende Medikamente ohne medizinische Notwendigkeit eingenommen. Bis zu zwei Prozent bzw. 800.000 machen dies regelmäßig sogar täglich oder mehrmals pro Woche.
Weiterlesen06.2011
90.000.000
Tonnen Fisch und Meeresfrüchte werden jährlich weltweit verbraucht. Schätzungen zufolge wird die Nachfrage bis 2030 auf 127 Millionen Tonnen steigen.
Weiterlesen06.2011
1.200.000
wilde Kamele sollen in Australien dem Klimaschutz geopfert werden. Ein entsprechender Gesetzentwurf ist in Vorbereitung.
Weiterlesen06.2011
65
Prozent der EU-rechtlich geschützten Lebensräume und 52 Prozent der Arten sind in schlechtem Zustand.
Weiterlesen05.2011
222.000.000
Tonnen Lebensmittel werfen die Privathaushalte der Industrieländer jedes Jahr weg. Dies entspricht etwa der gesamten Lebensmittelproduktion in Subsahara-Afrika.
Weiterlesen05.2011
215
Gramm CO2 pro Kilometer stoßen die Dienstwagen der Bundesminister und Regierungschefs der Länder im Durchschnitt aus.
Weiterlesen05.2011
30.000.000.000
Euro betrugen 2010 die externen Kosten der Stromerzeugung durch Stein-, Braunkohle und Atomkraft in Deutschland.
Weiterlesen04.2011
900.000.000
Personenkraftwagen gibt es gegenwärtig auf der Welt, davon rund die Hälfte in den westlichen Industrieländern (OECD).
Weiterlesen03.2011
71
von 100 Pflanzenarten, die 90 Prozent der weltweit produzierten Nahrungsmittel stellen, werden von Bienen bestäubt. Deren Zahl schwindet jedoch zunehmend.
Weiterlesen03.2011
80.000.000
Tonnen Eisen und 13 Millionen Tonnen Nicht-Eisen-Metalle wie Kupfer, Nickel und Aluminium liegen in deutschen Mülldeponien begraben.
Weiterlesen02.2011
69
Prozent der Kinder im Alter zwischen zwei und fünf Jahren können eine Computer-Maus steuern, 25 Prozent einen Internetbrowser öffnen und 19 Prozent ein Smartphone bedienen.
Weiterlesen01.2011
74
Prozent der Deutschen sind der Ansicht, dass ökologische Probleme wie der Klimawandel in erster Linie durch hohes Wirtschaftswachstum gelöst werden können.
Weiterlesen12.2010
52.000.000
Kilogramm Nahrungsmittel werden jährlich aus dem Ausland nach Deutschland eingeflogen.
Weiterlesen11.2010
1.000.000.000.000
Euro müssen bis zum Jahr 2020 nach Schätzungen der Europäischen Kommission in Energiesysteme investiert werden, um die energiepolitischen Ziele der EU zu erreichen.
Weiterlesen10.2010
94
Hektar Fläche werden täglich in Deutschland für Siedlungs- und Verkehrszwecke erschlossen.
Weiterlesen09.2010
500.000.000
Liter Wasser werden täglich bei der Erdölförderung aus Ölsand-Lagerstätten in Kanada verseucht.
Weiterlesen08.2010
1.000.000.000.000
Einweg-Plastiktüten verbrauchen Konsumenten jedes Jahr weltweit.
Weiterlesen07.2010
48
Prozent der Bevölkerung in Deutschland sind der Meinung, dass Verhaltensänderungen der Bürger dem Klimaschutz am stärksten dienen.
Weiterlesen06.2010
90
Prozent oder mehr gemessen an der jährlichen Wirtschaftsleistung! Übersteigt der Gesamtschuldenstand eines Staates diesen Wert, sinkt sein Wirtschaftswachstum beträchtlich.
Weiterlesen05.2010
456.000.000.000
Dollar werden Schätzungen zufolge im Jahr 2010 für Werbung in Zeitungen, Magazinen, Kinos sowie im Radio, Fernsehen, Internet und auf Plakatwänden ausgegeben.
Weiterlesen04.2010
4.000.000.000
Dollar kassierte ein US-amerikanischer Hedgefonds-Manager im Jahr 2009.
Weiterlesen03.2010
33
Kilogramm Werbewurfsendungen landen jährlich in österreichischen Briefkästen.
Weiterlesen02.2010
3.200.000.000
Schwerarbeiter müssten in Deutschland eingesetzt werden, wenn die Energiedienstleistungen statt von strom- oder kraftstoffbetriebenen Geräten und Maschinen wie im Altertum von Menschen erbracht würden.
Weiterlesen01.2010
67
Prozent der EU-Bürger plädieren dafür, Fortschritt gleichermaßen nach sozialen, wirtschaftlichen und Umweltgesichtspunkten zu bewerten.
Weiterlesen12.2009
91
Prozent der Bevölkerung geben an, im Alltag darauf zu achten, klimaschonend zu handeln.
Weiterlesen11.2009
1094
Tiere verspeist jeder Deutsche im Schnitt während seines Lebens: 4 Kühe, 4 Schafe, 46 Schweine, 12 Gänse, 37 Enten, 46 Truthähne und 945 Hühner.
Weiterlesen10.2009
0,5
Liter Diesel pro Fahrgast verbraucht ein in den Verkehrsspitzenzeiten voll besetzter Linienbus des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) auf 100 Kilometer.
Weiterlesen07.2009
4
Atomkraftwerke - rund 33 Terrawattstunden Strom - benötigen die privaten Haushalte in Deutschland jährlich allein für den Betrieb ihrer elektronischen Geräte.
Weiterlesen05.2009
37
Prozent aller Kinder in Deutschland bekommen niemals etwas vorgelesen: weder im Elternhaus noch im Kindergarten oder in der Grundschule.
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