Zwischenruf
Einmal im Monat wird hier ein Thema des Denkwerks Zukunft exklusiv kommentiert. Der Zwischenruf gibt nicht notwendigerweise die Auffassung des Denkwerks Zukunft wieder.
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19.01.2012
Das Weniger positiv buchstabieren!
von Heike Leitschuh
Auch 100 Prozent Öko-Energie führen nicht zu einer nachhaltigeren Gesellschaft, wenn an der tradierten Wachstumslogik festgehalten wird.
Mehr erfahren10.01.2012
Generation Garten: Perspektiven für eine postfossile Gesellschaft
von Christa Müller
Schon heute zeigen soziale Innovationen wie urbane Gärten, dass der Weg in eine postfossile Gesellschaft und die damit verbundenen materiellen Wohlstandsverluste ungeahnte Perspektiven eröffnen.
Mehr erfahren07.12.2011
Boden unter die Füße
von Meinhard Miegel
Verschwenderischer Ressourcenverbrauch und gedankenlose Umweltverschmutzung haben in eine Sackgasse geführt. Nur eine schmerzhafte Konsolidierung macht unsere Gesellschaft wieder zukunftsfähig.
Mehr erfahren09.11.2011
Wider eine Transferunion
von Konrad Ott
Der "Fall Griechenland" ist Anlass, die Grundstrukturen der Europäischen Union zu überdenken. Insbesondere ist zu klären, ob diese künftig eine Regel-, Liquiditäts- oder Transferunion sein soll.
Mehr erfahren12.10.2011
Die Preise korrigieren!
von Ernst Ulrich von Weizsäcker
Die Verteuerung von Energie und anderen Ressourcen entsprechend der Steigerung der Ressourcenproduktivität ist eine Möglichkeit, um die globalen Umwelt- und Klimaprobleme langfristig zu lösen.
Mehr erfahren13.09.2011
Große Transformation zur Nachhaltigkeit – ein neuer Gesellschaftsvertrag muss entstehen
von Dirk Messner
Unter großem Zeitdruck müssen in den kommenden Dekaden die Basisstrukturen der Weltwirtschaft (das Energiesystem, die dynamisch wachsenden urbanen Räume, die Landnutzungssysteme) in Richtung Nachhaltigkeit verändert werden.
Mehr erfahren10.08.2011
It takes two to tango
von Stefanie Wahl
In der öffentlichen Debatte um Schuldenanstieg, Eurokrise und Börsencrash wird häufig übersehen: Die Bürger haben zu den Schuldenexzessen der letzten Jahre und Jahrzehnte genauso beigetragen wie Politik und Staat.
Mehr erfahren06.07.2011
Mehr Gleichberechtigung - Mehr weibliche Weisheit
von Franz-Theo Gottwald
Würde die Schlüsselrolle von Frauen für die Landwirtschaft nicht nur erkannt, sondern politisch, ökonomisch und sozial anerkannt, ließen sich weltweit Ernährungsprobleme lösen.
Mehr erfahren08.06.2011
Für eine neue Energiekultur
von Reinhard Loske
Die in Aussicht genommene Energiewende erfordert nicht nur technische Veränderungen, sondern auch einen kulturellen Wandel. Unverzichtbar ist ein weniger energieintensiver Lebensstil, der von den Menschen als das erfahren wird, was er ist: Das rechte Maß.
Mehr erfahren08.05.2011
Der notwendige Mentalitätswandel
von Michael von Brück
Angesichts der Atom-Katastrophe, die Japan heimgesucht hat, mahnt Professor von Brück einen überfälligen Mentalitätswandel an. Nicht die Menge unseres Konsums, sondern die Art und Weise, wie wir leben, entscheidet über Glück und Unglück.
Mehr erfahren11.04.2011
Unterlassen wird zur Aufgabe der Politik
von Manfred Linz
Nur durch effizienteren Energieeinsatz und Erneuerbare Energien lassen sich die Klimaziele nicht erreichen - relative und absolute Verbrauchsminderungen müssen sie ergänzen.
Mehr erfahren09.03.2011
Glücksforschung – warum wir umdenken müssen, um glücklich(er) zu werden
von Karlheinz Ruckriegel
Lange galt die Gleichung: Je größer der materielle Besitz eines Menschen, desto glücklicher und zufriedener ist er. Und folglich strebte die Politik mit allen Mitteln nach Wirtschaftswachstum und materieller Wohlstandsmehrung. Aber stimmt diese Gleichung überhaupt (noch)?
Mehr erfahren09.02.2011
Nachhaltig sind nur Lebensstile
von Niko Paech
Es gibt keine nachhaltigen Produkte und Technologien, sondern nur nachhaltige Lebensstile.
Mehr erfahren10.01.2011
Absolute Wachstumsgrenzen - Energieaspekte
von Wolfgang Jacoby
Wirtschaft und Politik wollen immer weiteres Wachstum. Doch bei konstanten Zuwachsraten wird dies schon bald enden. Neben dem Klima- gibt es nämlich auch ein Energieproblem.
Mehr erfahren15.12.2010
Probleme kann man nicht mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind
von Gerhard Scherhorn
Das Wirtschaftswachstum beruht darauf, dass Gemeingüter wie Atmosphäre, Wasserreinheit, Artenvielfalt oder Gesundheit übernutzt werden. Sollten deshalb Unternehmen verpflichtet werden, Gemeingüter zu schonen oder sogar zu ersetzen?
Mehr erfahren17.11.2010
Der Topos des 21.Jahrhunderts: Die Würde des Menschen!
von Hubertus Deßloch
Im Diskurs über die großen Fragen der Gegenwart müssen wir respektvoll und wohlwollend miteinander umgehen und nicht rücksichtslos eigene Interessen und Besitzstände durchsetzen.
Mehr erfahren12.10.2010
Welche Welt für unsere Kinder?
von Jakob von Uexküll
CO2 mit allen Mitteln reduzieren, die Produktions- und Konsumsysteme so umbauen, dass kaum Abfall entsteht, Mindest- und Höchsteinkommensgrenzen einführen, Verantwortung für die aktuellen globalen Zustände übernehmen und sich vom Wachstumsfetischismus lösen. Dies sind die vordringlichen Maßnahmen für die Bevölkerungen früh industrialisierter Länder, um Herausforderungen wie Klimawandel und knapper werdenden Ressourcen zu meistern.
Mehr erfahren13.09.2010
Postwachstum auf die politische Agenda
von Angelika Zahrnt
Politiker, Parteien, Wirtschaft und Gewerkschaften sind aufgerufen, die Postwachstumsgesellschaft zu gestalten.
Mehr erfahren11.08.2010
Politik muss umsteuern
von Erhard Eppler
Das Ende der Epoche wohlstandsmehrenden Wachstums verlangt, dass Wirtschaftswachstum als oberstes und einziges Ziel politischen Handelns aufgegeben wird.
Mehr erfahren19.07.2010
Vorwärts zur Mässigung
von Hans Christoph Binswanger
Die gegenwärtige Finanz- und Wirtschaftskrise ist ganz wesentlich auf den Wachstumszwang zurückzuführen, unter dem die Wirtschaft steht. Solange wir diesen Wachstumszwang nicht überwinden, werden sich Finanz- und Wirtschaftskrisen wiederholen.
Mehr erfahren08.06.2010
Lebensstandard und Lebenszufriedenheit keine siamesischen Zwillinge
von Meinhard Miegel
Neunzig Prozent der Bevölkerung gehen davon aus, dass das Versprechen fortwährender materieller Wohlstandsmehrung in absehbarer Zeit nicht mehr eingelöst werden wird. Um trotzdem zufrieden zu sein, muss die Bevölkerung ihre Blickrichtung ändern.
Mehr erfahren14.05.2010
Für eine nachhaltige Familienpolitik
von Konrad Adam
Zur Einlösung sozialpolitischer Zusagen braucht der Staat die Kinder. Deshalb ist eine gerechte und nachhaltige Familienpolitik unverzichtbar.
Mehr erfahren08.04.2010
Die Gemeingüter nach vorne!
von Wolfgang Sachs
Voraussetzung für eine wachstumsbefriedete Wirtschaftsordnung des 21. Jahrhunderts ist die Wiederentdeckung gesellschaftlichen Reichtums, der so genannten commons.
Mehr erfahren18.03.2010
Wir sind alle gefordert
von Alois Glück
Voraussetzung, um unsere Kultur wieder zukunftsfähig zu machen, ist eine neu belebte Kultur der Verantwortung sowie eine Vollkostenrechnung, die auch die negativen Wirkungen von technischen oder ökonomischen Entwicklungen nach dem Verursacherprinzip zuordnet.
Mehr erfahren11.02.2010
Materielle Wohlstandsmehrung kann nicht länger Erfolgsmaßstab sein
von Stefanie Wahl
Die Bundesregierung sollte Wachstum und materielle Wohlstandsmehrung nicht länger zum Maßstab ihres Erfolgs machen. Denn diese Strategie war schon in der Vergangenheit abnehmend erfolgreich. Seit langem stagniert der materielle Wohlstand breiter Bevölkerungsschichten, bei Teilen sinkt er sogar.
Mehr erfahren29.01.2010
Ambivalentes Wirtschaftswachstum
von Meinhard Miegel
Wirtschaftswachstum ist ambivalent. Es kann auf Mensch und Natur positiv wirken, es kann ihnen aber auch schaden. Es kommt ganz darauf an.
Mehr erfahren23.12.2009
Zur Übereinkunft von Kopenhagen
von Meinhard Miegel
Der Klimagipfel von Kopenhagen hat rundum enttäuscht. Zwar war sich die Völkergemeinschaft darin einig, dass dringend etwas gegen den Klimawandel unternommen werden müsse. Aber sie scheiterte an der Frage des Was und Wie.
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